
Wer liebt es nicht? Bei schönstem Wetter die Tage draußen verbringen, bis die Sonne untergeht. Gerade Familien genießen die vielen, sonnigen Tage ab dem Frühjahr. Doch vor allem bei Babys und Kleinkindern ist Vorsicht geboten: Ihre empfindsame Haut verträgt Sonneneinstrahlung noch nicht gut, ihre Schutzmechanismen sind noch nicht ausgereift. Das bedeutet: Die Gefahr für Sonnenbrand und daraus folgenden Hautschäden ist gerade für die Kleinsten unter uns am Größten. Deshalb sollten Eltern sich rechtzeitig um einen passenden Sonnenschutz kümmern. Wir zeigen, worauf es bei der Sonnencreme für Ihr Baby wirklich ankommt!

Wer durch die Drogerie läuft, hat mittlerweile ein riesiges Angebot an Sonnenschutzprodukten. Doch welche Sonnencreme ist die Richtige? Besonders bei Sonnenmilch für Ihr Baby oder Kleinkind sollten Sie besondere Vorsicht walten lassen.
Auf diese Punkte müssen Sie achten:
Solange Sie auf diese Punkte achten, steht einem ausgelassenen/unbeschwerten Sommer nichts mehr im Wege!

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Auf Sonnencreme ist immer der sogenannte Lichtschutzfaktor, kurz LSF, angegeben. Die Produkte werden dabei folgendermaßen unterteilt:
| Lichtschutzfaktor | Schutzstufe |
|---|---|
| LSF 6 und 10 | niedriger Schutz |
| LSF 15, 20 und 25 | mittlerer Schutz |
| LSF 30 und 50 | hoher Schutz |
| LSF 50+ | sehr hoher Schutz |
Doch was genau haben diese Zahlen zu bedeuten? Der Lichtschutzfaktor gibt an, um welche Dauer der Eigenschutz der Haut verlängert wird. Das bedeutet, mit dem Lichtschutzfaktor weiß man, wie lange man sich in etwa nach dem Eincremen in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.
Die Haut eines Kleinkindes hat einen Eigenschutz von 5 Minuten. Cremen Sie Ihr Baby mit HiPP Babysanft Sonnenmilch mit dem LSF 50 ein, rechnet man: 5 Minuten Eigenschutz x LSF 50 = 250 Minuten. Das bedeutet, eingecremt kann sich Ihr Kind theoretisch bis zu 4 Stunden in der Sonne aufhalten.
Dabei ist der Lichtschutzfaktor aber keine Garantie: Da der Sonnenschutz immer auch davon abhängt, wie viel Sonnencreme aufgetragen wurde, wie sehr Ihr Kind schwitzt und wie viel der Sonnencreme durch die Kleidung abgetragen wird, kann der tatsächliche Schutz immer kürzer ausfallen.
Deshalb besteht ein effektiver Sonnenschutz für Babys und Kinder immer auch aus passender Kleidung, viel Zeit im Schatten und einer geeigneten Kopfbedeckung.
Die Wahl des richtigen Produktes ist für einen guten Sonnenschutz entscheidend. Die Verträglichkeit des HiPP Babysanft Ultra Sensitiv Sonnenschutzes wurde klinisch und augenärztlich bestätigt und ist für besonders empfindliche Haut geeignet. Unsere Sonnenschutzprodukte schützen zuverlässig vor UV-Strahlung, kommen gleichzeitig aber ohne Tierversuche und ohne korallenschädliche Lichtschutzfilter und Nano-Partikel aus. Ebenso sind unsere Produkte frei von Parfum, Paraffinöl, Octocrylen, oder Parabenen.
Folgende HiPP Babysanft Sonnenschutzprodukte haben wir für Sie im Angebot:
All unsere Sonnenschutzprodukte zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht weiß abfärben, nicht kleben und durch ihre handliche Größe perfekt in die Tasche für unterwegs passen.
Auf der Suche nach der richtigen Sonnencreme für Ihr Baby stolpern Eltern immer wieder darüber, dass im Handel Unterschiede zwischen mineralischen und chemischen UV-Schutzfiltern gemacht werden. Doch die wenigsten wissen, was es damit auf sich hat.
Chemische UV-Filter ziehen nach dem Eincremen in die Haut ein. Dort verwandeln sie UV-Strahlen in Wärme und schützen die Haut so vor Verbrennungen. Diese Sonnencremes haben oft den Vorteil, dass sie gleichmäßiger aufzutragen sind und gleichzeitig weniger weiße Flecken auf der Kleidung hinterlassen.
Mineralische UV-Lichtfilter liegen auf der Haut und ziehen nicht ein. Oft werden Titanoxid oder Zinkoxid verwendet. Die Filter bleiben auf der Hautoberfläche und reflektieren, absorbieren und streuen das Licht.

Die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung ist für menschliche Haut sehr schädlich. Sie kann die Hautzellen bis in ihr Erbgut hinein beschädigen und dadurch das Risiko, an dem gefährlichen „schwarzen“ Hautkrebs zu erkranken, stark erhöhen.
Die Haut von Babys und Kleinkindern ist gerade einmal ein Zehntel so dick wie die Haut eines Erwachsenen. Ihre Schutzmechanismen – beispielsweise die Bildung des körpereigenen Farbstoffes Melanin – sind noch nicht ausgereift. Zudem liegen die Hautstammzellen bei Kindern viel dichter unter der Hautoberfläche. Das bedeutet, dass das Risiko, durch zu viel Sonneneinstrahlung an der Haut zu erkranken, für Kinder sehr viel höher ist als für uns Erwachsene.
Schon 10 bis 15 Minuten an der direkten Sonne reichen für Babys und Kleinkinder schon, um einen schmerzhaften Sonnenbrand zu bekommen. Bei Babys beträgt die Eigenschutzzeit der Haut teilweise nur zwei bis sieben Minuten. Das bedeutet: Gerade die Kleinsten sind auf einen funktionierenden Sonnenschutz angewiesen, der ihre Haut vor der Sonne bewahrt und den Eigenschutz wirksam verlängert.
Ausgewählte Sonnencreme für Babys leistet genau das: Die enthaltenen UV-Lichtfilter verlängern die Eigenschutzzeit der Haut und tragen damit nachweisbar zur Hautgesundheit Ihres Kindes bei.
Im Zusammenhang mit Sonnencreme kommt oft die Frage auf, woran man eine Sonnenallergie erkennen kann. Unter Sonnenallergie werden unterschiedliche Reaktionen der Haut zusammengefasst, die vor allem durch Sonne oder Hitze auftreten können.
Gerade Kinder leiden oft unter solchen Hautreaktionen, da ihre Haut noch sehr empfindsam ist und schon auf geringe Reize mit einer allergie-ähnlichen Reaktion antwortet.
Folgende Symptome können Anzeichen einer Sonnenallergie sein:
Treten solche Hautreaktionen auf, gilt es, die Haut erst einmal zu kühlen und das Kind von der Sonne fernzuhalten.
Achtung: Symptome von Sonnenallergie können unter Umständen auch als Reaktion auf eine falsche Sonnencreme auftreten. Da die Symptome somit verschiedenste Ursprünge haben können, sollten Eltern den Verdacht auf Sonnenallergie immer ärztlich abklären lassen.

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Wie notwendig ein Sonnenschutz ist, hängt auch vom UV-Index ab, der an dem jeweiligen Tag gilt. Der UV-Index gibt Auskunft darüber, über welche Stärke die UV-Strahlung am Boden noch verfügt. Dabei reicht die Skala des UV-Indexes von Stufe 1 bis Stufe 11.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt das Auftragen von Sonnencreme ab einem UV-Index von 3.
Der tagesaktuelle UV-Index wird in den meisten Wetterapps für den jeweiligen Standort angegeben. Dabei kann der UV-Index auch bei bedecktem Himmel hoch sein und auch im Frühjahr bereits die entsprechende Stufe, ab welcher Sonnenschutz nötig ist, erreichen.
Wichtig zu wissen: Sand, Wasser und Asphalt können bis zu 25 Prozent der UV-Strahlung reflektieren. Das bedeutet: Auch bei Spaziergängen durch die Stadt oder Spielen im Park ist ausreichender Sonnenschutz für Ihr Kind nötig.

Nicht nur bei der Wahl des richtigen Produkts, sondern auch beim Eincremen selbst gibt es einiges zu beachten. Darauf kommt es beim Einschmieren von Babys mit Sonnencreme an:
Klotzen statt kleckern! Tragen Sie die Sonnencreme ausreichend dick auf, um den vollen Sonnenschutz zu erhalten!
Cremen Sie Ihr Kind am besten 30 Minuten, bevor Sie das Haus verlassen, ein.
Vergessen Sie nicht, Fußrücken und Fußsohlen, den Bereich um die Augen, den Nasenrücken und auch die Ohren einzucremen. Diese Stellen werden oft übersehen.
Cremen Sie regelmäßig nach!
Nach dem Kontakt mit Wasser müssen Sie Ihr Kind neu eincremen. Das gilt auch bei wasserfester Sonnencreme.
Waschen Sie die Sonnencreme abends zuhause gründlich ab.
Während das Baby sich noch gut mit Sonnencreme einschmieren lässt, wird das tägliche Eincremen im Sommer mit einem Kleinkind schon zur Herausforderung. Nicht immer ist der Nachwuchs hellauf begeistert, wenn Mama oder Papa mit der Sonnencreme um die Ecke kommen. Deshalb haben wir vier kurze Tipps für das spielerische Eincremen von Kleinkindern zusammengestellt.
Für alle, die mit dem Hinweis, das Kind ausreichend dick einzuschmieren, nicht viel anfangen können, haben wir die sogenannte Fingerregel als Merkhilfe: Damit der Sonnenschutz ausreichend gegeben ist, braucht es so viel Sonnencreme, wie der Länge nach auf jeweils Zeige- und Mittelfinger passt. Für die unterschiedlichen Körperregionen können Sie sich dann einfach die Anzahl der Finger merken.
| Körperstelle | Menge an Sonnencreme nach der Fingerregel |
|---|---|
| Kopf und Hals | 2 Finger voll Sonnencreme |
| Brust und Bauch | 2 Finger voll Sonnencreme |
| Rücken und Po | 2 Finger voll Sonnencreme |
| Linkes Bein | 2 Finger voll Sonnencreme |
| Rechtes Bein | 2 Finger voll Sonnencreme |
| Linker Arm | 1 Finger voll Sonnencreme |
| Rechter Arm | 1 Finger voll Sonnencreme |
Wenn Sie sich ungefähr an diese Mengenangaben halten, ist Ihr Kind unterwegs gut vor der Sonne geschützt.
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Einige Fachleute raten dazu, im ersten Lebensjahr komplett auf Sonnencreme zu verzichten. Das liegt vor allem daran, dass die Haut von Babys viel durchlässiger ist und auf viele Stoffe allergisch reagieren kann. Doch im Sommerurlaub oder in besonders sonnigen Sommern ist der Verzicht auf Sonnencreme nicht immer möglich. Umso wichtiger ist es, dass Eltern zu besonders sanftem Sonnenschutz greifen, der frei von Stoffen ist, die für die meisten Allergien verantwortlich sind. Unser Hauttyp-Test zeigt Ihnen, wie sensibel die Haut Ihres Kindes ist.
Die Weltgesundheitsorganisation rät ab einem UV-Index von 3 zur Nutzung von Sonnencreme. Dieser Wert ist schon im Frühjahr auch bei bewölktem Himmel mitunter schnell erreicht. Sonnenschutzmaßnahmen sind also nicht nur etwas für den Strandurlaub, sondern beispielsweise auch beim alltäglichen Spaziergang notwendig. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen müssen sich Eltern um eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D im Alltag aber keine Sorgen machen. Schon wenige Minuten ohne Sonnenschutz für zwei oder drei Mal pro Woche reichen, um Ihr Kind ausreichend mit Vitamin D zu versorgen.
In der Regel sind Sonnenschutzprodukte nach dem Öffnen sechs bis 12 Monate haltbar. Dafür müssen sie am besten kühl gelagert werden. Das bedeutet: Wenn Sie die angebrochene Flasche im Kühlschrank überwintern, können Sie die Sonnencreme im folgenden Jahr weiterverwenden. HiPP Babysanft Sonnenschutzprodukte sind nach dem Öffnen für gewöhnlich 12 Monate haltbar.
Die Sonnencreme liegt wie eine Schutzschicht auf der Haut. Wird der Sonnenschutz nicht mehr benötigt, sollte er abgewaschen werden, damit ausreichend Luft an die Haut kommt und die Ausbildung von Allergien vermieden wird. Außerdem setzen sich Sand und Staub durch die Sonnencreme öfter an der Haut fest, sodass nur ein ausgiebiges Bad hilft, um die Haut gründlich zu reinigen. Achten Sie beim Baden auf die richtigen Pflegeprodukte, dann tun Sie der Haut Ihres Kindes gleich etwas Gutes.
Für eine bessere Lesbarkeit verwenden wir bei Personenbezeichnungen meist die männliche Form wie Kinderarzt, Frauenarzt. Wichtig: Wir bringen allen die gleiche Wertschätzung entgegen.

ist freiberufliche Journalistin und Autorin. Als Mutter von zwei Kindern mit 18 Monaten Altersunterschied navigiert sie selbst durch die Abenteuer der Elternschaft. Um anderen Eltern und sich selbst die dringendsten Fragen zu beantworten, schreibt sie Ratgeber zu den Themen Familie, Schwangerschaft und Leben mit Kindern.