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Kaiserschnitt

Beim Kaiserschnitt, der Sectio caesarea (lateinisch sectio, deutsch ‚Schnitt‘ und caesarea „kaiserlich“), wird der Fötus auf operativem Wege (mit einem Bauchschnitt) aus der Gebärmutter der Mutter geholt. Unterschieden wird zwischen einem primären Kaiserschnitt und einem sekundären Kaiserschnitt. Ein primärer Kaiserschnitt ist im Rahmen der Geburt geplant und die Geburt hat noch nicht begonnen. Von einem sekundären Kaiserschnitt spricht man, wenn die Geburt bereits begonnen hat. Er beinhaltet deshalb auch meist  Komplikationen, die unter der Geburt auftreten können und dazu führen, dass die Geburt nicht mehr gefahrlos fortgeführt werden kann.

In Deutschland kommen heute durchschnittlich drei von zehn Kindern per Kaiserschnitt auf die Welt. Die Rate der Kaiserschnittgeburten ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Durch die operative Entbindung passiert das Kind nicht den natürlichen Geburtskanal und kommt dadurch nicht mit den Vaginalkeimen der Mutter in Berührung. Studien haben gezeigt, dass die Darmflora von Kaiserschnittbabys von der von vaginal geborenen Kindern abweicht. Stillen ist auch für Kaiserschnittbabys die beste Ernährung, da Muttermilch wertvolle Inhaltsstoffe, wie z.B. Probiotika und Präbiotika enthält. Wenn Sie nicht stillen, sprechen Sie mit Ihrer Klink oder Ihrem Kinderarzt, welche Säuglingsnahrung für Ihr Baby geeignet ist. Nicht gestillte Kaiserschnittbabys können von Säuglingsnahungen mit Prä- und Probiotika profitieren.

Kaiserschnitt – Auswirkungen auf die Darmflora


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