Produktrückruf HiPP Babynahrung in Österreich

Das Wichtigste in Kürze:

  • HiPP ist das Opfer einer Erpressung. Der Vorfall steht im Zusammenhang mit dem bekannten Manipulationsfall bei HiPP Glaskost in Österreich, Tschechien und der Slowakei.
  • Unmittelbar nachdem wir von der Erpressung erfahren haben, haben wir sofort gehandelt. Der Schutz von Kindern und Familien hat für HiPP oberste Priorität.
  • Zusammen mit der Polizei sowie den zuständigen Behörden koordiniert unser interner Krisenstab die weiteren Schritte.
  • Vereinzelte HiPP Babykostgläschen wurden in den drei Ländern laut Polizeiaussage von Unbekannten mit Rattengift manipuliert.
  • Betroffene Handelspartner haben alle HiPP Babygläschen aus dem Verkauf genommen.
  • HiPP ruft vorsorglich Babykostgläser, welche bei SPAR Österreich gekauft wurden, zurück. Im Zuge dieser Rückrufaktion wurde ein manipuliertes Gläschen sichergestellt.
  • In Österreich können betroffene Babygläschen bei SPAR Österreich zurückgegeben werden. Der volle Kaufpreis wird zurückerstattet, auch ohne Kassenbon.
  • Das HiPP Sortiment in Deutschland ist von dem Rückruf nicht betroffen.
  • Es liegt kein Qualitäts- oder Produktionsmangel vor, die Gläschen haben unser HiPP Werk in einwandfreiem Zustand verlassen. Es handelt sich um eine kriminelle externe Manipulation außerhalb unseres Einflussbereiches in den genannten drei Märkten. Wir haben keine Kenntnis von weiteren Manipulationen.

Liebe Eltern, liebe Verbraucherinnen und Verbraucher,

HiPP ist Opfer einer Erpressung. In diesem Zusammenhang  werden HiPP Babykostgläschen, die bei SPAR Österreich gekauft wurden, vorsorglich zurückgerufen. Diese Meldungen verunsichern auch viele Eltern in Deutschland.

Wir haben hier alle relevanten Fragen für Sie zusammengetragen.

Warum kommt es in Österreich zum Produktrückruf von HiPP Babynahrung?

Im Rahmen laufender kriminalpolizeilicher Ermittlungen wurden vereinzelte manipulierte HiPP Babykostgläschen in Österreich, in Tschechien und der Slowakei sichergestellt. Die zuständigen Behörden haben bei der Untersuchung dieser Gläser festgestellt, dass sich darin Rattengift befand.

Ist der Rückruf von HiPP Babynahrung einem Produktionsmangel geschuldet?

Nein, bei dem derzeitigen Rückruf von HiPP Beikost-Gläschen bei SPAR Österreich handelt es sich nicht um einen Produkt‑ oder Qualitätsmangel unsererseits. Die Gläschen haben unser HiPP Werk in einwandfreiem Zustand verlassen. Der Rückruf steht in Verbindung mit einem von den Behörden untersuchten kriminellen Akt.

Betrifft der Rückruf auch das deutsche HiPP Sortiment?

Nein, betroffen sind nur Babykost-Gläschen, die in Österreich durch SPAR verkauft wurden.

Welche Maßnahmen wurden ergriffen?

  • Die betroffenen Handelspartner in Tschechien und der Slowakei haben vorsorglich alle HiPP Babykostgläschen aus dem Verkauf genommen. 
  • In Österreich bleibt die Situation unverändert: 
    HiPP ruft weiterhin alle Babykostgläschen zurück, die bei SPAR Österreich gekauft wurden. 
    Im Zuge dieser Rückrufaktion wurde bereits ein manipuliertes Gläschen sichergestellt. 
  • Darüber hinaus hat SPAR entschieden, HiPP Babykost aus seinen Märkten zu nehmen und diese Vorsorgemaßnahme auch auf weitere SPAR‑Vertriebsländer auszuweiten. 
  • Vorsorglich, präventiv und ohne Verdachtsmomente nahm am Montag auch die Rewe-Gruppe in Österreich HiPP Produkte bei Bipa, Billa, Billa Plus und Adeg aus dem Verkauf. Ebenso agierte die Drogeriemarktkette dm.

Der Vorfall steht in keinem Zusammenhang mit der Qualität oder Herstellung von HiPP Produkten. Unsere Produktions‑, Qualitäts‑ und Kontrollsysteme sind uneingeschränkt intakt. Es handelt sich um eine kriminelle externe Manipulation außerhalb unseres Einflussbereiches in den drei Märkten.

Welche Gefahr besteht?

Der Verzehr eines manipulierten Gläschens kann lebensgefährlich sein.
Aus Gründen der Vorsicht wird dringend davon abgeraten, entsprechende Produkte zu konsumieren.

Wichtige Hinweise im Ernstfall

Wenn Ihr Kind ungewöhnliche Beschwerden oder Symptome (Blutungen, ausgeprägte Schwäche, Blässe) zeigt, wenden Sie sich umgehend an Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt. Sie können sich zusätzlich an den regionalen Giftnotruf wenden.

Woran erkenne ich ein möglicherweise manipuliertes Glas?

Verbraucherinnen und Verbraucher werden weiterhin gebeten, aufmerksam zu sein. Manipulierte Gläser sind nach bisherigem Kenntnisstand am Glasboden mit einem weißen Sticker mit rotem Kreis gekennzeichnet. Bitte verzehren Sie solche Gläser nicht und geben Sie sie wie angegeben zurück. 

Unsere grundsätzliche Empfehlung:

Unabhängig von diesem konkreten Fall gilt – für HiPP ebenso wie generell bei Babynahrung:

Was sollen Kundinnen und Kunden jetzt tun?

Wir bitten unsere Eltern und Verbraucher, HiPP Babykostgläschen, die bei SPAR Österreich gekauft wurden, aus Sicherheitsgründen nicht zu füttern oder zu verzehren.

Können die Produkte zurückgegeben werden?

Ja. Alle betroffenen HiPP Babykostgläschen können in jedem SPAR-, EUROSPAR-, INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgegeben werden.

Wird der Kaufpreis rückerstattet?

Ja. Der volle Kaufpreis wird auch ohne Vorlage eines Kassabons rückerstattet.

Wohin können Hinweise zu verdächtigen Produkten gemeldet werden?

Die Landespolizeidirektion Burgenland bittet um Mithilfe der Bevölkerung.
Hinweise werden unter folgender Telefonnummer entgegengenommen:

📞 +43 59 133 10 – Durchwahl 3333

Gibt es eine Kontaktmöglichkeit für Fragen an HiPP?

Ja. Der HiPP Elternservice steht für Rückfragen zur Verfügung:

📞 +49 8441 757 384

Betrifft der Rückruf auch HiPP-Produkte aus anderen Geschäften?

Nein, der Rückruf bezieht sich ausdrücklich auf HiPP Babykostgläschen, die bei SPAR Österreich gekauft wurden.

Betrifft der Rückruf auch HiPP-Milchnahrung?

Nein, der Rückruf bezieht sich ausdrücklich auf HiPP Babykostgläschen, die bei SPAR Österreich gekauft wurden, HiPP Milchnahrungen sind von keinerlei Rückruf betroffen.

Wie geht es weiter?

HiPP steht in engem und kontinuierlichem Austausch mit den zuständigen Ermittlungsbehörden in allen betroffenen Ländern.

Aufgrund der laufenden Ermittlungen können wir ausschließlich bestätigte gesicherte und für die Sicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher relevante Informationen teilen.

Sobald neue, behördlich freigegebene Erkenntnisse vorliegen, werden wir Sie umgehend informieren. 

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