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Wie schon oben geschrieben: ich möchte nicht mit meinem Kind angeben! Ich hoffe nur, das mir hier jemand meine Angst nehmen kann....
Tja, wie soll ich anfangen? Leonie wird im März 3 Jahre. Sie ist sehr wissbegierig und neugierig, was ich sehr unterstütze. Aber ich finde, das sie viel zu schnell lernt und sie für ihr Alter zu weit entwickelt ist. "Unterstützt" wird diese Befürchtung von der Aussage einer Freundin (selbst Erzieherin in EZ), die meinte, Leonie könnte eine Hochbegabung entwickeln. Und genau da ist meine Angst! Ich versuch es mal zu beschreiben:
Leonie kann mehrstrophige Lieder komplett und fehlerfrei singen und Gedichte mit 2-4 Versen aufsagen. Gut, das lernt sie wahrscheinlich im Kindergarten. Sie kann die Zahlen von 1-11 und plappert sie nicht einfach so vor sich hin, sondern zählt Gegenstände durch - ebenfalls fehlerfrei.
Sie interessiert sich sehr für Buchstaben und kann in Moment bis auf C, D und N alle benennen und mit einem Wort zuordnen (Bsp. Q wie Quark, W wie Wal, J wie Jeremy und L wie Leonie). Meißtens hat sie sich Wörter oder Namen aus dem Kindergarten raus gesucht, die mit dem jeweiligen Buchstaben anfangen. Im Kindergarten hab ich schon nachgefragt, dort wird das erst in der Vorschulgruppe beigebracht und die ist in einem separatem Raum...
Sie hat viele Tierbücher und kann Tiere benennen, die andere Kinder in ihrem Alter nicht kennen (z.B. Marder, Otter, Unterschied zwischen Biene, Wespe, Hummel und Hornisse).
Versteht mich nicht falsch, ich bin wahnsinnig stolz auf meine kleine Große und unterstütze sie in allem. Ich versuch ihr alles so gut es geht zu erklären, benenne die Buchstaben die sie nicht kennt und singe viel mit ihr. Aber mir geht das zu schnell und ich hab Angst, das ich irgendwann eine 7-jährige vor mir hab, die MIR alles erklärt und mich vielleicht für dumm hält...
Versteht ihr was ich meine?
Levi wird ende mai 3...
Er singt auch paar strophen, versucht sich an englischen liedern, zählt bis 13 und kennt alle tiere
..
Es macht ihnen einfach spaß!!
Den wortschatz hat er von nem 3 1/2 jährigen und das sozialverhalten erwachsenen gegenüber von nem 4 jährigen...
Ich glaube aber, dass unsere kinder einfach unbewusst viel mehr gefördert werden als früher und somit schneller "wachsen"
Früher kindergarten, ein-kind-familien...
Man hat mehr zeit den kleinen was zu vermitteln@!
Und wenn ich im forum stöbere ist hier anscheinend jedes kind hochbegabt ;')
Gibt wenige, die das nicht können mit 2 1/2...
Das ist die heutige zeit
zuerst einmal KEINE Angst haben. Wird schon werden
Mit den Buchstaben geht das auch so, sie sagt dann immer "A wie Affe gell" -bei vielen Dingen meine ich aber das sie das einfach so abspeichert (wie es eben im Buch ist) und nicht wirklich "kann".
Sie kann ganze Bücher auswendig und liebt alles was sich reimt, das merkt sie sich nach 2x vorlesen.
Beim Puzzlen sind wir bei 6 Jahre + (100 Teile) und sie verwendet Wörter die nicht immer altersgerecht sind naja
Ich schließe dennoch nicht gleich auf eine Hochbegabung eher auf Wissbegierde, Intelligenz, photographisches Gedächtnis, Eltern die noch zeit für ihre kinder haben und ihnen die welt erklären, ect..
Ich verstehe dich aber. Letztens waren wir im Kino danach hat sie den 90min Film detailgetreu nacherzählt
Die Kinder von heute sind einfach anders.
Viel Spass!
lg
PS kannst mir gerne PN senden
Ich zu Filippa: "Ich will so einen Unfug nicht sehen, lass das bitte sein"
Filippa ganz cool: "Wenn Du das nicht sehn willst, dann guck halt weg"
Auch das komplette Alphabet
Sie ist um einiges weiter als andere in ihrem alter, ich hatte dazu erst ein Gespräch im kiga.
Das nennt sich Entwicklungsvorsprung.
Eine Hochbegabung hat man oder eben nicht, entwickeln tut sich das nicht.
Du hast in meinen Augen ein flottes Kind aber kein hochbegabtes.
Lg
Tobias ist 3,5 & macht die selben Sachen die deine Tochter auch macht ... er kann sogar englische Lieder singen & möchte wissen wie die ganzen Tier auf englisch heißen, also wenn ich ihn mittlerweile frage "wie heißt das Pferd?" sagt er "Horse" ... er kann Reime aufsagen, kann bis 10 zählen & auch Dinge abzählen, er spielt gewisse Spiele mit mir wo es um Zahlen, Wörter, Farben und Formen geht & macht das total super, er ist geschickt & auch körperlich (sagte letzens auch seine Tagesmutter) weiter als ein 3,5 jähriger! Er macht Puzzles mit 4 oder 5+ alleine, nachdem wir es einmal gemeinsam gemacht haben und verliert dann schnell das Interesse daran weil er es ja schon kann
Du siehst, deine Tochter ist ganz bestimmt nicht die einzige ... aber ich glaube trotzdem dass DAS noch keine Hochbegabung ist sondern einfach Wissbegierde die unterstützt werden soll
Und ich muß einer Mama hier Recht geben, eine Hochbegabung hat man oder nicht, sie kann man nicht entwickeln.
Und falls es Dich beruhigt, wenn sie eine hat, kannst Du das eh nicht aufhalten. Testen kann man das allerdings frühestens mit 4,5 Jahren. So lange mußt Du also weiter fürchten, oder kannst Dich eben beruhigt zurücklehen, weil man das erst dann feststellen kann.
Brems sie nicht ein. Gib ihr, was sie verlangt. Dein Kind ist Dein Kind und sie wird Dich noch lange nicht für dumm halten.
Achte nur darauf, dass sie anderen Kindern nicht überheblich wird (die kleinen Mäuse kriegen nämlich ganz genau mit, dass sie anderen überlegen sind und ihre Eltern sehr Stolz auf sie sind). Denn ein schlaues Kind kann trotzdem ein Sozialer Idiot sein.
Du kannst auch mal auf der Seite der DGhK nachsehen, die haben dort eine Liste zur Orientierung und unter Downloads findet man eine tolle Broschüre für Eltern hochbegabter Kinder, die sehr hilfreich ist.
Ich hoffe nur, dass keine Mutter enttäuscht ist, sollte sich herausstellen, dass das Kind doch "nur" normal ist. Sie sind alle wundervoll.
Der Begriff "Hochbegabung" ist ganz konkret an einen IQ von 130 oder mehr Punkten gekoppelt. Daran ist definitiv nicht zu rütteln!
AAAABER - der IQ kann sich durchaus im Laufe der Entwicklung verändern - und zwar sowohl nach oben, als auch nach unten. Es handelt sich dabei allerdings nicht um riesige Spannbreiten, sondern um ein Spektrum von vielleicht 10 - 15 Punkten - dies kann allerdings dann durchaus ausreichend sein, um den Sprung von "begabt" zu "hochbegabt" zu vollziehen.
kein Mensch mag Klugscheißer
Das muß ich mir zumindest immer anhören.
Außerdem wird Hochbegabung vererbt und kommt meist von der mütterlichen Seite (hm wo haben meine Schwester und ich das nur her *fg*)
Das mit dem IQ ist ein festgelegter Richtwert,
aber genau den kann man im Kleinkindalter noch nicht testen. Da kann man das nur im Auge behalten, dem Kind geben, was es verlangt und viel Aspirin zu Hause haben.
DOCH, man kann auch jüngere Kinder testen! Allerdings gibt es nur zwei dafür geeignete Testverfahren und seeeehr wenige Experten, die sich damit auskennen.
Die Frage ist jedoch eigentlich immer: WOZU einen Test? Was soll bewirkt werden, was sich verändern, wenn tatsächlich die Diagnose "Hochbegabung" herauskommt. Bei sehr jungen Kindern besteht eigentlich nur dann ein Anlass zum Test, wenn eine außergewöhnliche Hochbegabung (IQ weit über 150) vermutet wird und sich bereits soziale Auffälligkeiten zeigen. Oder natürlich als Diagnosehilfsmittel, bspw. bei dem Verdacht auf Autismus o. ä.
> JuYael,
> kein Mensch mag Klugscheißer
Och, ich schon. Solange sie nicht nur klugscheißen sondern auch das entsprechende Wissen dahinter steht
"normale" Menschen mögen keine Klugscheißer.
Hätte mich vielleicht eher so ausdrücken sollen.
Und ich lebe auch ein ganz normales Durchschnittsleben - nur mein Mundwerk (bzw. meine Finger) führt ein klugscheißendes Eigenleben *kicher*
> Und FRECH sind sie auch (aber CLEVER)
>
> Ich zu Filippa: "Ich will so einen Unfug nicht sehen, lass das bitte
> sein"
> Filippa ganz cool: "Wenn Du das nicht sehn willst, dann guck halt
> weg"
Kinder sind einfach nur super. Meine Maus ist 5 und kommt mir auch den ganzen Tag mit Sprüchen..... da bleibt einem echt die Luft weg.
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