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Einschlafen durch stillen
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Ich bin langsam am verzweifeln..mein Sohn ist echt ein Sonnenschein und ich liebe ihn über alles
Doch ich weiß einfach nicht wie ich es schaffen soll ihn ohne Brust zum schlafen zu bringen
Allerdings will er keine Flasche
Ich habe alles versucht auch die Milch in die schnabeltasse zu tun,keine Chance
Schnuller nimmt er auch nicht hab alle möglichen Sorten gekauft
Ich wollte damals nur 4 mon stillen und jetzt sind es 10 mon
Ich gehe bald wieder halbtags arbeite. Und muss ihn entwöhnen ..aber wie?? Ich stille nur zum einschlafen oder nachts und wenn er wach wird morgens.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen
Erst mal ein großes Lob, dass du so lange durchgehalten hast! Für dein Baby ist es das beste und natürlichste. Außerdem gilt beim Stillen je länger desto besser.
Bzgl. dem Einschlafen kann ich dir vielleicht ein paar Tipps geben:
Ändere euer Einschlafritual langsam und mit viel Geduld, denn 10 Monate Gewohnheit stellt man nicht von heute auf morgen um. Gib deinem Baby die Nähe und Geborgenheit, die es auch beim Stillen erfahren hat. Überlege dir ein Ritual, das du gut und täglich umsetzen kannst. (Herumtragen ist keine gute Option!
Ich würde versuchen nur noch kurz zu stillen, mit dem Baby ohne Brust zu kuscheln und es schließlich ins Bett zu legen. Vielleicht braucht dein Sohn am Anfang noch den Körperkontakt und irgendwann wird er lernen auch alleine einzuschlafen. Lasse ihn bitte niemals schreien, auch wenn du sehr verzweifelt bist!
Ich wünsche dir jedenfalls viel Kraft für die Umsetzung und alles Gute! Und natürlich kannst du jederzeit wieder "Einschlafstillen", denn du bestimmst den richtigen Zeitpunkt. Die WHO empfiehlt sogar, das Baby bis über den 2. Geburtstag hinaus zu stillen, also mach dir keinen Druck! Du bist eine tolle Mama, weil du auf die Bedürfnisse deines Kindes eingehst!
LG Cindy
ps .. Wenn er gelernt hat ohne Brust einzuschlafen, wird er es auch in der Nacht können. Für mich ist es allerdings einfacher zu stillen, dann schläft mein Kleiner sofort wieder weiter
Die Maus wurde mit 12 Monaten Mittags und abends zum einschlafen gestillt und Nachts wenn sie es wollte.
Ab dem Kindergarten wollte sie dann mittags nicht mehr stillen sondern lieber Wasser aus einer trinklernflasche. Kurze Zeit später hat sie das Nachts ebenso angenommen.
Ich habe es ihr einfach mal hingestellt und immer mal angeboten und sie hat es irgendwann angenommen und sich dann über die Wasserflaschen selbst abgestillt. Da war sie 14 Monate alt und hat einen Abend gestillt und dann einen Abend pause, einen Abend gestillt und 2 Abende pause und so weiter und das ganze ging dann 2 Wochen und dann war das stillen vorbei.
Da meine Maus sonst auch keine Flasche wollte habe ich ihr tagsüber einen ganz normalen Becher gegeben, klar ist das anfangs Sauerei, aber das wird schon. Sie hat übrigens auch tagsüber nur stilles Wasser bekommen und dadurch hat sie es auch nachts ganz gut angenommen.
Lg
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> Bzgl. dem Einschlafen kann ich dir vielleicht ein paar Tipps geben:
> Ändere euer Einschlafritual langsam und mit viel Geduld, denn 10 Monate
> Gewohnheit stellt man nicht von heute auf morgen um. Gib deinem Baby die
> Nähe und Geborgenheit, die es auch beim Stillen erfahren hat. Überlege dir
> ein Ritual, das du gut und täglich umsetzen kannst. (Herumtragen ist keine
> gute Option!
> übernehmen?
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Das hätte ich auch gesagt. In erster Linie muss man da richtig viel Zeit mitbringen. Und noch mehr Geduld. Ob dein Partner das so schnell übernehmen kann, glaube ich allerdings nicht. Aber auch da gilt es, ihn einfach leicht und langsam mit in das Ritual einzubinden, so dass er auch mal bei ihm nochmal liegt und dann langsam in den Schlaf übergeht. Das wird auf jeden Fall etwas dauern.
Habt ihr es mal mit solchen Flaschen versucht, die die Brust imitieren?
Unsere Kleine ist auch immer mit Brust eingeschlafen und ich dachte, es gibt das mega Drama. Wir haben aber einfach das Abendritual abgeändert, und mit viel Kuscheln und Nähe, singen und sogar anfangs Meeresrauschen via Laptop für eine Stunde ist sie sanft eingeschlummert und hat nicht mehr nach der Brust verlangt. Auch nachts nicht mehr, seit sie Milchbrei abends isst. Ich denke im Nachhinein, dass es oftmals kein Hunger, sondern das Gefühl von Geborgenheit und Schutz ist, das die Kinder mit dem Saugbedürfnis signalisieren. Und das kann man nur mit Nähe und Zuwendung bedienen.
Viel Glück euch!
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