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ich habe euch glaube ich schon mal berichtet, dass ich Bäckereifachverkäuferin bin. Mein Problem war, das ich in einer Filiale tätig war, in der man immer alleine hinter der Theke stand und das mir einmal bei der Arbeit schwarz vor augen wurde. Jetzt hat mich mein arbeitgeber in eine Filiale versetzt in der mehrere Verkäuferinnen zeitgleich tätig sind, allerdings ist es auch die Verkaufsstärkste Filiale
Das bedeutet für mich, bedienen, bedienen, bedienen... und somit Stress, Stress, Stress,... Meine Arbeitszeit hat sich auch um eine stunde am tag erhöht. Ich hatte bei 6 Stunden am Stück stehen schon meine schwierigkeiten aber jetzt ist es für mich die reinste Quälerei.
Ich bekomme unterleibschmerzen, zwischendurch bauchschmerzen, meistens linksseitig.
Ich weiß jetzt nicht was ich machen soll,.. aufgeben ist nicht so mein Ding, andererseits gehts hier um mein kind, ich wollte mal mit meiner ärztin am dienstag drüber sprechen, oder was meint ihr? Was würdet ihr machen?
Danke
lG
Wenn es so ist, solltest du aufjedenfall mit deinem Arzt drüber sprechen, der kann das dann entscheiden, ob du ein Teil-Berufsverbot bekommst z.B. Nur noch 2 Std am Tag arbeiten darfst oder wie ich es finde in deiner Situation ein komplettes Berufsverbot erteilt
Lg
Ich wünsche dir alles gute....
Liebe Grüße jana
Ich hatte auch ein Beschäftigungsverbot, von meinem Arzt erteilt. Hatte auch sehr viel Stress bei der Arbeit, dazu einen langen Fahrtweg. Das Beschäftigungsverbot war in meiner Situation für mich und das Baby das Beste.
An deiner Stelle würde ich mich nicht da weiter durch schleppen. Du tust dir und deinem Kind keinen Gefallen damit. Es hat auch nichts mit aufgeben zu tun. Es geht um deine und die Gesundheit deines Babys, und das ist jetzt das wichtigste.
also, erstmal muß dein arbeitgeber dafür sorgen, das alle im mutterschutzgesetz genannten dinge eingehalten werden, um dich und dein baby zu schützen.
das heißt, er muß dir eine sitzgelegenheit organisieren, und/oder dafür sorgen, das du dich öfter mal ausruhen kannst, und dich hinsetzen kannst.
du darfst nicht mehr schwer heben, usw....
sollte dies alles nicht machbar sein, kannst du dir von deinem arzt ein beschäftigungsverbot ausstellen lassen.
du bekommst für die ganze zeit dien volles gehalt.
bei einer krankschreibung, die länger als 6 wochen geht, bekommst du dann nur noch as krankengeld von der kasse. das würde sich auch auf das elterngeld auswirken.
ich hatte damals bei meiner großen im krankentransport gearbeitet, mit schwer heben und so weiter. also, der tragestuhl hatte meist so um die 17kg, und die patienten alles zwischen 40-120kg. damit kannst du dir ausrechnen, was ich hätte schleppen müssen...
mein damaliger chef war der meinung, ich könnte noch bis zum 3.-4. monat weiter arbeiten, und meinen damaligen arzt musste ich auch erstmal überreden, das ich ein beschäftigungsverbot bekomme, da er auch der meinung war, "solange ich keine beschwerden hätte, könnte ich die arbeit weiter ausführen".
also, rede mit deinem arzt, und notfalls nagle ihn auf das entsprechende gesetz fest.
Gesetz hin oder her! Man kann den Arzt sicher fragen aber nicht auf ein Gesetz fest nageln an was sich der AG nicht hält!
Da muss man wohl eher das Gespräch mit dem AG führen, wenn er nicht in der Lage ist die Bedingungen zu schaffen muss das BV von ihm ausgehen!
Dann beim Gewerbeaufsichtsamt melden. Die sind da sehr schnell und kennen sich vor allem auch gut aus
Was hat denn der Arzt damit zu tun wenn der AG sich nicht an die Regeln hält!
Ein Arzt kann ein BV aussprechen bei Krankheit oder Gefährdung von Mutter und Kind selbst wenn die Regeln zum Mutterschutz eingehalten werden!
Aber er muss es nicht wenn es nur an den Rahmenbedingungen liegt!
Wie gesagt das ist AG Sache und wie erwähnt muss man sich dann ans Gewerbeamt wenden.
Dem Arzt ist da so erstmal ein Vorwurf zu machen!
Ich werde euch morgen auf jedenfall berichten, was meine Ärztin dazu gesagt hat.
Bis dahin einen schönen abend euch
heute war ich bei meiner Frauenärztin und habe ihr von meiner beruflichen Situation erzählt. Sie sagte mir, sie könne mich Krankschreiben, das würde sich allerdings negativ auf mein Elterngeld ausüben, da ich nach 6 Wochen Krankengeld bekommen würde. Ein Berufsverbot könnte sie mir nicht ausstellen, da es mir und dem Baby gesundheitlich gut geht. Sie meinte man könnte noch ein Amt beauftragen sich den Arbeitsplatz anzuschauen, ob mein Arbeitgeber allen gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Das würde ich aber nicht wollen, das gebe doch dann nur noch mehr Stress auf meiner Arbeit.
Ich verstehe das nicht,... Sie würde mich bis zum beginn des Mutterschutz Krankschreiben, stellt mir aber kein Beschäftigungsverbot aus ??!!
Jetzt muss ich da wohl durch, durch den Stress.
lG
Meine schwaegerin bekam zb BV Weil sie eine OP an der gebaermutter hatte und der GBhals sehr frueh viel zu kurz war...
Rechtlich gesehen - auch wenn Es fuer dich anstrengend ist - be steht keine Gefahr fuer dich Oder das baby. Bzw wenn evt doch muss das amt even pruefen.
Dh der arzt Kann dich nur krank schreiben.
Du solltest auf alle fälle das Gewerbeaufsichtsamt um Hilfe bitten. Denn es geht um dich und dein Kind.
Krankschreiben würde ich mich nicht lassen. Deine finanziellen Einbußen wären enorm nach 6 Wochen und dann auch beim Elterngeld.
Geh zum Gewerbeaufsichtsamt. Dein Ag hat gar keinen Grund Stress zu machen, denn wenn du ein Beschäftigungsverbot hast,kann er für die Zeit eine Vertretung einstellen und hat keine Nachteile.
In Oesterreich gab Es frueher total einfach BV jetzt total schwer.
Klar ist das eine beschissene Situation, aber ich kann auh Ärzte verstehen die sagen wenden sie sich an die entsprechenden Ämter wenn ihr AG sich nicht an die Bestimmungen hält!
Und die Auffassungen sind da völlig verschieden! Ich hab bis 2 Monate vor ET auf einer Intensivstation gearbeitet, da hat mein Arzt auch keinen Geund gesehen warum das nicht gehen sollte!
Und ich kann auch verstehen warum man sich nicht über seinen AG beschweren will, weil irgendwann kommt man zurück und der Kündigungsschutz weg!
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