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An der Uhrzeit seht ihr, dass mich das Thema wirklich um den Schlaf bringt.
Mein Kleiner wacht nachts öfter auf, wobei sich das inzwischen etwas gebessert hat... aber einmal nachts braucht er noch ne Flasche und danach ist es fast unmöglich ihn wieder zum Schlafen zu bringen. Bin jetzt seit 1,5 Stunden wach und weil ich keinen Nerv mehr habe, versucht mein Mann ihn jetzt ins Bett zu bringen.
Er schläft schon fast beim Trinken ein. Ich lege ihn vorsichtig hin, streicheln, Händchen halten und dann turnt er wieder, wehrt sich gegen jedes festhaltenen will auch nicht auf dem Arm gehalten werden (Durchdrücken und Schreien). Irgendwann verliere ich die Geduld. Ich möchte schreien und heulen und ich unterdrücke es. Problem dabei, ich bin ein wirklich tempramentvoller Mensch. Ich schlucke das nicht einfach, sondern es brodelt in mir weiter und zwar wirklich weiter, denn ich bekomme dann Sodbrennen und Übelkeit... Ich muss das irgendwie raus lassen. Nur wie???
Kennt das jemand von euch??
Dann gibt es für dich unterschiedliche Möglichkeiten.
Auf ein Kissen Boxen.
Eine Runde um den Block.
Sport.
Abstand. Ab und zu Zeit für dich selbst nehmen. Danach sieht die Welt viel besser aus.
Hin und wieder hat mein Zwockel (9 Monate) Probleme in den Schlaf zu finden (zahnen, Schub, Fremdeln...), wenn ich es ahne oder es sich durch dein Verhalten ankündigt, ist es erträglich und ich stell mich auf ne lange Nacht ein, dann hab ich auch Geduld. Aber letztens z.B. lief es lange supi und eines Abends war ich soooo müde dass ich schon um 9 Uhr ins Bett bin, ihn hab ich mitgenommen, im Bett angelegt und normal schläft er dabei ein und ich kann ihn ins Bettchen umpacken.
Nur an dem Abend nicht, er schrie sofort als ich ihn irgendwann abgedockt hab, also hab ich ihm die andere Brust angeboten, er hat wieder ewig genuckelt, beim abdocken großes Geschrei, also wieder die erste Seite, dasselbe, die andere Seite, dasselbe... Und immer wenn ich gerade einschlafen wollte ging das Theater wieder los, ich hatte das Gefühl er foltert mich
Ich schweife aus...
Also mir hilft, wenn ich es im Kopf schon so einplane und mich auf eine schlaflose Nacht einstelle, entweder bewahrheitet es sich, oder ich habe Glück.
Gutes Durchhaltevermögen!
ich glaube jede mama kommt mal ihre grenzen. Ist traurig, wütend, erschöpft. ..das ist auch völlig in Ordnung und steht uns Müttern auch mal zu.
Gut ist es das du deinen Mann dann einspannst. Irgendwann kann man einfach nicht mehr.
Wie wäre es mit einer Auszeit. ..Zeit für dich ganz allein. Mit Freunden treffen, kino...egal was Hauptsache es tut dir gut.
Ein paar Stunden ohne kind um den Kopf frei zu bekommen.
Lg
> Liebe freak,
>
> ich glaube jede mama kommt mal ihre grenzen. Ist traurig, wütend,
> erschöpft. ..das ist auch völlig in Ordnung und steht uns Müttern auch mal
> zu.
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> Gut ist es das du deinen Mann dann einspannst. Irgendwann kann man einfach
> nicht mehr.
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> Wie wäre es mit einer Auszeit. ..Zeit für dich ganz allein. Mit Freunden
> treffen, kino...egal was Hauptsache es tut dir gut.
>
> Ein paar Stunden ohne kind um den Kopf frei zu bekommen.
>
> Lg
Die Idee finde ich großartig! Etwas Abstand kann Wunder bewirken.
Ja, wenn es nicht mehr geht, hole ich meinen Mann. Ich will ihn aber nicht zu sehr einspannen, einerseits wegen seiner Arbeit (er arbeitet Frühschicht und muss eh immer um 5 raus) andererseits hat er auch nicht sehr viel Geduld aber meistens schafft er es.
Ich versuche oft mir Freiräume zu schaffen. Nachmittags nimmt mein Mann den Kleinen immer für 1-2 Stunden und am Wochenende geht er dann oft spazieren mit ihm. Nur leider fremdelt mein kleiner Schatz zur Zeit wieder sehr. Bestimmt ein Schub oder so, weil er wieder besonders schlecht schläft und fremdelt und schlecht isst usw. Er will dann nicht zum Papa, er will nur und ausschließlich zu mir. Er schreit wenn ich den Raum verlassen und krabbelt heulend hinter mir her... da ist es schwer ihn abzugeben, wenn er ja nicht mal zum Papa will... Tja irgendwie muss ich da durch... scheint so als wäre mein Kleiner wohl doch sehr sensibel...
Diese fremdelphasen sind nur vorübergehend, bald wird es wieder entspannter und dann kommt wieder was neues. Und so wechselt es ständig.
Aber die Nächte werden definitiv besser und das ist eine enorme Entlastung.
Ich finde es ganz allgemein zwar total toll, dass es die Babys heutzutage so gut haben, im Gegensatz zu früher wo man sie schreien ließ oder nur alle 4 Stunden nach ihnen gesehen hat. Heute geschieht die Versorgung nach Bedarf und viele Eltern opfern sich total für ihre Babys auf.
Aber wenn du als Mama dadurch tatsächlich körperlich krank wirst, ist da nicht allmählich mal der Punkt erreicht, an dem du dein Wohl einmal (nur ein einziges Mal) über das deines Kindes stellen solltest? Ich glaube nicht, dass das das Urvertrauen erschüttert wenn man auch mal an sich denkt. Was nützt dem Baby eine total ausgebrannte, aufgeladene, müde, verzweifelte Mama, die nun auch noch von Übelkeit und Sodbrennen geplagt wird. Wahrscheinlich versteckst du diese Gefühle ziemlich gut vor deinem Baby aber die Kleinen haben feine Antennen und bekommen diese Gefühle ja doch mit. Das ist ja auch nicht das erste Mal, dass du hier um Hilfe bzw. Rat zu dem Thema bittest, das zeigt ja sie ernst es mittlerweile ist.
Ich würde den Kleinen öfter zur Oma oder so bringen. Ich habe gut reden denn mein Baby fremdelt (noch) überhaupt nicht. Ich liege derzeit im Krankenhaus, Papa muss arbeiten, und es klappt gut bei der Oma. Da hat er sogar ohne zu meckern geschlafen! Beim Papa und mir wird gerne noch ein wenig gemotzt, bei der Oma erlaubt er sich das nicht.
Liebe Grüße
Ja und meine Schwiegereltern arbeiten beide Vollzeit und mein Schwiegervater auch am Wochenende... Wir wollen es zwar im Sommer schon probieren, ob er auch ohne uns bei denen schläft. Aber letztes mal als meine Schwiegermutter aufgepasst hat, ist er dann um 21 Uhr aufgewacht und sie hat ihn nicht mehr ins Bett bekommen...
Außerdem meint meine Schwiegermutter, dass quasi ich daran Schuld bin, dass er so schlecht schläft, weil ich so unruhig sei. Ich habe eher das Gefühl es ist genau anders herum. Er ist so unruhig, dass ich irgendwann selbst keine Ruhe mehr bewahren kann..
Letzte Woche hat eine Nacht mein Mann den Kleinen übernommen, weil ich irgendeinen Magen-Infekt erwischt habe. Das war schon zu viel für den Kleinen bzw zu wenig Mama, denn seither fremdelt er wieder sehr... Ich hoffe es bessert sich bald und dann starten wir mal einen Versuch bei meinen Schwiegereltern... Wäre schon gut, wenn das klappt, wir wollten nämlich im Herbst zusammen mit einem befreundeten Pärchen ein Wochenende weg fahren und da sollte er auch zu meinen Schwiegereltern...
ach Mensch, das ist ja wirklich schwierig. Für's Fremdeln kann das Kind ja auch nichts. Aber für dich muss es wirklich hart sein. Da passen die Vorwürfe von der Schwiegermutter ja mal gar nicht!!
Ich hatte bei meinem Kleinen anfangs auch immer das Gefühl, es wäre anders herum. Wenn er seine Schreistunden hatte, war ich immer völlig fertig - er hat ja nicht geschrien, weil ich fertig war, sondern ich war fertig weil er geschrien hat. Ich glaube zwar schon, dass die innere Anspannung abfärben kann, aber ich sehe das in dem Fall auch so wie du. Wäre dein Kind entspannt, dann wärst du es sofort auch!
Wohnen deine Schwiegereltern denn weit weg? Mein Kleiner ist an Oma & Opa total gewöhnt, weil die mit uns unter einem Dach wohnen. Da ist es dann kein Problem, ihn mal "abzugeben", er hat ja hier auch sein Bett was er kennt und Oma bekommt dann halt nur das Babyphone in die Hand gedrückt. Aber als ich ins Krankenhaus musste habe ich gemerkt, dass es auch längere Zeit gut geht. wenn dein Kleiner öfters mal bei denen ist, vielleicht gewöhnt er sich an die?
Aber vielleicht kann und sollte man die Kinder, was das angeht, auch nicht vergleichen bzw. über einen Kamm scheren. Denn du schreibst ja, dass er auch beim Papa fremdelt, obwohl der Papa ja mit euch zusammen wohnt und er an ihn gewöhnt sein sollte.
Ich weiß leider nicht, was für einen Tipp ich dir geben könnte
Mein Sohn war im ersten Jahr total pflegeleicht, wirklich gefremdelt hat er bis heute nicht, er strahlt jeden an und will auch schonmal bei für ihn fremden Menschen auf den Arm, dafür wird er halt jetzt, mit rund 15 Monaten anstrengend.
Seit die Trotzphase eingesetzt hat, ist es eben so. Die Phase wird aber vorbeigehen, auch wenn sie seit 2 Monaten anhält. Kein Ende in Sicht.
Ich könnte ihn manchmal, wenn er beim Wickeln mal wieder schreit und mir mit seiner Wuttreterei mal wieder fast die Finger bricht oder fast die Schulter ausrenkt am liebsten auf dem Wickeltisch liegen lassen. Geht ja schlecht. Also mache ich weiter. Irgendwann h
hört die Trotzphase wieder auf. Bei manchen Kindern nach wenigen Monaten, andere brauchen halt ein Jahr.
Neben "das wird schon wieder" und "durchhalten!!!" kann ich das Buch "Babyjahre" von Remo Largo wirklich empfehlen. Zumindest bei mir schafft es Verständnis für verschiedene Verhaltensweisen.
Ja das Buch von Largo hab ich auch.ich habe unendlich viele Bücher.... Ich habe auch das “Oje ich wachse“ passt mit den Sprüngen auch immer, aber er braucht immer länger für einen Sprung und das ist wirklich hart...
Ja wir sind fast jede Woche bei meinen Schwiegereltern oder Eltern oder Schwägerin usw damit er sich an die gewöhnt. Manchmal geht's, manchmal nicht... Meine Schwiegermutter meint das auch nicht böse, sie ist echt lieb und ich komme sonst sehr gut mit ihr klar. Sie sorgt sich auch eher, denke ich...
Hoffen wir, dass es irgendwann vorbei geht. Ich setzt sehr viel Hoffnung in unseren Umzug. Wenn wir mal nicht mehr in einem Mehr-Parteien-Haus wohnen, wird es für uns alle ruhiger... Er hat dann ein eigenes Zimmer, das tut ihm bestimmt auch gut.
Inzwischen schläft er gut im eigenen Zimmer, aber der Weg war lang. Und es ist vielleicht auch ein bisschen dem Umstand geschuldet, dass immer wer von uns mit in seinem Zimmer schläft, weil wir beide wegen starkem Heuschnupfen im Moment schnarchen bis zum Geht-nicht-mehr, so dass wir es nicht im selben Zimmer aushalten.
da mag ich mich einklinken...
Mir geht es mal wieder ähnlich: Die (Fach-)Literatur verunsichert mich manchmal bzw. liefert so viele Informationen, dass meine Gedanken mal in die eine, dann wieder in eine andere, ebenfalls plausible Richtung gehen (egal, ob zum Thema Schlaf, Stillen etc.). Da ist es manchmal schon schwierig, auf das "mütterliche Bauchgefühl" zu hören - zumal ich einfach auch so ticke, dass ich gerne Verhaltensweisen, Zusammenhänge, Ursachen usw. erklärt und für mich transparent haben möchte (ganz davon abgesehen, dass ich (Entwicklungs-)psychologie und (Kleinkinder-)Pädagogik einfach interessant finde).
Aber wie Kerstin weiter oben schon schrieb: Die Kleinen sind nun mal sämtlich Individuen und was für das Gros zutrifft, muss für den Einzelfall lange noch nicht passen. "Gründe" sind manchmal gar nicht zu bestimmen.
Derweil kommt mir der 37-Wochen-Sprung auch unendlich lang vor (irgendwie geht der bei uns schon seit 7 Wochen
Da ist es ermutigend, wenn diejenigen mit den etwas älteren Kindern (so wie du, Kerstin) schreiben: Es geht wirklich vorüber. (Naja... und die Sprünge werden von Phasen unterbrochen...
Bei uns steht - wegen Renovierung und Ausbau - demnächst auch ein Etagenwechsel an, weswegen ich weder jetzt abstille noch das eigene Bett, geschweige denn Zimmer in Angriff nehmen möchte. (Übrigens wohnen wir alleine, es ist ein echt ruhiger Haushalt... wirkt jetzt nicht besonders "lindernd" bei uns - ohne dich weiter entmutigen zu wollen, Freak...
Kerstin, hast du denn diesbezüglich irgendwelche Tipps?
nicht wirklich. Ich versuche, alles zu nehmen, wie es kommt. Wenn ich mal total genervt bin, was gerade jetzt in der Schwangerschaft schonmal vorkommt, dann muss mein Mann einspringen, oder eben meine Mutter.
Ansonsten: Augen zu und durch!
Im Zweifel frage ich schonmal in der Krabbelgruppe oder beim Kinderarzt nach.
An den Sprüngen/Schüben orientiere ich mich zB gar nicht. Ich schaue mir eher neue Verhaltensweisen und Fähigkeiten an, und schlage das dann ggf. gezielt nach.
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