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völlig ratlos
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ich hab ja hier schon öfter über die kleinen stillproblemchen geschrieben die ich mit meiner mittlerweile 12 Wochen alte tochter habe.
aber ich glaube jetzt geht es nicht mehr schlimmer. völlige brustverweigerung.
wenn ich sie anlegen will dann brüllt sie. egal welche seite. dreht sich weg, stößt sich weg. beisst mir in die Brustwarze. alles außer trinken.
Hebamme kommt keine mehr. die konnte oder wollte mir eh nicht mehr helfen.
was soll das? was kann das sein?
sie kriegt keinen schnulli oder flasche. also auch keine saugverwirrung.
hab heute schon viele tränen vergossen weil ich noch nicht abstillen will
bitte um rat
sie ist doch noch zu klein um sich selbst abzustillen
sind deine brüste zu voll und sie kann die brust nicht packen.... außenrum irgendwas das ablenkt?
ich hab nichts anders gemacht.
so richtig prall sind sie nur früh, aber das hat sie ja sonst auch nicht gestört
Ansonsten gibt es aber manchmal solche Phasen, in denen die Kleinen die Brust anscheinend verweigern. Das sollte in der Regel aber kein Grund zum Abstillen sein; normalerweise vergeht das auch nach kurzer Zeit wieder.
Wende Dich doch vielleicht mal an eine professionelle Still- oder Laktationsberaterin. Die findet man leicht übers Internet, aber auch in Geburtskliniken gibt es häufig eine Stillsprechstunde oder ein Stillcafé mit professioneller Betreuung.
Ach ja: Weitere Hebammenbesuche stehen Dir bei Stillproblemen übrigens zu! Das zahlt die Krankenkasse ebenso, wie die normale Nachsorge.
eine stillberaterin habe ich schon kontaktiert. die meinte nur ich solle öfter anlegen. das wird wieder. nur wenn ich sie alle 2h anlegen wird erst recht gebrüllt und sich gewehrt.
Deo oder so mach ich schon nicht drauf. ich benutze auch immer das selbe Duschgel.
ich versteh das nicht. sie hat hunger aber will nicht trinken. hab schon abgepumpt und ihr das mit fingerfeeder gegeben...
1. Du beißt die Zähne zusammen und versuchst es tapfer immer weiter. Das kostet allerdings jede Menge Nerven und Tränen - bei Dir und Deinem Kind! Wie lange diese Phase anhält, kann man im Vorhinein leider nicht sagen. Der Spuk könnte morgen schon vorbei sein oder auch noch eine Woche anhalten.
2. Dich belastet die Situation zu sehr und Du probierst es mit Zwiemilch-Ernährung. Dann legst Du Deine Tochter zwar an, aber fütterst sie dann eben mit der Flasche, wenn es nicht klappt. Das kann mit Pre-Nahrung oder auch mit abgepumpter Muttermilch praktiziert werden.
Natürlich kannst Du statt Flasche auch den Fingerfeeder nehmen; dann brauchst Du aber auch jede Menge Zeit und Geduld.
Die dritte Alternative, nämlich komplett und endgültig abzustillen, würde ich Dir nicht empfehlen, wenn Du grundsätzlich gerne weiterstillen möchtest.
Nun Zu deinem Problem.
Ich würde den Vorschlag von der vorherigen Mail probieren.
Habe ich auch gemacht, nur das mit dem Finger haben wir nicht lange praktiziert. Kauf dir ein paar avent naturnah Flaschen, dann hast du keine Probleme mit dem Sauger.
Bei meinem Sohn mussten wir das von Anfang an machen mit dem zufüttern, ich hatte leider nie genug Milch.
Wir haben ihm solange ich gestillt habe immer pre ha zugefüttert.
Er hat aber auch mit 12 Wochen angefangen sich selbst abzustillen.
Das hat dann noch mit ach und krach bis zur 18-20 Woche geklappt.
Und dann würde ich mir eine andere Hebamme suchen, das geht ja gar nicht.
Ich habe meine Hebamme wegen den still Problemen sogar noch vom Kinderarzt weiter verschrieben bekommen.
Frag den doch ob er das bei dir auch macht.
Hast du Eine medela milchpumpe Zuhause?
Wenn ja dann Pump ab, so bleibt dein Milchfluss auch weiterhin aktiv oder vielleicht solltest du deine Brüste unter der Dusche mal ausstreichen. Vielleicht hast du auch einen Milchstau.
Aber bitte nicht verzweifeln, durfte ich auch nicht.
Wenn es nicht sein soll dann ist das so, das habe ich mir immer gesagt und war froh, das Paul zumindest etwas Milch von mir bekommen hat.
Kopf hoch das schafft ihr schon
Ich habe heute mittag in unserer Hebammenhaus angerufen und es kam auch noch eine Hebamme vorbei. Sie hat mir eine lansinoh milchpumpe (elektrisch) mirgebracht und ich habe auch direkt abgepumpt. Nach 30min pumpen kamen rechts nur 30ml zusammen. Also eindeutig zu wenig. Deswegen war meine maus so frustriert und hat gestreikt. Ich bin totunglücklich. Mein kind ist also von mir noch nie richtig satt geworden
Und nebenbei hat sie auch eine Blockade in der halswirbelsäule festgestellt.
Und selbst wenn Du nur noch wenig Milch haben solltest - dann gibt es eben die Flasche! Die wichtigste Funktion der Muttermilch erfüllt sich bereits mit den ersten Millilitern. Und die hat Dein Baby ja bekommen...
sie hat sich alle 2-3h gemeldet und war nach dem stillen satt und zufrieden. So war jedenfalls mein Eindruck. Sie hat nach dem stillen auch nie gemeckert oder so.
die Hebamme meinte das sie sich schon an die wenige nahrung gewöhnt hat.
gibt's das? Kann sich ein baby an zu wenig Nahrung gewöhnen?
Verweigert sie deswegen die brust?
Ich kenne das von meiner mittleren Tochter. Sie mußte mit 10 Tagen ins Krankenhaus, weil sie beinahe verhungert war. Sie hatte eine sehr ungünstige Kombination von Trinkschwäche und dazu extremes Spucken. D. h., von den paar Millilitern, die sie getrunken hat, hat sie das Meiste in hohem Bogen wieder ausgespuckt
Leider hatten wir eine sehr schlechte (Vertretungs-)Hebamme, die den hohen Gewichtsverlust - es waren schon mehr als 20% des Geburtsgewichts! - nicht so bedenklich fand. Als wir dann aus eigenem Antrieb in die Klinik gefahren sind, hat meine Tochter sich gar nicht mehr bewegt, fast nur geschlafen und vor allen Dingen keinen Urin abgelassen!
Im Krankenhaus sagten sie dann allerdings auch, dass man im Nachhinein nicht mehr sicher sagen könne, ob ich gleich zu wenig Milch hatte oder sie einfach auf Grund der geringen Trinkmenge schon zurückgegangen war.
(Beim ersten Kind habe ich 6 Monate voll gestillt!)
sie hat 1-2x Stuhlgang am tag und reichlich pipi in der windel.
sie nimmt nur nicht optimal zu.
hat meine große auch nicht und die ist immer noch ne speiche. fast 4jahre alt und nur 12kg und sitzt nie still
Ja, das Problem mit dem Zunehmen hatten meine alle drei
Der Große war immer leicht untergewichtig, allerdings ausgesprochen muskulös und kräftig. Die Mittlere ist auch heute noch, mit 8 1/2 Jahren, immer am unteren Kurvenrand aber auch ein muskulöser Typ, kein magerer. Und die Kleine ist nach den anfänglichen Schwierigkeiten immer haargenau auf der Mittelkurve. Lustig ist nur, dass sie viel zierlicher wirkt, als die anderen damals
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