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ab wann anfangen mit fläschcen parallel zum stillen!?
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Habe zwei Aussagen diesbezüglich gehört:
1. sofort mit dem Fläschchen parallel beginnen, da er sie sonst nicht nimmt
2. Andersrum, paar Wochen (wieviele) warten, da er sonst die Brust verweigern könnte.
Ich persönlich denke jedes Baby ist individuell und eine pauschale Aussage lässt sich nicht treffen, dennoch würde ich gerne Meinungen/Erfahrungen/Tipps lesen.
Mein Sohn ist 4 Wochen alt.
Ich bedanke mich
habe selber leider nur eineinhalb Monate gestillt, aber: es ist einfacher die kleinen später ans saugen an der Flasche zu gewöhnen, als das ganze so früh parallel laufen zu lassen...mein kleiner hat leider sehr schnell kapiert, dass das Trinken aus der Flasche deutlich einfacher ist und hat u.a. deshalb letztendlich die Brust komplett verweigert.
Hast Du Angst, dass die Milch irgendwann nicht reicht oder möchtest Du mit abgepumpter Milch und Fläschchen unabhängiger sein?
Ich würde das Fläschchen, solange es nicht benötigt wird, jedenfalls im Schrank lassen! Denn tatsächlich kommt es manchmal vor, dass Kinder das leichtere Trinken aus der Flasche dem anstrengenden Saugen an der Brust vorziehen. Hingegen kommt es so gut wie nie vor, dass ein hungriges Baby, welches keine Brust mehr bekommt, die Flasche dauerhaft verweigert... Und selbst dann könnte man noch auf andere Fütterungsmethoden wie Becher, Löffel oder Spritze ausweichen.
und weil mich die info einer Bekannten sehr verwirrt hat, die nämlich meinte, ich bin schon zu spät dran wenn ich mein Baby ans Fläschchen gewöhnen will. Ihr hätten sie nämlich im KH schon gesagt man solle das sofort machen weil die eben die Flasche sonst nicht annehmen. Bei mir hingegen war das Personal total gegen Fläschchen und Schnuller. Aber da hat wohl jeder seine eigene Philosophie.. Oder wie war das bei euch?
Also im Krankenhaus würden wir gefragt, ob wir einen Schnuller nutzen möchten oder nicht. Flasche gab es nur auf Nachfrage oder als Angebot wenn die Hebammen den Eindruck hatten, dass zufüttern sinnvoll wäre, da noch nicht genug Milcheinschuss o. ä.
Ich selbst habe bei meiner Kleinen am Anfang voll gestillt bis sie ca. 2 Monate alt war. Dann ging ich aufgrund ihres unstillbaren Hungers dermaßen auf dem Zahnfleisch, dass ich zugefüttert habe. Sie hat die Flasche sofort akzeptiert aber an der Brust trotzdem genauso weiter getrunken.
Ich denke der Sauger, der verwendet wird, spielt oft eine große Rolle.
Ich würde an deiner Stelle aber auch auf die Flasche erstmal verzichten wenn du sowieso voll stillen möchtest.
LG
meine Kleine hat von Anfang an auch abgepumpte Muttermilch aus dem Fläschchen bekommen, da ich tageweise gearbeitet habe. Das war kein Problem, als sie non ganz klein war.
Als ich dann aber eine längere Phase immer zu Hause war und sie ausschließlich gestillt habe, hat sie das Fläschchen nicht mehr genommen.
Meine Hebamme meinte dann, dass die Kleinen es tatsächlich vergessen können, dass es auch noch eine Alternative zur Brust gibt und dass man es immer mal wieder üben soll. Ich habe dann versucht ihr ab und zu abgepumpte Milch zu geben, es hat aber leider nie wieder zu gut funktioniert wie ganz am Anfang.
es kann ja anscheinend wirklich so oder so laufen, wahrscheinlich auch ein wenig Glückssache..
Sandra, du gibst aber weiterhin trotzdem auch flasche oder?
Denke ich werde erstmal wie geplant weiterstillen und wenn ich dann doch parallel arbeiten möchte das beste hoffen. Eine Faustregel gibt es demnach nicht.
Unsere kleiner kam am Tage seiner Geburt auf die Intensivstation. durch Kaiserschnitt(so wurde es mir gesagt) kam meine Milch erst am 5Tagen,davor pro abpumpen 5ml. Also bekam er die Flasche. Später dann die Brust. Zuhause bekam er in Ausnahme die Flasche( wenn wir mal weg waren) und es hat immer geklappt.
Denke man darf sich nicht zu verrückt machen und jedes Baby ist anderest.
Jetzt bin ich gerade dabei teilweise abzustillen und versuche der Kleinen bei einer Mahlzeit statt zu stillen Milchnahrung zu geben - das funktioniert bisher leider auch nicht. Aber schauen wir einfach mal, wie es weitergeht.
@sandra: dann checkt sie das also dass milch sie milch gar nicht aus der flasche trinken braucht wenn sie wasser problemlos nimmt.. kann man das so schlußfolgern.. hab ich zumindest auch irgendwo mal gelesen aber man liest ja viel..
ist man denn so viel zeitlich flexibler durch das abpumpen, denn man muss dies doch auch mehrere male am tag tun und zu bestimmten Zeiten?
@Sandra, ich hab immer wieder versucht, neben der Milchnahrung auch mal Tee oder Wasser nebenher zu geben...keine Chance...nur als es die Tage so brütend heiß war, hat er sich auch auf was anderes als Milch eingelassen.
Als es noch geklappt hat mit dem Fläschchen, fand ich es sehr angenehm auch mal abpumpen zu können und dann mal für ein paar Stunden raus zu kommen. Das mit dem Abpumpen war eigentlich gar kein Problem. Wenn ich wusste, dass ich Milch brauche, habe ich einfach nach dem Stillen nochmal 30 - 40 ml. abgepumpt und so gesammelt bis ich ca. 150 ml. zusammen hatte. Die habe ich dann portionsweise (da gibt es so Muttermilchtüten, die fand ich sehr praktisch) eingefroren. Meine Mutter hat sie dann einfach nach Bedarf aufgetaut. So konnten wir dann auch mal längere Abwesenheiten überbrücken. Wenn ich dann mal einen ganzen Tag weg war habe ich auch unterwegs abgepumpt.
Wenn ich einen Termin hatte und nur ein paar Stunden weg war und wusste, dass die Stillzeit genau zu der Zeit war, habe ich einfach abgepumpt bevor ich gegangen bin. Dann gleich 150 ml. oder mehr. Das war eigentlich nie ein Problem.
Jetzt im Nachhinein denke ich mir, dass ich eventuell schon früher anfangen hätte sollen, ab und zu zuzufüttern - einfach, dass die Kleine das auch kennt. Denn es ist gar nicht einfach, sie daran zu gewöhnen und sie wehrt sich wirklich dagegen. Das tut mir dann immer furchtbar leid.
sandra, genauso hab ich es mir im Optimalfall vorgestellt
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