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Frühchen
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Meine Tochter kam vor 3 1/2 Wochen knapp 7 Wochen (33 + 2) zu früh auf die Welt. Anfangs musste sie durch eine Magensonde ernährt werden, da ihr Schluckreflex noch nicht vollständig ausgeprägt war. Wir haben dann nach und nach eine Kombi aus stillen und Flasche gemacht, wobei sie beim stillen immer nur wenige Minuten an der Brust war, weil sie auf Grund ihres frühen Starts immer noch sehr schwach war. Mittlerweile trinkt sie super aus der Flasche und wir konnten das Krankenhaus verlassen.
Nun wollten meine Hebamme und ich, dass sie gänzlich gestillt wird. Allerdings hält die kleine Maus da so gar nix von. Sie hat nur geweint und die ganze Nacht nicht geschlafen. Letztendlich hab ich ihr dann doch wieder die Flasche gegeben, weil ich sie nicht weiter "quälen" wollte. Also der Plan, dass sie schon aus der Brust trinkt, wenn sie genügend Hunger hat, ist leider nicht aufgegangen.
Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir sagen, ob es sinnvoll ist, es weiter zu probieren???
Schon mal vielen Dank für Eure Hilfe!
Ich würde es an deiner Stelle weiter probieren, wenn meine es schafft, dann schafft dein Kind das auch!
Bist Du mit ihr zusammen im Krhs?
meine war zwar kein Frühchen, aber sie war und ist ziemlich zierlich und hatte dadurch auch Startschwierigkeiten beim stillen!
Im KH mußte ich abpumpen und zufüttern, als ich nach Hause kam und mein Hebamme da war hat es, mit ganz viel Ruhe und Geduld mit dem Stillen funktioniert. Anfangs, wenn sie ganz starken Hunger hatte, hat sie an der Brust getobt und sie konnte sich fast nicht beruhigen.
Meine Hebamme gab mir den Tipp sie anzufüttern, hab immer etwas Milch parat, wenn sie Hunger hat und sie nicht an die Brust will, erwärme diese und gib es ihr mit einem Trinkbecher oder einem Löffel, damit sie kapiert, dass aus der Brust Milch kommt und der erste Heißhunger gestillt ist, bei meiner hat es super geklappt, ist zwar anstrengend aber ich hatte damit Erfolg!
Eine Milchpumpe bekommst Du auf Rezept, Dein FA oder KA stellen es normalerweise ohne Probleme aus und Du kannst sie in der Apotheke ausleihen!
Ich wünsche Dir und Deiner kleinen Familie alles Gute!
LG plueschi
Ich hab meine Pumpe gestern abgeben
> Vielen lieben Dank für Deine Antwort!!!
Ich hoffe, ich konnte Dir helfen! Alles gute für Euch und viel Erfolg!
Ich drück auf jeden Fall ganz ganz doll die Daumen für Euch, dass die Maus ganz schnell mit nach Hause darf! Ich kann soo gut verstehen, wie Du Dich jetzt fühlst!
@plueschi1405: Klar, war ein super Tip! Werd ich mir auf jeden Fall merken. Seit gestern trinkt sie allerdings dank Stillhütchen ohne Probleme aus der Brust. Nur leider weiß ich noch nicht, wieviel. Meine Hebamme hat mir gestern extra eine Waage mitgebracht, die dann bei uns den Geist aufgegeben hat. :-/ Nun muss ich nachher erstmal in die Apotheke eine andere holen, damit ich weiß, ob sie wirklich so fleißig trinkt wie es sich anfühlt.
wir haben auch ein Frühchen (29+3, 995 gramm), die nach 2 Monaten im Krankenhaus inzwischen glückliche und gesunde 5 Monate alt und 4.600 gramm schwer ist!
Mit dem Stillen habe ich es beim ersten Mal tatsächlich eine ganze Woche durchgezogen ohne zuzufüttern, und JA, es ist anstrengend, weil sie teilweise alle Stunde, alle 2 Stunden kommen, aber laut Klinik ist es sogar OK wenn sie dann erstmal eine Woche nicht zunehmen (was bei uns der Fall war). Da sie beim ersten Versuch nur 2.600 gramm hatte, haben wir es dann erst mit 3.500 gramm nochmal versucht und uns vorher nochmal Tipps bei Hebammen und Neonatologen geholt.
Die besten Tipps waren (und es hört sich komisch an) einfach mal ein ganzes Wochenende mit dem Baby im Bett bleiben, VIEEEL Körperkontakt und nicht verunsichern lassen, dass das Kind aus der Flasche in kürzerer Zeit mehr trinkt als aus der Brust!!!
Leider musste ich aus medizinischen Gründen dann schnell abstillen als es endlich klappte
Wenn es nicht klappt, ist auch das OK, dann kann man sich zumindest nie vorwerfen, man hätte es nicht versucht! Also egal wie, die Kleinen haben schon soviel mit- und durchgemacht und Zufüttern hat sicherlich auch seine Vorteile!
Lasst euch nicht verrückt machen!!!
Ich lief auch immer und dann habe ich abgepumt und was war ? Nichts...die gleiche menge wie immer, mach dir darüber nicht soviele gedanken
> Hallo Zusammen,
> wir haben auch ein Frühchen (29+3, 995 gramm), die nach 2 Monaten im
> Krankenhaus inzwischen glückliche und gesunde 5 Monate alt und 4.600 gramm
> schwer ist!
>
> Mit dem Stillen habe ich es beim ersten Mal tatsächlich eine ganze Woche
> durchgezogen ohne zuzufüttern, und JA, es ist anstrengend, weil sie
> teilweise alle Stunde, alle 2 Stunden kommen, aber laut Klinik ist es sogar
> OK wenn sie dann erstmal eine Woche nicht zunehmen (was bei uns der Fall
> war). Da sie beim ersten Versuch nur 2.600 gramm hatte, haben wir es dann
> erst mit 3.500 gramm nochmal versucht und uns vorher nochmal Tipps bei
> Hebammen und Neonatologen geholt.
>
Hallo koeln!
Meine Maus trinkt zwar nun wie gesagt an der Brust, allerdings manchmal nur 20g. Allerdings schläft sie danach trotzdem bis zur nächsten Mahlzeit durch. Also ich muss sie meist wecken. Nix mit teilweise alle 2 Stunden anlegen. Obwohl sie doch tierisch Hunger haben müsste?!
Ich werde es bis Dienstag erstmal noch weiter so machen, ohne zuzufüttern, und dann horchen, was der Arzt sagt. Haben dann einen Termin im Krankenhaus zur Nachuntersuchung.
Vielleicht machen wir es ja dann auch so wie Ihr und warten erstmal, dass sie mehr Gewicht hat. Sind jetzt zur Zeit bei ca. 2.500g.
Jetzt ist er seit 1 Woche zuhause und wir versuchen das Komplett-Stillen langsam anzugehen. Nachts gibt es die Flasche (mit abgepumpter Milch), tagsüber wird an die Brust angelegt. Teilweise auch gefühlt alle 2 Stunden.
Er wird aber auch sehr müde vom trinken an der Brust. Er hat irgendwie ein Timing dafür, wieder wach zu werden, wenn ich grad fertig mit abpumpen bin. Auch hab ich teilweise immer zuwenig, sodaß er an der Brust schreit.
Habe auch gerade noch so ein Frühchen (36+5). Sie war am Anfang sehr krank und musste über die Magensonde ernährt werden. Ich konnte nicht im KH bleiben, da kein Zimmer frei war. Noch im KH wurde mir eine Milchpumpe vermittelt. Ich habe immer wieder abgepumpt. Zwischendrin war ich mal so mit den Nerven fertig, dass die Milch weniger wurde. Meine Hebi hat mich aber super unterstützt und Mut gemacht. Ich habe dann positiver dem Abpumpen gegenüber gestanden, alles für das Kind! Und die Milch wurde wieder mehr. (Alle 3 Stunden abpumpen, je 7, 5 und 3 min pro Seite)
Meine Kleine hat am Anfang nicht aus der Brust getrunken (im KH). Wir haben viel probiert, Stillhütchen etc. aber nichts hat was gebracht.Ich war gefrustet, andere, kleinere Frühchen, haben das besser hingekriegt. Meine Hebi hat mich dann etwas runtergeholt und gemeint, jetzt lass die Kleine doch erstmal gesund werden, sie hat keine Kraft zum Trinken! Daraufhin habe ich alles entspannter gesehen.
Letzlich habe ich dann auf der Nachsorgestation mit dem Stillen angefangen (einmal am Tag, sonst gab es was aus der Flasche). Am Anfang hat sie sich da auch sehr beschwert und kaum angedockt oder gezogen. Aber es wurde immer besser. Seit dem sie zu Haus ist, stille ich voll. Bin erstaunt, dass es jetzt so super klappt.
Bleibe dran, entspanne dich und versuche es immer wieder. Stillen soll etwas schönes für euch beide sein! Wenn die Kleinen erstmal verstanden haben, dass es so schön kuschelig dabei ist, klappt es bestimmt auch bei dir noch! Lass es nur nicht in Stress ausarten, das tut euch net gut...
Viel Glück!
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