Ausgewogenes Fettsäurespektrum

Muttermilch enthält wertvolle Fettsäuren in einem ideal abgestimmten Verhältnis. Die Fettsäurezusammensetzung ist dabei abhängig von der Ernährungsweise der Mutter und verändert sich im Verlauf der Stillzeit. Aus diesem Grund handelt es sich bei den in der Graphik dargestellten Prozentzahlen um Durchschnittswerte.1

Die Haupt-Fettsäure in Muttermilch ist die einfach ungesättigte Ölsäure, gefolgt von der Palmitinsäure, der wichtigsten gesättigten Fettsäure in Muttermilch, die ca. 22% der Gesamt-Fettsäuren ausmacht.

Zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren (engl.: polyunsaturated fatty acids = PUFAs) zählen die Linolsäure (LA), eine Omega-6-Fettsäure, sowie die alpha-Linolensäure (ALA), eine Omega-3-Fettsäure, welche zur Entwicklung von Gehirn- und Nervenzellen beiträgt. LA und ALA dienen als Vorläufer Fettsäuren für die beiden langkettigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren (engl.: long chain polyunsaturated fatty acids (LCP)) Arachidonsäure (ARA) und Docosahexaensäure (DHA). DHA trägt zur Entwicklung der Sehkraft beim Säugling bei. Muttermilch enthält abhängig von der Ernährungsweise der Mutter bereits einen kleinen Anteil an DHA und ARA.

Fettsäurezusammensetzung Muttermilch

1) Quellen:
Lawrence & Lawrence (2016): Breastfeeding – A guide for the medical profession
Souci, Fachmann, Kraut (2016): Food composition and nutrition tables
EFSA (2014): Scientific Opinion on the essential composition of infant and follow‐on formulae. EFSA Journal, 12(7), 3760.

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