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Kind zur Adoption freigeben
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Meine Freundin war ungewollt schwanger, der Vater vom Kind war weg und sie hatte keinen Job, aber sie hatte eine tolle Hebamme die ihr gut geholfen hat auch bei Geldfragen.
Lg eva
Deutschland ist sooo ein reiches Land. Es gibt wirklich viel Unterstützung. Und auch wenn es manchmal schwer ist, das zu sehen oder sich vorzustellen, aber es gibt immer einen Weg und immer eine Lösung und immer ein Licht am Ende eines Tunnels.
Ich persönlich finde, dass Adoption nur der richtige Weg für diejenigen Frauen ist, die ihrem Baby sonst etwas antun würden.
Bitte, bitte lass dich berate, es gibtut viele Möglichkeiten, nur wegen dem Geld das Kind wegzugehen, halte ich persönlich für falsch.
Es gibt auch sogenannte Familienhebammen, die begleiten dich noch einstecken weiter als eine herkömmliche Hebamme, es gibt das Jugendamt, ja auCh die können helfen! Oft hat man Angst da hinzugehen, ich hätte die auch, aber auch dort kann man sich unverbindlich beraten lassen. Und auch eine normale Hebamme oder der Frauenarzt können dir Informationen und Anlaufstellen geben.
Soweit ich weis, gibt es auch Programme in denen man das Kind zwar in eine Pflegefamilie gibt, aber es jederzeit sehen kann und da ist es auch ein ganzes Stück einfacher das Kind wiederzubekommen, aber auch dazu kannst du dich beraten lassen.
EgaL wie du dich entscheidest, wenn du dahinterstehst, ist es die beste Entscheidung für euch beide.
Alles liebe
auch ich möchte dir raten, dich gut beraten zu lassen. Genau in dich hinein zu hören.
Aber ich möchte dir auch gerne die "andere Seite" erzählen.
Wir SIND Adoptiveltern eines kleinen 6 monatigen Babys. Wir haben ihn direkt einen Tag nach der Geburt im Krankenhaus bekommen. Wir kennen die Gründe der Mutter. Wir machen ihr auch nicht den kleinsten Vorwurf, sondern sind ihr unendlich dankbar, dass sie diesem kleinen Würmchen das Leben geschenkt hat.
Wir lieben ihn wie unser eigenes Kind. Er ist so ein braver kleiner Schatz. Das Adoptionsverfahren ist sehr nervenaufreibend. Für die Bauchmama sowohl auch für die neuen Eltern. Die Bauchmama darf frühestens 8 Wochen nach der Geburt beim Notar unterschreiben, dass sie das Sorgerecht abgibt. Somit wird sie wieder damit konfrontiert. Vorher kann sie sich jeder Zeit umentscheiden. Es kann sich aber auch alles ewig heraus zögern, wenn keine Unterschrift kommt, weil die Mutter es z.B. Verdrängen will. Das ist für uns dann ganz schlimm. Man schließt das Kind einfach ins Herz. Es geht nicht anders.
Viele machen sich glaube ich auch Gedanken, ob es den Kindern dann gut gehen wird. Ich kann von mir aus, aus vollem Herzen sagen: Ja!
Aber ein Kind abzugeben ist ein sehr, sehr großer und starker Schritt. Es gibt fast immer Mittel und Wege, ihm trotzdem ein schönes Zuhause geben zu können. Der Staat unterstützt einen doch hier so toll. Mit genug Liebe wird es das Kind bestimmt schön bei dir haben. Man braucht nicht immer die neuesten Markensachen. Es gibt so schöne Second Hand Artikel. Finanziell würde ich mir keine Gedanken machen.
Wegen allein-erziehend, das Kind wird es am Anfang nicht anders kennen. Also stört es sich auch nicht daran. Es ist immer, was du aus der Situation machst. Du wirst sicher in Zukunft auch einen neuen netten Mann kennen lernen, der dann auch die neue Bezugsperson für das Kind sein wird. Das ist alles wirklich nicht so dramatisch und kann sehr harmonisch sein. (Meine Eltern haben sich damals auch scheiden lassen)
Aber im Endeffekt musst du das ganz alleine für dich entscheiden. Was für dich das Beste ist. Eine Adoption ist ein sehr, sehr großer Schritt, der gut überlegt werden will, da es für beide Seiten nicht schön ist, wenn man sich dann doch umentscheidet.
Lass dich bitte beraten, solltest du dir so unsicher sein. Ein Weg findet sich immer!
das ist natürlich eine sehr schwere Entscheidung. Einerseits versuchst du so dem Kind zu helfen, andererseits könntest du es aber auch viel schlimmer für dein Baby machen.
Zu deinem Freund: Ich würde mich nicht zu sehr von ihm beeinflussen lassen, vor allem weil ihr nichtmehr zusammen seid.
Aber an deiner Stelle würde ich mir professionelle Hilfe holen.
LG
Julius
ganz so einfach ist das in Deutschland nicht.
Ich kann euren Kinderwunsch total gut verstehen. Es tut mir auch sehr leid, dass du das letzte Kind so spät verloren hast. Das muss ganz furchtbar gewesen sein.
Wenn ihr adoptieren möchtet, solltet ihr euch ans Jugendamt wenden. Die sind die richtigen Ansprechpartner.
LG Kerstin
Lg Liz
erstmal tut es mir leid, das ihr so viel Unglück hattet.
in Deutschland geht eine legale, also rechtlich einwandfreie Adoption immer nur über das Jugendamt.
sogenannte private Adoptionen sind in Deutschland, soweit ich es weiß, nicht zulässig, weil ja auch das Familienrecht einer Adoption zustimmen muß und die arbeiten ausschließlich mit dem Jugendamt zusammen.
in Amerika ist das anders, da gibt es unzählige private adoptionsvermittler und Agenturen, aber wie gesagt, das ist in Amerika.
ihr könnt nur über das Jugendamt gehen, so kompliziert das auch ist.
ihr könnt eure Chancen aber verbessern, in dem ihr euch bei mehreren Jugendämtern um eine Adoption bewerbt.
wenn ihr z.b. in hamburg wohnt, bewerbt euch bei allen Jugendämtern in Hamburg, in Bremen, in Stade etc.
das erhöht evtl eure Chancen auf eine adoption, weil die Jugendämter nicht automatisch zusammenarbeiten, ganz im Gegenteil.
dazu solltet ihr beachten, das es die Regel gibt, das zwischen Adoptiveltern und -kind max 40 Jahre Altersunterschied liegen sollten, eher weniger.
Die Ämter halten sich verhältnismäßig streng daran.
ich weiß nicht, wie alt ihr seid, aber wenn ihr keine blutjungen 25 Jahre seid, solltet ihr evtl darüber nachdenken, ein Kleinkind zu adoptieren, anstelle eines baby`s.
eine Säuglings - bzw neugeborenenadoption ist en Deutschland eh sehr schwierig, weil es nicht so viele neugeborene gibt, die zur Adoption freigegeben werden, wie es Eltern gibt, die ein baby adoptieren wollen, alleine aus diesem Grund empfiehlt es sich schon, darüber nachzudenken, evtl ein kind von 2 Jahren und mehr in Betracht zu ziehen.
wenn ihr in Deutschland adoptieren wollt, gibt es noch sehr viel mehr zu beachten, wie z.b. : die größte der Wohnung.
Ihr müsst schon vor der Adoption nachweisen, das ihr genug platz habt, das heißt, das kind braucht ein eigenes zimmer mit mindestens 9 bzw 12 qm.
Ihr müsst sicherstellen und nachweisen, das ihr finanziell in der lage seid, ein kind aus eigenen Mitteln - also Sozialleistungen - großzuziehen, mindestens einer von euch muß einen festen Job haben und ihr müsst nachweisen, sofern ihr beide berufstätig seid, das ihr trotz eures jobs genug zeit für das kind haben werdet.
dazu kommen Gesundheits- und Führungszeugnisse.
zusätzlich müsst ihr verschiedene Kurse belegen, in denen ihr lernt, was es heißt, ein kind zu adoptieren, für euch und das kind, weil viele Kinder ja auch aus schwierigen Verhältnissen kommen, die belastend für alle beteiligten sein bzw werden können.
das alles ist nur ein kleiner Auszug von dem, was die Jugendämter erwarten und verlangen.
ich weiß das, weil mein Bruder und meine Schwägerin vor Jahren adoptieren wollten.
bei denen dauerte es ca 3 Jahre, bis die Ämter grünes licht gegeben hatten und sogar ein kind für die hatten, als meine Schwägerin überraschend schwanger wurde.
auslandsadoptionen sind aber auch nicht viel einfacher, ganz im Gegenteil.
diese "funktionieren" oft nur schneller, weil es in vielen teilen der erde mehr Kinder als in deutschland gibt, die adoptiert werden können.
aber die Bürokratie ist eine ähnliche bzw noch schlimmer und sehr sehr kostspielig.
ich halte euch die Daumen und wünsche euch viel Glück.
eure noroelle
Habe hier gerade rein gelesen.
Nena mich würde sehr interessieren, wie du dich inzwischen entschieden hast und wie es dir geht...
Für alle anderen möchte ich eine Geschichte erzählen, was ich zur Adoption erlebt habe. Kurz vorweg ich war damals noch sehr jung so viel bis 6 Jahre meine Brüder waren aber schon sehr viel älter wie ich um genau zu sein 12 und 14 Jahre älter. Eine gute Freundin meines Bruders ist von ihrem Freund vor der Volljährigkeit ungeplant schwanger geworden. Sie hatte selbst sehr schwere Familienverhältnisse, der Vater war weg die Mutter Alkoholikerin sie hat sie als Teenie rausgeschmissen von zu Hause. Sie hat dann mit ihrer Cousine zusammen gelebt bis die beiden sich auch zerstritten haben. Dann ist sie eben zu ihrem Freund gezogen und schwanger geworden. Sie war zu diesem Zeitpunkt noch Schülerin. Eis sie im siebten Monat schwanger war kann sie ungeplant früher nach Hause und erwischt ihren Freund mit einer anderen im Bett. Ihr könnt euch vorstellen sie war am Boden zerstört. Sie hat sich von ihrem Freund getrennt der auch keine Interesse mehr an dem Kind hatte. Sie war sehr verzweifelt und hat einige Zeit bei uns gewohnt ohne Einkommen ohne Ausbildung hochschwanger eine schreckliche Situation.... da sie auch nicht für sich selbst sorgen konnte hat sie sich dazu entschieden das Kind zur Adoption freizugeben auch wenn es ihr sehr sehr schwer gefallen ist. Über das Jugendamt hat sie eine gute Familie gefunden. Noch heute hat sie Kontakt zu ihrem kleinen Sohn sie ist quasi eine Tante für ihn auf diese Weise kann sie erleben dir kennt groß wird und wie es sich entwickelt. Alle sind mit dieser Situation sehr sehr glücklich. Leider habe ich sie schon lange nicht mehr gesehen sodass ich noch nicht weiß ob dem Kind schon gesagt wurde dass es adoptiert ist. Aber ich will allen einfach Mut machen auch wenn es eine schwere Entscheidung ist vielleicht gibt es für euch ja auch die Möglichkeit auf andere Weise am Leben eures Kindes teilzuhaben so das ist gut versorgt ist eine liebevolle Familie habt und ihr trotzdem eine Beziehung zu dem Kind aufbauen könnt.
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