Entwicklungs-Kalender

Baby im 7. Monat - Alles über die 25. bis 28. Woche mit Baby

In Babys 7. Lebensmonat stehen alle Zeichen auf Bewegung. Viele Babys meistern in dieser Zeit die ersten Krabbelversuche, einige schaffen es schon, sich stabil hinzusetzen. Andere sind noch weniger mobil, aber dafür umso interessierter an allem, was sich per Hand erhaschen und erkunden lässt.

Entwicklung des Babys

Nach dem 6. Lebensmonat nimmt das Kind meist nicht mehr ganz so schnell zu, auch in die Länge wächst es etwas langsamer. Ein Vorteil: Die Kleidung passt Ihrem Baby nun ein wenig länger. Im 7. Monat tragen die kleinen Weltentdecker oft Kleidergröße 68 bis 74. Kaufen Sie deshalb jetzt getrost in dieser Größe Babykleidung für warme und kühle Tage.

Parallel dazu passiert auf emotionaler und kognitiver Ebene bei Ihrem Kind umso mehr:

  • Ihr Baby versteht nun die Bedeutung einzelner Worte,
  • es kann nahe Bezugspersonen von Fremden unterscheiden und reagiert entsprechend,
  • es intensiviert seine Fähigkeiten, Dinge zu greifen und genau zu untersuchen,
  • es fordert aktiv Kuscheleinheiten und Trost ein. 

 

Körperliche Veränderungen Ihres Babys

Das Training der Rücken- und Bauchmuskulatur durch die zahlreichen Drehversuche zeigt ab sofort Erfolg! Ihr Baby kann sich im 7. Monat wahrscheinlich schon gut aufrecht halten, vielleicht mit leichter Unterstützung durch einen Erwachsenen, aber zum Teil auch kurzzeitig schon ganz selbstständig.

Bei manchen Kindern wird es jetzt Zeit, die ersten Haarspitzen zu kürzen, bei anderen Babys lassen sich die Kopfhaare ein wenig mehr Zeit zum Wachsen.

Meilensteine

Gewicht monatliche Gewichtszunahme wird geringer; Gewicht im Durchschnitt zwischen 7.600 g und 8.300 g
Wachstum ca. 1,5 cm Längenwachstum auf 69-74 cm; Kopfumfang mit 43-45 cm
Mimik Spiegelung Ihrer Mimik; Baby zeigt deutlich Emotionen, wie z.B. Freude, und verzieht bei Bauchweh oder Angst das ganze Gesicht
Laute lautes Jauchzen, Kreischen und Brabbeln; Flüstern; Bildung von Doppelsilben
Motorik evtl. bereits selbstständiges Sitzen und/oder Krabbeln; Vierfüßlerstand; differenziertes Greifen von kleineren Gegenständen und Entwicklung des Greifens mit gesamter Fingerlänge von Daumen und Zeigefinger (Scherengriff)

Manche Babys sind ihrem Alter schon etwas voraus, was Größe, Gewicht oder motorische Fähigkeiten angeht. Andere legen ein etwas gemächlicheres Tempo vor. Wichtig ist, dass Sie Ihr Baby in seinem individuellen Entwicklungstempo begleiten und es angemessen fördern, ohne es zu überfordern.

 

Emotionale und motorische Veränderungen Ihres Babys

Um den siebten Monat herum lernt Ihr Baby seinen Namen zu erkennen. Wenn Sie es jetzt mit dem Namen rufen, wird Ihr Kind den Kopf in Ihre Richtung wenden und erkennbar darauf reagieren.

Auch andere einfache Worte erkennt Ihr Baby jetzt zuverlässig. „Nein“ im deutlichen Tonfall ausgesprochen, veranlasst Ihr Baby momentan dazu, Dinge fallen zu lassen. Manche Babys reagieren auch mit Erschrecken oder Weinen darauf.

In aller Kürze: Sprechen Sie in kurzen, klaren und einfachen Sätzen mit Ihrem Liebling. Verwenden Sie am besten „Ich-Botschaften“ und viele Wiederholungen. Damit fördern Sie das Sprachverständnis Ihres Kindes und trainieren gleichzeitig seinen Wortschatz.

Ihr Baby wird weiterhin deutlich stärker auf die Tonlage und die Lautstärke als auf einzelne Wörter reagieren – sein Sprachwortschatz erweitert sich erst ab jetzt langsam und stetig.

Im 6. Babymonat hat Ihr Baby schon trainiert, wie es in die perfekte Krabbelposition gelangt. Im 7. Monat schaffen einige Kinder es, sich in den Vierfüßlerstand zu erheben, einige krabbeln los, andere bewältigen direkt die nächste Entwicklungsstufe und setzen sich hin.

Diese motorische Meisterleistung eröffnet Ihrem Baby eine ganz neue Welt: Jetzt kann es mit einer ganz neuen Perspektive auf Ihrem Schoß, auf dem Sofa oder im Hochstuhl am Familienleben teilnehmen, z.B. am Esstisch. Anfangs wird das Sitzen noch sehr anstrengend für Ihr Baby sein, und es wird schnell wieder zurück auf alle Viere oder in die Bauchlage zurückkehren wollen.

Hinweis: Babys sollten erst dann aufrecht und ohne Stütze sitzen, wenn sie die Position selbst einnehmen können. Bis dahin kann es hilfreich sein, Ihr Baby entweder in eine Wippe – oder noch besser – angelehnt auf Ihrem Schoß in einer aufrechten Position zu halten, wenn Sie gemeinsam essen oder miteinander spielen.

Statt vorrangig mit dem Mund, entdeckt Ihr Baby im 7. Babymonat, dass sich viele Gegenstände auch gut mit den Händen und Augen begutachten lassen. Dafür entwickelt es den Scherengriff weiter, bei dem es geeignete Dinge zwischen Daumen und Zeigefinger festhält, Spielzeuge von einer in die andere Hand übergibt und von allen Seiten betrachtet.

Das Lieblingsspiel und gleichzeitig eine motorische Meisterleistung: Dinge gezielt ergreifen und werfen bzw. fallen lassen. Im 7. Monat ist vor Ihrem Baby nichts mehr sicher, alles in seiner Reichweite wird aufgehoben und auf den Boden geworfen.

In aller Kürze: Babys testen durch Wiederholungen, ob sich Dinge immer gleich verhalten. Dass die Schwerkraft wirkt und Spielzeuge wirklich immer nach unten auf den Boden fallen, testet Ihr Liebling also unbewusst solange aus, bis das Wissen darum sicher in seinem Gehirn verankert ist.

Baby spielerisch fördern

Sie ahnen es bestimmt schon: Sing- und Bewegungsspiele bleiben die optimale Beschäftigung für Ihr Baby. Im Zusammenhang seiner emotionalen Weiterentwicklung kuschelt sich Ihr Baby für abendliche Lieder oder gemeinsame Reime nur zu gerne an Sie oder lacht aus vollem Halse über kleine Kitzel-Spielchen.

Im 7. Monat können Sie aber noch etwas Anderes ausprobieren, sobald Ihr Baby sich selbst hinsetzen kann: Platzieren Sie es mit seinem Lieblingsspielzeug vor einem stabilen beziehungsweise standsicheren Spiegel. Die meisten Babys sind fasziniert von dem Spiegelbild, das ihnen dort entgegenlacht. Sich selbst erkennen Kinder aber meist erst zu einem späteren Zeitpunkt. Bis dahin liebt Ihr Baby es wahrscheinlich einfach nur, sein Gegenüber im Spiegel zu betrachten.

Für das folgende Spielchen brauchen Sie als Eltern einen guten Rücken: Setzen Sie Ihr Baby angegurtet in seinen Kinderstuhl und reichen Sie ihm verschiedene Dinge zum Herunterwerfen, z.B. Schaumstoffwürfel, Bälle, Wattebäusche, Löffel oder Holzklötzchen. Ihr Baby wird es lieben, Dinge aus erhöhter Position herunterzuwerfen. Durch die verschiedenen Materialien wird das Spiel gleich noch spannender – und Ihr Baby lernt, dass verschiedene Dinge unterschiedliche Geräusche bei der Landung auf dem Boden machen.

Babys Ernährung

Durch das flexible Zeitfenster zur Beikosteinführung sind Sie jetzt vielleicht schon mittendrin und haben bereits Übung darin, leckere Lebensmittel und Gerichte für Ihr Baby nach dem empfohlenen Ernährungsplan ab dem 7. Monat anzubieten. Vielleicht starten Sie auch gerade erst damit. Denken Sie daran: Jedes Baby sollte die Beikost in seinem eigenen Tempo entdecken dürfen, neben dem Stillen bzw. dem Fläschchen.

Auch wenn die Versuchung groß ist, Sie haben keine Eile. Jetzt werden die Grundlagen für ein gesundes Essverhalten gelegt, achten Sie somit also auf die Signale Ihres Kindes. Ein gesundes Kind wird am gedeckten Tisch nicht verhungern, auch wenn es mal weniger Lust zum Essen hat. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie Ihre Hebamme, Ihren Kinderarzt oder einfach unseren HiPP Elternservice nach einer Ernährungsberatung.

Stillen & Milchnahrung

Stillen Sie weiterhin nach Bedarf, beziehungsweise geben Sie weiter nach Bedarf die Flasche. Auch wenn Sie je nach Stand der Beikosteinführung schon mehr oder weniger Mahlzeiten mit Ihrem Baby am Esstisch verbringen und dort den Löffel schwingen, ist Milch weiterhin ein wichtiger Bestandteil seiner Nahrung.

Achten Sie dabei genau auf Ihr Baby: Ist es sichtlich hungrig, mag es seinen ersten Hunger vielleicht zuerst an der Brust oder an der Flasche stillen, bevor es die Beikostmahlzeit genießen kann. Das gilt aber längst nicht für alle Babys. Einige sind so begeistert von den unterschiedlichen Geschmäckern und Aromen, dass sie Beikostmahlzeiten der Milchnahrung nun vorziehen.

Beikost

Je nachdem, wann Sie mit der Beikost gestartet haben, stehen Sie jetzt gerade ganz am Anfang oder Sie haben Ihr Baby schon mit verschiedenen Geschmackseindrücken über den Löffel vertraut gemacht. Wenn Sie auf Fingerfood und Baby-Led-Weaning setzen, stehen eventuell auch schon mehrere Lebensmittel auf dem Speiseplan Ihres Kindes.

Vielleicht überlegen Sie gerade, die nächste Mahlzeit in Angriff zu nehmen. Traditionell folgt nach der Mittagsmahlzeit ein Milch-Getreide-Brei am Abend. Häufig verknüpft mit der Hoffnung, dass die reichhaltige Mahlzeit am Abend für einen besseren Babyschlaf sorgen könnte.

Doch das Essen allein sorgt nicht dafür, dass Ihr Baby länger oder besser schläft. Es kann weiterhin nachts Nahrung brauchen, solange die Hirnreife noch nicht abgeschlossen ist.

In aller Kürze: Für den Abendbrei können Sie fertige Milchbreie verwenden, die mit Wasser angerührt werden. Alternativ bietet es sich auch an, den Abendbrei mit Getreidebreien und Muttermilch oder Milchnahrung selbst anzurühren.

Mit den Beikostmahlzeiten können Sie Ihrem Baby zusätzlich etwas Wasser oder ungesüßten Tee zum Trinken bereitstellen. Wie der „große Rest" der Familie, wollen auch die ganz Kleinen trinken. Geeignete Trinklernbecher mit speziellen Verschlüssen verhindern das Auskippen. Im 7. Monat sind Getränke aber mehr zur Gewöhnung gedacht, seinen Flüssigkeitsbedarf deckt Ihr Kind noch nach wie vor über die Milch und auch Breie liefern Flüssigkeit.

Besuch beim Kinderarzt

Wenn Sie im 6. Babymonat die anstehende Vorsorgeuntersuchung wahrgenommen haben, steht im 7. Monat mit Baby kein Arztbesuch an. Im 7. Monat bekommen manche Babys zum ersten Mal Schnupfen oder, meist zahnungsbedingt, leichten Durchfall. Auch wenn das eigentlich nicht schlimm ist, suchen viele Eltern sicherheitshalber die Kinderarztpraxis auf.

Wie immer gilt: Wenn Sie Fragen haben oder ein bestimmtes Verhalten Ihres Kindes Ihnen Sorgen bereitet, vereinbaren Sie vorsorglich einen Termin.

Fremdeln

Im 7. Monat beobachten Eltern oft ein ganz neues Verhalten bei Ihrem Baby: Wird es von weniger vertrauten Menschen angesprochen, zeigt es plötzlich ein abweisendes Verhalten und verweigert den Kontakt. Es starrt die Person ängstlich an, versteckt sein Gesicht oder versteift sich. Wird es weiter angeschaut oder angesprochen, fängt es meist an zu weinen.

Dieses Verhalten nennt sich „fremdeln" und ist tatsächlich ein gutes Zeichen: Ihr Baby hat eine Bindung zu Ihnen aufgebaut und kann nun zwischen vertrauten Bezugspersonen und fremden bzw. wenig vertrauten Menschen unterscheiden. Seine sozialen Fähigkeiten machen so große Fortschritte. Babys fremdeln sowohl auf dem Arm von Mama oder Papa als auch im Kinderwagen oder im Krabbelkreis.

Nicht alle Kinder fremdeln gleich stark – bei manchen betrifft es sogar Oma und Opa, bei anderen nur den Nachbarn. Auch wenn die freundliche Dame beim Bäcker oder der nette Herr vor dem Supermarkt bestimmt nichts Böses wollen, Ihr Baby sucht nun Schutz und Rückhalt bei Ihnen. Das Fremdeln lässt nach, sobald Ihr Baby zu sprechen lernt.

Gute Strategien für die Fremdelphase:

  1. Bieten Sie Ihrem Kind jederzeit die Möglichkeit, sich zurückzuziehen – auf Ihrem Arm, hinter Ihrem Rücken oder an Sie gelehnt.
  2. Lassen Sie Ihr Kind entscheiden, wann und wie es mit anderen Menschen in Kontakt tritt – das geschieht in dem Alter meist recht schnell.
  3. Vermeiden Sie, wenn möglich, Situationen, in denen Ihr Baby unvermittelt von Fremden berührt, angesprochen oder auf den Arm genommen wird.
  4. Akzeptieren Sie, dass auch ein sehr kleines Kind schon seine persönlichen Grenzen hat.

Hat Ihr Kind die Chance, sich in seinem eigenen Tempo an unbekannte oder weniger vertraute Personen heranzuwagen, wird es diese Chance in aller Regel gern nutzen.

Tipp: Babys sind im 7. Monat besonders offen für Stimmungen und Emotionen. Ihr Baby wird deshalb instinktiv Personen ablehnen, die Ihnen unsympathisch sind. Auch hitzige Diskussionen oder Streitgespräche können dazu führen, dass Ihr Baby verstärkt die Nähe von Mama oder Papa sucht, weil es sich dort am besten aufgehoben fühlt.

So geht es Mama und Papa im siebten Babymonat

Haben Sie als Mama Ihren Rückbildungskurs abgeschlossen? Falls nein, ist jetzt noch ein guter Zeitpunkt, um dies nachzuholen und gezielt etwas für Ihren Beckenboden zu tun. Ihr Baby wird sich im 7. Monat wahrscheinlich gut von Papa oder den Großeltern ablenken lassen, während Sie für einige Stunden das Haus verlassen.

In diesem Monat entdeckt Ihr Baby außerdem seine Fähigkeiten, seine Gefühle noch stärker auszudrücken. Das betrifft sowohl Emotionen, wie Wut oder Ablehnung, aber auch das Bedürfnis nach Nähe, nach Kuscheleinheiten und Trost. Wenn Sie kurzzeitig nicht anwesend waren, kann das Wiedersehen mit Umarmungen, Küsschen und innigem Kuscheln gerade in dieser Entwicklungsphase besonders herzerwärmend sein. Ihr Baby wird Ihre Nähe nicht nur suchen, sondern regelrecht einfordern.

Die besten Tipps für den siebten Babymonat

Wie lässt sich der 7. Monat noch schöner erleben? Mit unseren Tipps bestimmt:

  • Falls noch nicht geschehen: Steckdosenschutz einbauen!
  • Dekoration und Zerbrechliches aus den unteren Regalen räumen beziehungsweise höherstellen.
  • Waschbare Unterlage für den Hochstuhl besorgen – und bruchsicheres Babygeschirr parat halten.
  • Erste-Hilfe-Kurs für Babys beziehungsweise Kinder besuchen.
  • Falls noch nicht geschehen: Rückbildungskurs abschließen!
  • Gemeinsam baden oder schwimmen – mit seinen motorischen Fähigkeiten hat Ihr Baby im Wasser nun besonders viel Freude!
  • Zahnpflege nicht vergessen!

Wichtige Fragen zum 7. Babymonat

Wie beschäftige ich mein Baby mit sieben Monaten?

Baby im 7. Monat beobachten gern: Größere Geschwisterkinder, Haustiere oder sich selbst im Spiegel. Gleichzeitig spielt Mobilität eine große Rolle. Laden Sie Ihr Kind zur Bewegung ein, indem Sie ihm auf dem Boden Spielzeuge auslegen, die es mit etwas Anstrengung durch drehen, rollen, robben oder krabbeln erreichen kann.

Weitere Beschäftigungsideen:

  • Spielzeuge reichen, die Ihr Baby werfen bzw. fallen lassen kann
  • Baby mit Spielzeug vor einem Spiegel platzieren
  • Sing- und Krabbelspiele
  • Spielzeuge in unterschiedlichen Größen und aus unterschiedlichen Materialien anbieten wie Holz, Pappe, Papier, Stoff, aus raschelndem Material oder in unterschiedlichen Texturen.

In unserem HiPP Mein Baby Club können Sie sich im Forum mit anderen Mamas und Papas dazu austauschen und von Ihren Erfahrungen profitieren.

Wie groß ist ein 7 Monate altes Baby?

Babys erreichen im 7. Monat in aller Regel die Kleidergröße 74, das heißt, sie messen zwischen 69 und 74 Zentimeter. Das Größenwachstum verlangsamt sich ab diesem Monat etwas, sodass die Kleidung ein wenig länger als bisher und eventuell sogar über zwei Jahreszeiten hinweg passen könnte.

Der Kopfumfang misst zwischen 43 und 45 Zentimeter. Das Gewicht bewegt sich im Durchschnitt zwischen 7.600 und 8.300 Gramm.

Erfahren Sie mehr über Gewicht und Größe von Babys.

Wann fremdeln Babys?

Einige Babys starten mit wenigen Monaten mit der Fremdelphase. Im Durchschnitt beginnt diese Etappe mit 6 bis 8 Monaten, wenn Babys eine größere Mobilität entwickeln. Dann „fremdeln" sie bei Kontakt mit weniger vertrauten oder völlig unbekannten Personen.

In der Fremdelphase suchen Babys vermehrt Rückhalt bei den Eltern und vertrauten Bezugspersonen. Das schließt das Verstecken vor oder Abwenden von Fremden ein. Wird Babys ausreichend Zeit gelassen, um von sich aus Kontakt aufzunehmen, nutzen sie diese Gelegenheit allerdings in der Regel gern.

Krabbeln sieben Monate alte Babys schon?

Babys, die im 6. Monat bereits in den Vierfüßlerstand gewechselt sind und die Drehung vom Bauch auf den Rücken meistern, starten meist im 7. Monat mit den ersten Krabbelversuchen. Einige Babys setzen sich zu diesem Zeitpunkt auch zum ersten Mal selbstständig hin.

Erzwingen lassen sich diese Entwicklungsschritte nicht. Die Verknüpfung einzelner Bewegungsschritte im Gehirn erfordert sowohl Zeit als auch viele Wiederholungen. Kinder erlernen diese Etappen in eigenen Zeitfenstern, wobei eine ausreichende Gelegenheit zum Drehen, Rollen und Krabbeln üben auf dem Boden oder auf sicheren ebenen Flächen gegeben sein sollte.

Was kann ein Baby mit 7 Monaten?

Babys im 7. Monat reagieren auf ihren Namen und stehen gern im Zentrum der Aufmerksamkeit. Außerdem werden sie: 

  • Mama und Papa mit den Augen durch den Raum folgen,
  • in der Regel aufrecht (eventuell mit leichter Unterstützung) sitzen,
  • sich sicher vom Bauch auf den Rücken und zurückdrehen, 
  • Gegenstände zunehmend mit Händen und Augen untersuchen statt mit dem Mund,
  • Spielzeuge von einer Hand in die andere übergeben, 
  • die erste Beikost in Form von Brei oder Fingerfood genießen.

Die wachen Sinne Ihres Babys erfassen die Umwelt genau und nehmen die verschiedenen Reize auf. Menschliche Stimmen, aber auch Musik faszinieren Ihr Baby in diesem Babymonat genauso wie sein eigenes Spiegelbild.

Autoreninfo:

Sabrina Sailer ist seit 2010 ehrenamtliche Stillberaterin und ausgebildete Trageberaterin. Sie arbeitet als Werbetexterin und Redakteurin und betreut zusätzlich verschiedene Angebote, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf betreffen.

Fachliche Beratung und Redaktion: Birgit Laue, Hebamme & Medizinpädagogin, Dipl. PR-Fachwirtin, Autorin

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