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Babys Schnuller

Bereits bei Mama im Bauch kann man beobachten, wie viele Babys kräftig an ihrem Daumen nuckeln und auch nach der Geburt haben sie ein ausgeprägtes Saugbedürfnis. Babys saugen, wenn sie Hunger haben, aber auch wenn sie müde oder traurig sind, denn es wirkt auf sie beruhigend und entspannend. Es gibt verschiedenste „Objekte“, an denen gesaugt wird. Neben Mamas Brust wird am häufigsten am Schnuller genuckelt. Aber auch der Daumen oder ein Spielzeug oder ein Tuch können zum Einsatz kommen. Nur wenige Babys nuckeln überhaupt nicht.

Für viele Babys ist der Schnuller ein treuer Begleiter in den ersten Lebensjahren. 

Schnuller ja oder nein?

Nach wie vor werden die Folgen des Nuckelns diskutiert und in diversen Studien untersucht. Der Schnuller hat Vor- und Nachteile. Er eignet sich beispielsweise sehr gut als Einschlafhilfe oder Tröster. Die beruhigende Wirkung des Saugens kann sowohl beim nächtlichen Einschlafen als auch beim Mittagsschlaf helfen. Da sich Kinder im Laufe der Zeit meistens von alleine etwas zum Saugen suchen, sei es der Daumen oder ein Schmusetuch, bietet es sich an, ihnen gleich einen Schnuller anzubieten.

Anderseits sagt man dem Schnuller nach, dass er dem Kiefer schaden kann. Viele Schnuller werden jedoch inzwischen mit Zahnärzten und Kieferorthopäden entwickelt, um sie anatomisch gut zu formen, damit man sie in den ersten Lebensjahren unbedenklich als Trostspender einsetzen kann. 

Welcher Schnuller?

Grundsätzlich hat man die Wahl zwischen Schnullern aus künstlichem Silikon oder aus natürlichem Latex (Naturkautschuk).

Latex aus Naturmaterialen ist etwas weicher, kann aber bei manchen Babys Allergien auslösen. Sauger aus Latex sind zudem nicht so langlebig wie Silikonsauger, da sie mit der Zeit porös werden können.  

Sauger aus Silikon sind aus sehr dichtem Material und daher etwas unelastischer. Bei diesen Saugern kann es leichter passieren, dass Babys sie mit ihren Zähnchen beschädigen. Man sollte hier regelmäßig prüfen, ob man bereits Risse erkennen kann und den Schnuller dann austauschen.

Welches Schnullermaterial bei Ihrem Liebling besser ankommt, ist Geschmackssache. Hier heißt es: Ausprobieren! 

Schnuller abgewöhnen

Zwischen dem 2. und 3. Geburtstag sollten Sie Ihrem Liebling den Schnuller abgewöhnen, denn ab einem gewissen Alter kann das Nuckeln dem Gaumen schaden. Sprechen Sie auch mit Ihrem Kinderarzt oder Ihrem Zahnarzt zu diesem Thema. Den Schnuller abzugewöhnen kann nervenaufreibend und nicht immer ganz leicht sein, muss es aber nicht. Hier einige Methoden, die beim Abgewöhnen helfen können:

  • Die Schnullerzeiten langsam, aber stetig verringern und ihn nur noch zu bestimmten Zeiten einsetzen (z. B. zum Schlafengehen).
  • Den Schnuller einem anderen Baby schenken. Hier können Sie Ihren Liebling damit überzeugen, dass das Baby den Schnuller viel dringender braucht als er selbst, da er ja jetzt schon groß ist.
  • Die Schnullerfee kommen lassen. Am Abend vor dem Zubettgehen legt man den Schnuller gemeinsam vor die Tür oder auf die Fensterbank. Über Nacht nimmt die Schnullerfee den Schnuller mit und lässt stattdessen ein kleines Geschenk da.