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Massive Trinkprobleme
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Nun zum Problem. Unser Sohn ist seit er ca. 6 Wochen alt war ein sehr komplizierter Trinker. Afangs haben wir gestillt, dies war jedoch ab Geburt nicht ohne Hütchen möglich (er hatte erhöhte Bilirubinwerte nach der Geburt und musste die ersten 2 Tage mit Löffel gefüttert werden, da er zu schläfrig war um an der Brust zu trinken). Die erste Zeit lief alles gut, dann begannen die Probleme. Er wurde mit zunehmendem Alter immer unruhiger während den Mahlzeiten, bis er schließlich mit 14 Wochen so gut wie gar nicht mehr an der Brust trank. Er schrie sich jedes Mal in Rage und war kaum zum weitertrinken zu bewegen, mit oder ohne Hütchen sowie die jeweilige Situation (ruhige Atmosphäre, verschiedene Stillpositionen u.ä.) hatten keine Wirkung auf sein Verhalten. Eine Mahlzeit dauerte immer mind. 60 Minuten (außer die Nachtmahlzeit). Zu diesem Zeitpunkt war ich jedoch so verzweifelt, dass wir auf Flasche umgestiegen sind (zunächst mit MuMi) hierbei nahm er die M*M Flaschen problemlos und trank zum ersten Mal seit Wochen ruhige Mahlzeiten am Stück, bis er satt war. Wir dachten, das Problem sei gelöst. Dem war nicht so, da er nach ca 2 Wochen erneut anfing unruhig zu werden beim trinken. Ob auf dem Arm, im Liegen, im Laufen, in der Babyschale, im Schlafzimmer - alles egal. Dies hat sich nun so gesteigert, dass wir wieder die gleiche Situation wie am Ende der Stillzeit haben. Verschiedene Sauger, sowie saugergrößen ändern nichts. Mittlerweile fängt er nach 40- 100 ml an zu schreien und sich zu wehren. Lässt man ihn so, weil man denkt er sei satt quengelt er, weil er nicht satt ist, trinkt aber nur nach mehrmaligen Versuchen weiter.... die Mengen die er nach einiger überzeugungsarbeit und in mehreren Teilen pro Mahlzeit trinkt liegen zwischen 120-250 ml (die großen Mengen trinkt er jedoch nur abends im Halbschlaf im Bett). Die gleiche Situation tagsüber funktioniert wiederum nicht. Seinen Mittagsbrei (200g) isst er meist weniger problematisch, wobei auch hier in letzter Zeit häufig gemeckert wird (bei gleicher Sorte). Die Mengen die er trinkt, wenn ich ihn motiviere und nicht vorzeitig aufgebe, liegen am Tag zwischen 650 und 850 ml + Brei. Wenn ich ihn lassen würde sobald er anfängt zu meckern wären sie bedeutend niedriger.
Jede Mahlzeit ist bei uns ein Kampf (und auch wenn er ein gutes Gewicht hat und die Mengen gut sind) die Art und weise der Nahrungsaufnahme ist einfach nur noch belastend und anstrengend... ich Trau mich schon kaum noch irgendwohin mit ihm wenn er Hunger bekommen könnte. Wir hoffen auf einen Rat, da vielleicht schon jemand Ähnliches erlebt hat.
Vielen Dank!
ähnliches hat eine Freundin erlebt - bei ihr hat sich (leider sehr spät) herausgestellt, dass die Kleine allergiebedingt schlimme Bauchschmerzen gehabt haben muss.
Das kann der Kinderarzt sicher abchecken.
Ansonsten würde ich nochmal einen Termin mit der Hebamme zur Essenszeit machen, damit sie sich die Situation einmal ansehen kann - vielleicht fällt ihr etwas auf oder sie hat ähnliches schon gehabt.
Viel Erfolg!
LG
Ich konnte dich leider nicht mit einer PN erreichen. Deshalb versuche ich es jetzt so und hoffe, dass du antwortest. Ich denke, dass ich dir vielleicht helfen könnte. Wir haben mit unserem Sohn Noah ähnliches durchgemacht. Er ist jetzt fünfeinhalb Monate alt. Ich habe auch anfangs versucht zu Stillen, wir sind mit ca dreieinhalb Monaten auf die Flasche umgestiegen, aus den gleichen Gründen wie bei euch. Aber mit der Flasche war es auch nicht immer besser. Ich kenne die Unruhe und den Kampf bei der Nahrungsaufnahme und ich kenne auch die stundenlangen Stillversuche, ob mit Brust oder Flasche. Es kann mehrere Ursachen geben und mehrere Faktoren, die zu einer Lösung beitragen können. Ich möchte hier nicht alles aufführen, das würde den Rahmen sprengen. Mir wäre eine private Konversation lieber. Was 8ch aber auf jeden Fall sagen kann: Die massive Unruhe und dass dein Sohn sich gegen die Flasche wehrt sind ein Zeichen dafür, dass er mit irgendetwas unzufrieden ist. Kennt man den Grund, kann man auch etwas dagegen tun.
Viele Grüße
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