Hast du Fragen? Wir sind für dich und deinen Liebling da!
Nach vielen gemeinsamen Jahren betreuen wir unser HiPP Forum nicht mehr aktiv. Neue Beiträge oder Antworten sind nicht mehr möglich. Die zahlreichen, wertvollen Beiträge der Mamas und Experten bleiben jedoch bestehen und sind weiterhin für dich zugänglich. Damit du auch künftig die bestmögliche Beratung bekommst, steht dir unser HiPP Elternservice über verschiedene Kanäle jederzeit gerne zur Seite.
Stillen nicht möglich - irgendwie deprimiert
Hier findest du Erfahrungen anderer Mamas und Papas. Bei weiteren Fragen, wende dich gerne an unseren Elternservice. Zum Expertenforum wechseln.
Kaum hat das Engelchen an meiner rechten Brust gesaugt, kam schon Blut. Da ich bei den anderen zwei Mädels auch wenig Erfolg mit dem Stillen hatte, wurde mir zum Abstillen geraten. Nach langen Überlegungen und Anraten von Ehemann und Krankenschwester/Hebamme habe ich dann doch zugestimmt. Klar ist das sicher das Richtige gewesen, dennoch deprimiert es mich ein wenig oder auch mehr, dass ich meiner Kleinen jetzt nicht das bieten kann, was laut Experten doch so wichtig sein soll in den ersten Monaten.
Auch, wenn ich die ersten zwei Mal nicht lange stillen konnte, war es doch ein besonders schönes Gefühl, auf das ich jetzt verzichten muss. Und ehrlich gesagt hat mich das auch schon zum Heulen gebracht. Ich weiß nur nicht, warum.
Kennt noch jemand das Gefühl?
du hast erlebt, wovor ich höllische Angst hatte! Ich hatte aber das Glück, dass ich problemlos stillen konnte und auch jetzt noch stillen kann (er ist kürzlich ein Jahr alt geworden).
Hast du mal versucht, ob es mit abpumpen geht? Dann hast du zwar nicht das Stillgefühl (und ich kann dich total gut verstehen, dass dir das abgeht! Es ist was unglaublich intimes zwischen Mutter & Kind), kannst deinem Kind aber die Muttermilch bieten - wenns auch aus dem Fläschchen ist.
Und damit du was positives an der Situation siehst: Wenn du abpumpst bzw. dein Kind ja jetzt Flaschennahrung bekommt, kann auch dein Mann in der Nacht füttern - beim Stillen geht das nicht und Mama ist immer die Wache.
Fühl dich gedrückt
fühl dich mal gedrückt. Ich weiß nur zu gut, wie du dich fühlst. Hab meine erste Tochter auch nicht lang stillen können und sehr drunter gelitten. Als es bei der zweiten dann geklappt hat, ist die ganze Trauer auch nochmal hochgekommen. Aber: Es geh nicht (nur) ums stillen, sondern um Nähe und Zuwendung. Und die kannst du deinem Kind auch beim Fläschchen füttern geben. Ich hab ihr nie das Fläschchen im Wagen, im Maxicosi oder auf den Knien gegeben, sondern immer ganz nah bei mir, wie ich sie auch gestillt hätte. Sie ist im ersten Lebensjahr nie groß krank gewesen, und ich habe zu ihr auch keine schlechtere Bindung wie zu meinem Stillkind. Sie ist fit, schlau und glücklich
Also, sei traurig, das ist ok und völlig normal, aber fühl dich nicht als schlechte Mutter - und gib dem Stillen bzw. Nicht-Stillen zu viel Raum!
Bitte beachten: Dieses Forum bildet nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen ab. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keinesfalls eine Diagnose oder Beratung für den Einzelfall darstellen oder einen Arztbesuch ersetzen.