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Meilensteine in der Entwicklung von Milchnahrungen

Lernen Sie die wichtigsten Entwicklungsschritte der Milchnahrungen über die letzten 50 Jahre kennen und entdecken Sie dabei auch die Besonderheiten von HiPP Milchnahrungen.

Diese machen uns  so einzigartig, dass in den letzten 50 Jahre bereits mehr als 2 Milliarden Fläschchen unserer Milchnahrung zubereitet wurden.

Adaptierte Milchnahrung

Eiweißzusammensetzung ähnlich wie Muttermilch. Das Eiweiß der Muttermilch ist anders zusammengesetzt als das von Kuhmilch. Während Kuhmilch zu 80% aus Casein und 20% aus Molkeneiweiß besteht, ist das Verhältnis bei Muttermilch nahezu umgedreht. Muttermilch enthält nur 40% Casein und 60% Molkeneiweiß.

Die Anpassung der Eiweißzusammensetzung von Säuglingsmilchnahrungen durch Zugabe von Molkeneiweiß war der erste wichtige Schritt, Anfangsnahrungen dem Vorbild Muttermilch ähnlich und für Babys besser verträglich zu machen.

LCP Fettsäuren

Muttermilch enthält ganz speziell auf Babys Organismus abgestimmte Fettsäuren, die für die Entwicklung von Babys Gehirn-, Nervenzellen und Sehvermögen wichtig sind. Diese Omega-3 und 6 Fettsäuren nennt man „mehrfach ungesättigte, langkettige Fettsäuren“.

Die Abkürzung LCP oder auch LCPUFA steht dabei für „Longchained polyunsaturated fatty acids“. Der erste Nachbau dieser LCP bestand aus Ei- und Fischölen. Heutzutage werden neben Fischöl auch hochwertige Pflanzenöle eingesetzt, die im Geschmack angenehmer sind.

LCP sind für Babys Entwicklung besonders in den ersten Lebensmonaten besonders wichtig, da der Körper sie in diesem Alter noch nicht selbst produzieren kann. Achten Sie daher bei der Auswahl Ihrer Milchnahrung auf den Zusatz von LCP. 

Probiotika

Probiotika: Besondere Kulturen für Babys Darm.

Muttermilch enthält eine Vielzahl probiotischer Kulturen, die individuell unterschiedlich sein können. Probiotika in Muttermilch werden beim Stillen ans Baby weitergegeben, lagern sich an der Darmwand an, verdrängen dort unerwünschte Keime und sorgen damit bei gestillten Kindern für eine gesunde und abwehrstarke Darmflora. Daher sind gestillte Kinder besonders gut geschützt.

Seit 1998 sind Säuglingsmilchnahrungen auf dem Markt, die dieses Muttermilchschutzprinzip nachahmen, indem sie ebenfalls Probiotika enthalten. HiPP setzte bereits seit 2002 als erste Marke auf natürliche Milchsäurekulturen, die aus Muttermilch isoliert wurden und damit zu den natürlichen Besiedlern des menschlichen Darms gehören. 

Präbiotika

Präbiotika – Ballaststoffe, die als Nahrung für die Probiotika dienen.

Muttermilch enthält große Mengen an präbiotisch wirkenden Oligosacchariden. Diese fördern das Wachstum der positiven Probiotika, damit diese sich noch besser vermehren und damit gleichsam eine Schutzschicht im Darm des Babys aufbauen können.

Seit 2002 werden auch in einigen Säuglingsmilchnahrungen wertvolle Galactooligosaccharide (GOS) eingesetzt, die aus Lactose gewonnen werden und den Muttermilch-Ballaststoffen ähnlich sind. Einige Marken setzen auch Fructo-Oligosaccharide (FOS) ein, die aus Chiccorée gewonnen werden. 

Probiotika UND Präbiotika

Muttermilch enthält stets eine Kombination aus verschiedenen Pro- und Präbiotika, die sich wechselseitig in ihrer Funktion für die körpereigene Abwehr gestillter Kinder unterstützen. Muttermilch liefert Babys also nicht nur die probiotischen Schutzkulturen oder präbiotischen Ballaststoffe alleine, sondern immer eine Kombination, die dazu beiträgt, dass gestillte Kinder den besonderen „Nestschutz“ haben.

Nach jahrelanger Forschung ist es HiPP 2011 als erster Marke gelungen eine neue Generation Folgenahrung auf den Markt zu bringen, die ebenfalls eine Kombination aus natürlichen Milchsäurekulturen und Galactooligosacchariden enthält.

Seit März 2011 gibt es jetzt diese Kombination auch in allen HiPP BIO Combiotik® und HA Combiotik® Anfangs-Milchnahrungen.

Damit bietet HiPP ein komplettes Sortiment an Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen mit natürlichen Milchsäurekulturen und Galactooligosacchariden für nicht gestillte Kinder.