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Schilddrüsenüberfunktion....
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da wir einen erhöhten Legionellenbefund im Haus hatten, habe ich mich untersuchen lassen. Mein Hausarzt hat dann gleich ein großes Blutbild mitgemacht wodurch dann eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt wurde.
Nachdem ich dann auch noch die Bestätigung vom Stoffwechselzentrum bekommen habe, soll ich nun Medikamente bekommen mit denen ich von heut auf morgen abstillen müsste....
Ich will das gar nicht.... Meine Maus ist doch gerade mal 4 Monate alt....
Außerdem habe ich das Geld für die Milchnahrung einfach nicht :'(
Es muss doch möglich sein diese zufällig entdeckte Krankheit später zu behandeln.... Ich wollt doch nach Möglichkeit bis maximal zum ersten Geburtstag stillen...
Allerdings würde ich mich bei den Konsequenzen nicht mit der alleinigen Meinung eines Arztes zufriedengeben.
An Deiner Stelle würde ich noch unbedingt mit einem Spezialisten (Nuklearmediziner) UND mit einer Hebamme bzw. Stillberaterin sprechen. Eventuell könnte auch Deine Geburtsklinik weiterhelfen, ob es Möglichkeiten gibt, trotz Überfunktion weiterhin zu stillen.
Und ganz ehrlich: Ich persönlich finde es nicht in Ordnung, wenn Du sagst, Dir fehlt das Geld für die Milchnahrung. Selbst mit Hartz4-Sätzen ist das drin! Und wenn Du von Beginn an bspw. keine Milch gehabt hättest, hättest Du Dein Kind doch wohl auch mit Milchnahrung ernährt!
<< Kurznotiz: Schilddrüsenüberfunktion (M. Basedow)
Auch bei Schilddrüsenüberfunktion ist es möglich zu stillen, weil die Dosierungen der Medikamente so niedrig sind, dass keine Schilddrüsenunterfunktion beim Kind entstehen kann. Es sollte jedoch keine zusätzliche Thyroxinbehandlung erfolgen, um die Mittel gegen die Überfunktion in möglichst niedriger Dosierung zu geben.
Nach Momotani, N. et al. (Cinical Endocrinology 2, Band 53, Seite 177-181, 2000) können stillende Mütter bis zu 750 mg Propylthiouracil (Propycil) täglich einnehmen. Auch Thiamazol und Carbimazol können gegeben werden (Spielmann et al.: Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit, 6.Auflage 2001, Gustav Fischer Verlag) >>
Ist von dieser Seite http://www.afs-stillen.de/index.php/sti ... erfunktion kopiert...
Was ich laut Rezept und Arztbericht nehmen soll ist Propycil 100 morgens und abends..... Die Ärztin meinte das die Dosis in den ersten 4 Wochen wohl sehr hoch sei....
"2.2.d Stillzeit
Unter der Therapie mit "Propycil 50 Tabletten" kann gestillt werden, jedoch sind nur niedrige Dosen (bis zu 150 mg Propylthiouracil täglich) anzuwenden. Da hierbei jedoch Einzelfälle von Schilddrüsenunterfunktion beim Kind berichtet wurden, ist eine besondere ärztliche Überwachung des Kindes erforderlich.
Eine Kombination von "Propycil 50 Tabletten" mit Schilddrüsenhormonen in Stillzeit ist nicht angezeigt.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat."
Versteh ich richtig, dass 1 Tablette 50 mg enthält somit 2mal täglich = 100 mg und 150 mg sind laut Beipackzettel möglich??
Und die Hebamme bzw. Geburtsklinik würde ich auch nochmal danach fragen.
Ansonsten wäre ja auch zu überdenken, dass man erst mit niedriger Dosierung beginnt, damit Du weiter stillen kannst und eben ggf. später doch höher dosiert, falls es nicht reicht.
Jedenfalls würde ich mich mit der Aussage "dann müssen sie eben abstillen" nicht einfach so abspeisen lassen!
wer sagt was von abstillen? ich habe auch eine Schilddrüsenüberfunktion und nehme prophycil 50mg.
mein Endokrinologe meinte, da ich das schon in der Schwangerschaft nehmen mußte, ist das in der Stillzeit auch nicht schlimm.
LG
Ansonsten braucht es eben bei manchen Kindern ein wenig Gewöhnung, bis sie die Flasche annehmen. Wenn der Hunger groß genug ist, wird sie sie garantiert nehmen
Meine Vermutung ist auch, dass wenn ich abgestillt habe sich eh wieder alles eingespielt hat.. die Hormone spielen halt verrückt
Muss aber alle 3 Monate zum Blut nehmen
Ich muss dich leider enttäuschen. Solltest du auch Basedow haben, dann wird sich nichts einspielen, denn du hast bestimmte Antikörper im Blut, die alles durcheinanderwürfeln.
Einen Rat kann ich dir geben, um die Überfunktion nicht weiter zu forcieren: pass auf mit Jodsalz bzw. jodhaltigem essen. Jod treibt deine Schilddrüse noch weiter an und das wäre unter Umständen fatal.
Also auch ein Basedow ist heilbar!
> Also auch ein Basedow ist heilbar!
Naja, wirkliche HEILUNG gibt es leider nicht. Es handelt sich um eine chronische Autoimmunerkrankung - die bleiben einem leider ein Leben lang erhalten...
Aber es kann zu einer, auch durchaus sehr lange andauernder, Symptomfreiheit kommen. Nur ist es eben auch immer möglich, dass plötzlich doch wieder ein Schub auftritt, man sollte also dennoch regelmäßig die Blutwerte kontrollieren lassen und auf entsprechende Symptome achten.
Sehr viele Autoimmunkrankheiten hängen mit dem Hormonhaushalt zusammen, so dass Schwangerschaften oftmals einen Wendepunkt darstellen. Die Krankheit verschlimmert oder verbessert sich dann oft gravierend!
klar war es oft nicht lustig da ich zeitweise einen sehr hohen puls hatte, damit schläft sich nicht gut
war vor kurzen wieder zur kontrolle (sohn ist 2 jahre) und meine werte sind alle normal, sogar der TRAK wert ist in der norm
nur der tpo und ak sind noch leicht erhöht was aber scheinbar normal ist da ich die erkrankung ja hatte...die versuch ich gerade mit selen zu normalisieren.
hatte ebenfalls vor ca 15 jahren morbus chron und bin auch seit 14 jahren symptomfrei. ich denke beim basedow schaffe ich das auch
krebs ist ja auch nach 5 jahren krebsfrei geheilt warum nicht auch autoimmunerkrankungen. es ist vermutlich die innere einstellung ...ich seh mich als gesund
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