HiPP klärt auf: „Mineralöl“ in Lebensmitteln?

Spuren von „Mineralölrückständen“ in verschiedenen Lebensmitteln sind ein aktuelles Thema und führen zu Verunsicherung vieler Eltern. 

Schadstoffe haben in Babynahrung nichts zu suchen. Deshalb setzt HiPP seit jeher auf das beste Fundament bei seiner Milchnahrung: die HiPP Bio-Qualität und die damit einhergehenden strengeren Grenzwerte als das Gesetz sie vorgibt.

Was genau steckt dahinter?

Ungünstigerweise hat sich der Begriff „Mineralöle“ gefestigt. So kann der falsche Eindruck entstehen, Lebensmittel seien pauschal mit mineralölhaltigen Substanzen, wie etwa Schmiermitteln verunreinigt. Das ist selbstverständlich nicht so!

Genau genommen ist damit eine bestimmte Gruppe von Kohlenwasserstoffverbindungen gemeint, die in Mineralöl, aber auch weit verbreitet in der Umwelt vorkommen. Kurz genannt: MOSH und MOAH.

MOSH steht für gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe (Mineral Oil Saturated Hydrocarbons)

MOAH für aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons)

Bei Kohlenwasserstoffen handelt es sich um eine Gruppe von Stoffen, die an vielen Stellen in der Umwelt zu finden sind. Sie kommen natürlicherweise auch in Pflanzen vor, zum Beispiel als Pflanzenwachse. Das sind völlig harmlose Substanzen, die nichts mit einer Mineralölverunreinigung zu tun haben.

Wie ist ein Befund zu bewerten?

Die Analytik ist kompliziert. Zu finden ist immer ein Gemisch aller Kohlenwasserstoffe. Analytisch lassen sich diese nicht ausreichend unterscheiden. Neben Mineralölbestandteilen werden auch chemisch ähnliche, aber harmlose Stoffe erfasst - zum Beispiel natürliche Pflanzenwachse, die nichts mit Mineralöl zu tun haben. Das kann die Befunde verfälschen und macht damit eine eindeutige Bewertung schwer möglich.

Derzeit wird auf europäischer Ebene daran gearbeitet, dass die bestehende Analysenmethode einheitliche und zuverlässige Ergebnisse liefert. Noch ist das nicht der Fall.

Hilfreich wäre eine Analytik, die gezielt nur die unerwünschten Mineralöl-Anteile erkennt.

 

Was sagt der Gesetzgeber?

Besonders in Diskussion steht MOAH.

Deshalb hat die EU-Kommission für MOAH als Grenzwert einen sogenannten vorläufigen Aktionswert für Säuglingsnahrungen definiert. 
Getestete HiPP Milchnahrungen (Öko-Test 2019 und 2021) sind bei MOAH ohne Befund. 

Für HiPP gelten darüber hinaus interne strenge Höchstwerte, die wir schon lange Zeit vor den gesetzlichen Aktionswerten festgelegt haben und die zusätzlich auch noch MOSH umfassen. Damit waren und sind HiPP Milchnahrungen zu jeder Zeit für die sichere und gesunde Ernährung von Säuglingen geeignet.

Was macht HiPP?

Strengste Qualitätskontrollen vom Rohstoff bis zur fertigen Milchnahrung garantieren größtmögliche Sicherheit für Sie und Ihr Baby. Jede einzelne im Handel befindliche HiPP Milchnahrung ist genauestens kontrolliert.

Bereits bei der Auswahl der Rohstoffe geht HiPP deutlich über die strengen Anforderungen des Gesetzgebers hinaus. Zusätzlich gilt gemäß Bio-Verordnung: ohne Gentechnik.

HiPP nimmt bei seinen Kontrollen auch das Thema Spuren von Mineralölrückständen in Säuglingsnahrungen sehr ernst. Als Hersteller von Säuglingsnahrung unternehmen wir alles Machbare, um Spuren davon zu erkennen und möglichst zu vermeiden. Eltern können auf unser Expertenwissen und unsere jahrelange Erfahrung vertrauen.

HiPP setzt an vielen verschiedenen Stellen im Produktprozess an:

  • Wir überwachen die Ernte-, Lager- und Transportbedingungen der Rohwaren.
  • Wir achten auf die geeignete Auswahl und Verarbeitung der Rohstoffe. 
  • Es gelten strenge HiPP-interne Grenzwerte bei den Rohwaren.
  • Engmaschige Kontrollen: HiPP prüft fortlaufend, dass die gesetzlichen und die HiPP-internen Vorgaben eingehalten werden.
  • HiPP arbeitet mit einem anerkannten, unabhängigen Labor zusammen.
  • Wir wählen eine schützende Verpackung. Dadurch können Eltern sicher sein: Das HiPP Milchpulver kommt mit nichts in Kontakt, was für eine Mineralölverunreinigung sorgen könnte.*

 

* Mineralölverbindungen werden oft auch mit Druckerfarben in Verbindung gebracht. Das ist für unsere HiPP Babynahrung kein Thema - wir bedrucken unsere Verpackungen ausschließlich mit mineralölfreien Farben auf Pflanzenölbasis. Darüber hinaus könnte Mineralöl von außen durch Verpackungen in das Lebensmittel gelangen. Auch das ist nicht möglich. Unsere Milchverpackungen sind extra so entwickelt, dass wir diesen Eintragsweg für uns ausschließen können. 

Diese umfangreichen Qualitätsmaßnahmen vom Feld bis zur Milchverpackung machen HiPP Babynahrung zu einem der sichersten und bestkontrollierten Lebensmittel überhaupt.

Eltern können sich darauf verlassen: Ihr Baby bekommt mit der HiPP Milchnahrung eine Milch höchster Qualität.

 

HiPP Säuglingsnahrungen im Test

Getestete HiPP Milchnahrungen (Öko-Test 2019 und 2021) sind bei MOAH ohne Befund. 

Die vom Magazin Öko-Test im Testbericht Juni 2021 beschriebenen MOSH-Werte der untersuchten HiPP Pre Anfangsnahrungen können wir für unsere Produkte nicht bestätigen. Eigene Analysen der Chargen durch ein unabhängiges, anerkanntes Labor liegen deutlich darunter und weisen fast -50% niedrigere Werte aus.

Eltern können sicher sein: Produktchargen mit Befunden in der Höhe, die Öko-Test beschreibt, wären bei unseren engmaschigen Kontrollen aufgefallen.

HiPP hat seit dem letzten Öko-Test Bericht zu Säuglingsanfangsnahrungen (2019) seine höchsten Qualitätsanforderungen und Sicherheitsstandards nicht verändert. Unsere Produkte werden heute genauso streng kontrolliert wie die Nahrungen vor zwei Jahren.

Es ist und bleibt der Anspruch von HiPP, nur die beste und sicherste Qualität zu produzieren.

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