HiPP im Finale von „Mein gutes Beispiel 2020“

Beispielhaftes Engagement für Biodiversität

Pfaffenhofen, Mai 2020. Unter 160 Bewerbern hat die Jury von „Mein gutes Beispiel“ HiPP in die Finalrunde gewählt. Im Fokus der Bewerbung des Babynahrungsherstellers aus dem oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm steht der Einsatz für den Erhalt und die Förderung der Biodiversität. Der unter anderem von der Bertelsmann Stiftung getragene Wettbewerb „Mein gutes Beispiel“ zeichnet das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen aus, die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen mit innovativen Projekten begegnen und sich für Nachhaltigkeit sowie eine zukunftsfähige Gesellschaft einsetzen.

Derzeit untersucht HiPP in einem mehrjährigen Projekt den Insektenbestand auf ökologisch und konventionell bewirtschafteten Flächen. Diese auf dem familieneigenen Bio-Hof gefundene Art (Purpurbär – Rhyparia purpurata) ist in Bayern recht selten geworden und steht auf der Roten Liste in der Gefährdungsstufe 3 ("gefährdet"). Der Ehrensberger Hof, auf dem Stefan Hipp aufgewachsen ist und die Familie noch immer lebt, ist ein Musterbetrieb für biologische Vielfalt.

Seit 2011 vergibt eine hochkarätig besetzte Jury jährlich diese Auszeichnung und achtet dabei darauf, dass von den Preisträgern möglichst viele Impulse für Dritte ausgehen. In diesem Jahr wählen unter anderem Liz Mohn, Hans-Peter Wollseifer, Sarna Röser und Prof. Dr. Guido Möllering die Gewinner in fünf verschiedenen Preiskategorien aus. Aufgrund der aktuell eingeschränkten Möglichkeiten, der diesjährigen Auflage einen würdigen Finalrahmen zu verleihen, findet die Bekanntgabe der Gewinner samt Preisübergabe voraussichtlich erst Anfang kommenden Jahres statt.

Für Gesellschafter Stefan Hipp bestätigt die Nominierung, wie zukunftsorientiert nachhaltiges Handeln ist. Dabei unterstreicht er den dringenden Handlungsbedarf: „Der Verlust von Ökosystemen, Tier- und Pflanzenarten zählt heute neben dem Klimawandel zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Durch menschliches Handeln nehmen Tiere, Pflanzen und Lebensräume zunehmend Schaden. Jeden Tag sterben weltweit ungefähr 150 Tier- und Pflanzenarten für immer aus. Eine intakte biologische Vielfalt ist aber für das Überleben der Menschheit wichtig. Deshalb müssen wir uns heute um den Schutz der biologischen Vielfalt kümmern – bevor es zu spät ist. Jeder einzelne kann mithelfen, unsere Welt lebens- und liebenswert zu erhalten.“


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