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Schlechtes Gewissen wg Fläschchen
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ich bin zur Zeit ziemlich deprimiert, da ich meiner Tochter (10 Wochen alt) nun definitiv die Flasche geben muss.
Nach der Geburt fing es schon an schief zu gehen, da die Hebammen im
Kkh mich massivst unter Druck gesetzt haben, was das stillen angeht. So nach dem Motto: "wenn sie jetzt nichts von Ihnen bekommt, verhungert sie." Ich bin dann verzweifelt, weil ich mich so sehr gestresst hab- hatte schließlich Angst um meine Tochter. Nachdem mir dort gesagt wurde, ich solle sie alle zwei Stunden wecken, damit sie etwas bekommt, konnte ich nicht mehr und das Kkh griff recht zügig zur Fertignahrung.
Ich hatte mir dann vorgenommen zu Hause mit meiner Nachsorgehebamme alles nochmal zu üben und Ruhe reinzubringen.
Zu Hause klappte es dann recht gut. Jedoch kamen nach ein paar Tagen massive Schmerzen sowohl in den Brustwarzen als auch in der Brust dazu.
Laut Hebamme sollte ich verschiedene Salben, Kompressen etc draufmachen und kühlen.
Schließlich tat mir das ganze so dermaßen weh, dass ich beschloss nicht mehr zu stillen, sondern abzupumpen und ihr meine Milch per Flasche zu geben. Ich war dann praktisch den ganzen Tag damit beschäftigt mich selber zu verarzten und konnte nicht wirklich für meine Tochter da sein.
Beim abpumpen habe ich jedes Mal geheult vor Schmerzen
Dann habe ich mir jedoch zwei heftige Brustentzündungen mit jeweils 41 Grad Fieber eingefangen und war jedes Mal in der gynäkologischen Notfallambulanz.
Beim letzten Mal waren meine Werte so dermaßen erhöht, dass die Ärztin meinte, ich solle abstillen da es sonst beim nächsten Mal vielleicht nicht so glimpflich ablaufen kann.
Somit habe ich nun abgestillt.
Mich plagt nun jedoch ein schlechtes Gewissen meiner Tochter gegenüber. Ich frage mich: Hätte ich noch länger durchhalten sollen?
Was ich weiß ist, ich war am Ende meiner Kräfte!
Gibt es hier noch wen, dem es so erging?
LG
Maebel
Du hast doch alles versucht, du brauchst wirklich kein schlechtes Gewissen zu haben.
Meine Hebamme hat immer gesagt: lieber mit Freude die Flasche fütter, als mit Frust zu stillen. Wenn es dir gut geht und deiner Kleinen gut geht, ist doch alles prima. Ich kenn das schlechte gewissen auch bei meiner ersten Tochter. Aber sie wächst und gedeiht gut. Sie hat keine Allergien oder so. Und welchem Erwachsenen sieht man ob er mal die Flasche bekommen hat oder gestillt wurde. Du bist trotzdem eine tolle Mutti!!!
nein, du brauchst kein schlechtes Gewissen haben. Lass dir das bloß von niemandem einreden!
Mein Sohn kam per Notkaiserschnitt. 1,5 Tage später musste er auf die Neugeborenenstation. Dort gab es generell nur Flasche. Es dauerte 4 Tage, bis ich überhaupt wenigstens brauchbare Mengen abpumpen konnte.
Als wir entlassen wurden, war die gute Medela-Pumpe in der ganzen Stadt nicht verfügbar. Ich musste eine Woche lang mit einer Schrottpumpe überbrücken, von der die ausleihende Stillberaterin, ohne sich unsere Geschichte auch nur angehört zu haben, einfach behauptete, die sei mindestens genauso gut. Selbst eine Handpumpe baut mehr Unterdruck auf als dieses Schrottteil.
Mein Sohn weigerte sich, an der Brust zu trinken. Warum auch um ein paar Schlückchen kämpfen, wenn aus der Flasche direkt eine ganze Portion kommt?
Als er 7 Wochen alt wurde, habe ich abgestillt. Ich hatte mit 5-6 Mal pumpen am Tag gerade mal 20 ml zusammen, obwohl ich nach einer Woche die gute Medela hatte. Es war einfach zu spät.
Mein Sohn ist jetzt 9,5 Monate alt, und es geht ihm gut. Seit ich nicht mehr pumpte, war ich viel entspannter. Ich bin sicher, dass er da so mehr von hatte.
LG
Du brauchst dir da von niemanden ein schlechtes gewissen einreden lassen. Mir ging es genauso im Krankenhaus genauso ich musste meinen Sohn auch alle zwei Stunden wecken weil er einfach zu klein war die ersten schlücke bekam er dann saugte er nicht mehr weil er zu schwach war dann haben wir es mit stillhüttchen probiert da hatte er dann zu viel drinnen gelassen und hatte auch so starke brustschmerzen dann hab ich zu denen im kh gesagt das ich jetzt abpumpen tun. Ja dann waren wir daheim und ich hab noch ab gepumpt und nach zwei Wochen hatte ich bloß noch 20ml rausgebracht und das hat meinen kleinen Zwerg dann schon gar nicht mehr gereicht. Und wir füttern die Flasche jetzt ist mein Zwerg 9,5 monate alt und putz munter. Und des sieht man einen nicht an ob der gestillt oder mit da Flasche gefüttert worden ist.
LG Nadine
bitte mach dir da keine Vorwürfe. Ich denke du wurdest sehr schlecht beraten und hast unter den umständen das beste für dein Kind rausgeholt.
Beim nächsten Kind weißt du es vorher schon besser und es wird klappen. Auch Flaschenkinder werden Gesund groß. Genieße die zeit mit deiner Tochter und schau nach vorn. Ändern kann man es nun ja nicht mehr.
LG Sarah
LG
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