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ist muttermilchimitat genauso gut wie meine mu.milch?
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frage steht ja schon oben.
ist das so?
ich stille voll, meine kleine 8,5 wochen hat irgendwie mehr hunger,sodass ich ihr jetzt 2 mal 50 ml nach dem stillen dazu geben mit fläschchen, also abgepumptes.das abpumpen reicht nicht immer aus um die 2-3 mal zusatz fläschchen zu geben.nun die frage, wenn ich wieterhin voll stille und ihr dieses mu.milchimitat, ich glaub pre nahrung nach dem stillen noch anbieten würde, ist das dann genauso gut, wie als würde man wieterhin voll stillen? spricht man da auch von zusatznahrung? weil das soll ja muttermilchersatz sein, wie ichgehört habe.
* Durch die Muttermilch werden die Abwehrkräfte des Kindes gesteigert. Es wird zum Beispiel gegen Infektionskrankheiten und Allergien geschützt.
* Die Muttermilch ist genau auf den Bedarf des Babys abgestimmt und passt sich den wachsenden Nahrungsbedürfnissen des Säuglings während seiner Entwicklung an.
* Die Nährstoffe der Milch enthalten auch eine optimale Zusammensetzung und können leicht verdaut werden. Dadurch hat das Baby einen normalen Stuhlgang und es kommt seltener zu Blähungen oder Verstopfung.
* Auch die Gaumen- und Kieferentwicklung des Kindes werden gefördert.
* Gestillte Kinder werden seltener dick als nicht gestillte Babys. Je länger ein Kind gestillt wurde, desto geringer ist das Risiko, dass es später übergewichtig wird.
* Für die Mutter ist die Handhabung einfach und die Fütterung muss nicht lange vorbereitet werden. Muttermilch steht jederzeit und überall sofort zur Verfügung, hat immer die ideale Trinktemperatur und ist hygienisch einwandfrei.
* Man spart beim Stillen auch einiges an Kosten, da man, abgesehen von Stilleinlagen und Still-BHs, im Allgemeinen kein spezielles Zubehör kaufen muss.
* Darüber hinaus werden bei der Mutter die Rückbildungsvorgänge nach der Geburt gefördert und das Brustkrebsrisiko verringert sich.
* Am wichtigsten ist jedoch die emotionale Bindung, die sich zwischen Mutter und Kind entwickelt, weil sie täglich einen intensiven Körper- und Blickkontakt haben. Gerade in den ersten Lebensmonaten brauchen Kinder viel Körperkontakt, der wichtig für ihre geistige und körperliche Entwicklung ist. Mutter und Kind lernen sich schnell kennen und verstehen. Das Baby hört beim Trinken den Atem, Herzschlag und die Stimme der Mutter, die ihm immer vertrauter werden und es beruhigen. Bei der Mutter wird durch das Saugen und die intensive Nähe auch häufig ein großes Glücksgefühl ausgelöst, das ihr hilft, die oft sehr anstrengenden ersten Monate leichter zu überstehen.
Quelle: http://www.hallofamilie.de/eltern-werde ... illen.html (09.19 am 23.09.2010)
Alles Gute
ich denke von "gut" und "schlecht" kann man da kaum sprechen.
MuMi hat nunmal einige Vorteile gegenüber der industriell hergestellten Babynahrung,was aber nicht heißen soll,dass Flaschenkinder schlechter wachsen usw.,dass halte ich persönlich für Quatsch.
Die Vorteile hat Backkartoffel ja schon super beschrieben.
Wenn deine abgepumpte Milch nicht reicht,oder dir das Stillen und das zusätzliche Pumpen zu anstrengend wird,was ich durchaus verstehen kann,dann kannst du PRE-Nahrung zufüttern.
Hast du schonmal eine Stillprobe zu Hause gemacht,um mal zu schauen wieviel deine Kleine pro Mahlzeit trinkt?
lg
Hast du das mal über den gesamten Tag zusammengerechnet,wieviel Mumi das dann sind?
Du hast ja in dem anderen Thread den Gewichtsverlauf mal aufgeschrieben,ausgehend vom niedrigsten Gewicht müsste das jetzige Gewicht doch eigentlich ok sein.?!
Ich hab gerade mal in unserem U-Heft geschaut und von der Gewichtszunahme sah das bei uns auch nicht viel anders aus und meine KiÄ war zufrieden.
Das einem aber auch jeder etwas anderes erzählt,verunsichert wirklich
Also erst mal..lass dich nicht so verunsichern... bevor du mit dem zufüttern anfängst würd ich an deiner Stelle erst mal deinen KiArzt befragen was er meint, ob die kleine nicht Satt genug wird... wenn sich rausstellt das du wie ts84 beschreiben hat die Stillprobe ergibt das du nicht genug MuMi hast kannst du immer noch anfangen zuzufüttern... denn in den meisten Fällen geht die Muttermilch auch zurück wenn man zufüttert (so ähnlich wars bei mir, wobei ich von anfang an nicht viel hatte, aber durch das zufüttern ist sie ganz zurück gegangen)
Klar es ist schon wahr, dass Mumi das beste ist fürs Kind, das heißt aber nicht gleichzeitig, dass die Industriell hergestellte Milch (pre o 1 er) nicht gut ist!
Die Kinder wachsen und gedeihen genauso wie andere auch und das diese Kinder mehr Allergien und so haben sollen stimmt auch nicht! Ganz im gegenteil... manche Kinder können sogar nur von Fertig Milch gefüttert werden weil das Risiko einfach zu groß ist, dass Eltern ihre Allergien auf das Kind übertragen und somit gar nicht stillen können!
Man kann weder Allergien noch andere Krankheiten durch das Stillen auf das Baby übertragen!
> Man kann weder Allergien noch andere Krankheiten durch das Stillen auf das Baby
> übertragen!
Das ist falsch... HIV kann zB durch Stillen auf das Kind übertragen werden, das HI-Virus ist muttermilchgängig, weswegen man bei INfektion der Mutter das Kind antiviral behandeln muss.
noxx
hmmm... wieder
Ich wiederlege somit mein Plädoyer was ich in einem vorherigem Beitrag geschrieben habe!
Stillen und Allergie
Immer mehr Kind und Erwachsene leiden an einer Allergie. Weil das Immunsystem des Babys noch nicht ausgereift ist, ist es besonders gefährdet. Wenn das Baby früh in Kontakt mit Substanzen gerät, die Allergien auslösen, dann wird sein Immunsystem dadurch sensibilisiert – es gewöhnt sich daran und reagiert sofort mit Abwehr auf diese Allergene, wenn es wieder auf sie trifft. Die meist verbreiteten Erkrankungen bei Kindern im Allergiebereich sind Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma. Dass man auf Reizstoffe allergisch reagiert ist eine vererbte Veranlagung. Wenn bereits die Eltern und Geschwister von einer Allergie betroffen sind, dann steigt das Risiko, dass das Baby diese Allergie ebenfalls bekommt.
Eltern können aber einiges tun, um dies zu verhindern. Das Stillen ist gegen Allergie der beste Schutz. Möglichst alle Babys sollten im ersten Lebenshalbjahr ausschließlich gestillt werden, denn die Muttermilch bietet alles, was Ihr Baby in den ersten Monaten auf der Welt braucht. Muttermilch enthält arteigenes Eiweiß und ist deshalb nonallergen. Ebenfalls sind darin Antikörper gegen Eiweiße, wie Gluten oder Kuhmilch, enthalten. Durch Sie wird der Verdauungstrakt des Babys zusätzlich geschützt. Wenn Sie aber nicht stillen können dann brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, denn solange Ihr Baby keinem Allergierisiko ausgesetzt ist, kann die industriell gefertigte Babynahrung zum wohl des Kindes beitragen. Sollten Sie aber nicht stillen können und es besteht die Gefahr, dass Ihr Baby allergieanfällig ist, ist auch eine so genannte H.A.-Milch eine gute Lösung. Vor Anwendung sollten Sie aber auf jeden Fall erst den Kinderarzt zu Rate ziehen. Diese Milch wird in einem speziellen Verfahren aus Kuhmilch hergestellt. Bei diesem Verfahren wird das Milcheiweiß so weit auf gespalten, dass die Abwehr des Körpers dieses nicht mehr als Fremdkörper ansieht. Sie sollten diese Art der Ernährung aber auf jeden Fall mit Ihrem Kinderarzt besprechen, weil zum Beispiel ein Baby mit einer Allergie gegen Kuhmilch, von dieser Milch ebenfalls nichts bekommen darf. Für solche Kinder gibt es dann eine Spezialnahrung.
Liebe grüße
> wenn das so ist, wieso hat dann eine Mutter in meinem Kindi gemeint, dass
> sie nicht stillen kann weil sie schlimm an Neurodermitis leidet und die
> Krankheit nicht auf das Kind übertragen will?
Weil sie uU etwas falsch verstanden hat. Trotzdem kann es sinnvoll sein, für eine Frau mit Neurodermitis, nicht zu stillen, weil eine bestimmte Hormonlage im Körper Allergien durchaus verschlimmern kann. Sprich es kann sein, dass sie mehr Probleme beim Stillen bekommt.
noxx
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