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Schwangerschaft abbrechen
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Mich wurde mal interessieren ob ihr eine Schwangerschaft abbrechen würdet wenn ihr wüsstet das euer Baby wäre sehr Krank?!
Aber dann habe ich mir einfach so in einer ruhigen Stunde mal durch gelesen auf welche Arten Abtreibung geschieht. Und seitdem habe ich ein komplett anderes Bild. Es ist einfach nur schrecklich und grausam. Einfach furchtbar. Und spätestens jetzt, wo ich schwanger bin und den kleinen Knirps spüre und er auf meine Berührung reagiert und ich ihn schon so sehr liebe, könnte ich es einfach nicht. Bin auch sehr froh dass bisher alles ok ist! Dass ich gar nicht erst vor so einer Wahl stehe.
Aber da darf jeder seine eigene Meinung zu haben. Ich finde auch es kommt auf die Art der Behinderung an. Wenn es eine Krankheit ist mit sehr geringer Lebenserwartung, wo man weiß, dass das Kind sich nur quälen würde, ist es sicher um einiges schwieriger für die Eltern als wenn es zB Down Syndrom ist, von dem man weiß dass bei guter Förderung ein fast normales Leben möglich ist. Aber wo die einen sich mit abfinden könnten ist es für andere unvorstellbar! Das geht schon seeehr sehr tief in die Ethik.
Ich weiß nicht was ich tun würde, ich denke das kommt auf die schwere der Erkrankung an, bzw. wäre das Baby überhaupt allein lebensfähig.
Wäre das Baby nicht lebensfähig würde ich die Schwangerschaft beenden lassen, denn es hilft keinen wenn man es nur hinauszögert weder dem Baby noch einem selber.
Das Problem ist denke ich das man während der Schwangerschaft nicht genau sagen kann in welchen schwere Grad die Behinderung auftreten wird. Wüsste man dass das Kind dann schwer körperlich sowie geistig behindert wäre, würde ich es nicht zur Welt bringen wollen. So ein Leben ist in meinen Augen eine Quäl und nicht Menschenwürdig.
Ich würde es aus Liebe abtreiben lassen und ihm das Leid ersparen, nicht weil ich das Kind nicht wöllte, sondern einfach aus Liebe.
Würde ich mit einer Trisomie 21 konfrontiert werden würde ich das Kind zur Welt bringen. Das sind meist unheimlich liebebedürftige fröhliche Menschen. Allerdings werden die Kinder häufig, mit zum Teil schweren Herzfehlern geboren, genauso können sie zu Aggressivität neigen.
Trotz allem kann ich verstehen das sich Eltern gegen ein Kind mit Down Syndrom entscheiden.
Jeder muss selber mit dieser Entscheidung leben müssen und ich würde nie im Leben jemanden dafür verurteilen wie er gehandelt hat.
Ich hoffe das ich nie vor so einer schweren Entstehung stehen werde.
ich kann das Thema beantworten! Ja ich würde es machen!!!
So dachte ich schon beim ersten Kind und so denke ich jetzt 100% beim 2 Kind.
Denn ich habe durch meinem Beruf (Friseurin) viele Kunden gehabt in allen altersstufen.
Ich kann als Kunden super mit sowas umgehen, aber als eingenes Kind kann ich das nicht.
Und das kann ich dem neuen Kind nich antun und dem großer erst recht nicht!
Auch wenn sich das kaltherzig anhört, aber besser so als das Kind dann in einem Heim geben!
So wie es aussieht bin ich außer planmäßig mit Kind 3 und Partner 2 Schwanger. Ich habe bereits 2 Kinder, Abtreibung ist etwas was für mich nicht in Frage kommt, aber
Ich bin meinen bereits existierenden Kindern schuldig das sie normal und schön aufwachsen können. Könnten sie das wirklich wenn ich schwanger mit einem Kind mit hochgradiger Behinderung wäre? Realistisch gesehen würde ich meinen beiden "großen" nicht mehr gerecht werden....ggf selber daran kaputt gehen und irgendwann überfordert sein.... Nicht jede Behinderung ist gleich schwer aber bei einem "Pflegefall" was dann? Im Rollstuhl sitzen und gegen eine Wand starren?
Sry für diese Beschreibung, aber ich habe viel mit behinderten Kindern gearbeitet und es war sehr schön und es gibt viele tolle Persönlichkeiten, aber auch viele Schattenseiten und Ängste. Mittlerweile würde ich bei einem so hochgradigen Fall abtreiben.
Ich kann das auch mit einem klaren JA beantworten,
ich sehe gerade bei meiner Schwester ( hat ein Behindertes Kind)
das ist nicht einfach und warum das Kind so Quälend zu sehen.
Heute war Sie bei mir mit ihren 2 Kindern das erste war/ ist normal und
das 2. Behindert und es tut einem verdammt weh zu sehen wie die kleine
sich quält...
Aber es ist soooooo schade den es ist eine verdammt Süsse Maus
und es wurde auch erst 2 Monate nach der Geburt festgestellt das mit ihrem Blut nicht
Stimmt und das das klein Hirn Schrumpft.
Aber ich bewundere meine Schwester dafür sehr, das will Sie zwar nie Hören da Sie sagt das das jede Mutter die ihr Kind liebt machen würde, aber ich sag es ihr trotzdem immer wieder.
Sie wird auch nie mehr solange die kleine lebt Sie wird im Okt. 2 Jahre Arbeiten können..
lg Betti
> Hallo
> Mich wurde mal interessieren ob ihr eine Schwangerschaft abbrechen würdet
> wenn ihr wüsstet das euer Baby wäre sehr Krank?!
Vor drei Jahren hätte ich wahrscheinlich ja gesagt, ohne darüber nachzudenken.
Vor zwei Jahren hatte ich eine Fehlgeburt. Das war für mich die Hölle. Eine Abtreibung ist ja im Prinzip sowas wie eine bewusst herbeigeführte Fehlgeburt. Ich könnte das nicht. Nicht nach dieser Erfahrung.
Allerdings sollte so eine Entscheidung mit dem Kindesvater besprochen werden. Das heißt nicht, dass man tun muss, was er sagt, aber seine Meinung sollte man einholen. Schließlich muss auch er mit der Entscheidung leben.
Ich finde das sollte auch jeder für sich wissen!
Ich denke gerade an die Mamis die ein krankes Kind haben und wünsche Ihnen und Ihren Kinder viel Kraft!!!!
Von meiner Nachbarin die kleine Maus hat Down-Syndrom und die kleine ist für mich genauso Lebhaft wie ein Gesundeskind, nur dass sie eine andere Förderung hat (Schule, Ausbildung etc.) Das wäre für mich kein Grund zur Abtreibung!
Bei einer Geistlichen und Körperlichen Behinderung würde ich es machen!
Einfach aus diesem Grunde, so stelle ich mir das gerade vor!Das Kind leidet unter seiner Krankheit und du als Mutter leidest mit, weil du mit anschauen muss wie dein Kind unter seiner Krankheit leidet!!!
Das ist meine Meinung!
Ich bewundere die Mütter und Väter die sich für das Kind entscheiden und es jeden Tag aufs neue durchziehen.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich reagieren bzw. damit umgehen würde.
Ich denke auch dass es auch drauf ankommt was für eine Behinderung das Kind hat.
Wobei ich auch finde, dass das Kind in ein Heim zu stecken oft als abwertend oder gar als Abschiebung angesehen wird. Das sehe ich anders...ich glaube es wäre besser, dass Kind auf die Welt die zu bringen und es in eine Einrichtung und damit zu Menschen zugeben die sich genau so um mein Kind kümmern wie dies es benötigt. Die genau wissen was das Kind braucht. Es muss ja kein "Heim" im klassischem Sinne sein aber selbst wenn ich denke es ist besser sich einzugestehen dass man selbst mit der Situation überfordert ist und sich die entsprechende Hilfe zusuchen um seinem kleinem Schatz das bestmögliche Leben zu geben.
Ich selber bin grad in der 11 bzw 12 Woche und hoffe das mir alles gut geht.Auf Grund von 4 Fehlgeburten bin ich absolut Riesikoschwanger.Meine Ärztin hat mich auch deshalb ins BV geschickt.In den nächsten Wochen muss ich diverse Untersuchungen machen ob mit dem Baby alles in Ordnung ist.Wenn ich ehrlich bin möchte ich dieses ganze Tam tam gar nicht.Ich denke mit leichten Behinderungen wie fehlende Gliedmaßen kann man wohl sehr gut leben.Auch trisomie 21 ist für mich kein Grund zu Abtreibung.Natürlich gibt es da auch schwere und leichte Fälle.Was ich persönlich schlimmer finde sind schwere Tumore.Ein befreundetes Pärchen von mir und meinem Freund haben jetzt erst so ein Schicksal erlitten.In der 22 Woche wurde ein Tumor entdeckt.Der wuchs direkt am Hals des kleinen.Viele Untersuchungen gaben mehr oder weniger Hoffnung.Im Ultraschall konnte man sehen das der Tumor irgendwann nicht mehr gewachsen ist.Was man nicht sehen konnte das der Tumor nach innen gewachsen ist.Die beiden haben sich an jeden Strohhalm geklammert.Sind durch ganz Deutschland zu verschiedenen Ärzten gefahren.Am ende war es so das der Tumor bald größer wie der Kopf war.Per Kaiserschnitt wurde das kleine Baby auf die Welt geholt und mit einer Überdosis Morphium ins Reich der Engel geschickt.Durch eine Obduktion wurde festgestellt das der Tumor innerlich so riesig war dass das Baby niemals überlebt hätte.Laut der Ärzte wäre nur eine Geringe Chance ,durch zahlreiche Op's und 7 Monate Krankenhaus Aufenthalt,dass das Baby überlebt und wenn dann schwer behindert.In so einem Fall bin ich auf jeden Fall für einen Abbruch.Ich bin mir nicht sicher ob ich das selbe Durchmachen möchte wie die beiden.Ein Kampf und Hoffen aufs Ungewisse um dann doch zu verlieren.Heute war die Beerdigung.Der kleiner durfte 2 Stunden bei seiner Familie leben. LG und viel Glück und eine gesunde Kugelzeit.
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