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Begräbnis
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Meine ganz liebe oma ist verstorben. Würdet ihr euer kind zum begräbnis mitnehmen?
Meine kleine wird im oktober 3.
Danke für die antworten.
Lg
Zur Trauerfeier evtl. ja, besonders wenn das Kind seine Uroma gut kannte und die Trauerfeier sehr schön feierlich wird.
Zum Grab, wenn der Sarg hinunter gelassen wird, auf keinen Fall, falls es eine Erdbestattung ist.
Meine Cousine war als 5 jährige mal dabei und sah wie ihr Opa im "Boden verschwand". Die hatte jahrelang (!!!) Albträume.
Dir mein herzliches Beileid!
Aber eher für mich... ich wusste ich brech an dem tag zusammen und wollte und konnte mich nicht zusammenreißen dem kleinen zu liebe...
Und ich würde auf der Beerdigung die Zeit haben wollen In Ruhe Abschied nehmen zu können ohne meinem Kind zu erklären, dass es jetzt ruhig sein muss und leise und es ihm vielleicht langweilig wird.
Ich denke auch, dass sind zu viele negative Emotionen und das können die bestimmt schwer einordnen. Aber das Grab würde ich ihr dann etwas später zeigen und erklären wer da, warum liegt.
Ich würde ein dreijähriges Kind auch nicht mitnehmen. Und zwar aus verschiedenen Gründen:
Die Menschen auf Beerdigungen sind sehr traurig, kleine Kinder mögen es nicht, Menschen traurig zu sehen und verstehen das auch nicht.
Kinder können die Situation auch nicht einschätzen, sie machen Scherze und schekern mit den Leuten, die können sich dann in ihrer inneren Ruhe/Erinnerung gestört fühlen.
Außerdem möchtest Du Dich wahrscheinlich auch auf Erinnerungen mit Deiner Oma konzentrieren und Dich nicht nach Deinem Kind schauen.
Ich würde so wie Cyborg später dann das Grab zeigen, wenn verstanden wurde, was tot bedeutet.
Auch ich würde meine Kinder noch nicht mit zur Beerdigung nehmen... Simon ist fünf und Lisa eins....denke sie kommen damit nochnnicht zurecht und wie schon geschrieben wurde,möchtest du dich bestimmt in Ruhe und würdevoll von deiner Oma verabschieden....
Geb sie zu ner lieben Freundin die auf sie aufpasst.... Das wird sicherlich besser sein... Und wenn sie mal nachfragt,dann nimmst sie mit zum Friedhof und erklärst ihr das in aller Ruhe....
So hab ich das gemacht als mein Onkel vor zwei Jahren starb....und mein kleiner ( jetzt großer ) gefragt hat...und damit kam er gut zurecht....
Wünsche dir viel kraft um den Verlust zu verarbeiten!!
Liebe Grüße Natascha
Nein!!!
Die Kleinen sollen ihre Uroma so in Erinnerung behalten wie sie war.
Nicht das es bei deiner Kleinen irgendwelche Alpträume auslöst.
Mein Opa ist verstorben,da war meine Große 8 und ich hab sie nicht mirgenommen.
IHR Uropa ist jetzt noch der hellste Stern am Himmel.
LG
Alle waren mit bei der Beerdigung und das war überhaupt kein Problem,als mein Bruder starb (3 jahre später) waren auch alle dabei.Aber das muß jeder selber entscheiden.
anfang des Jahres verstarben die beiden Oma´s meines Mannes im Abstand von ca. 6 Wochen.
Bei der ersten Oma war Luke grade mal seit 1 Woche 2 Jahre alt.
Als wir auf ihrer Trauerfeier waren gaben wir Luke zu meinen Eltern, das wäre nix für ihn gewesen. Er kannte sie zwar nicht da wir aufgrund ihrer Krankheit die letzten 5 Jahre Besuchsverbot hatten, aber Luke kann nicht lange still sitzen. Er hätte irgendwann langeweile gehabt und wäre über kurz oder lang abgedreht.
Wir wohnen direkt neben einem Spielplatz, der grenzt direkt an unseren Zaun. Auf der anderen Seite ist der örtliche Friedhof. Immer wenn wir auf dem Spielplatz sind sieht Luke also die Gräber und wir erklären ihm dann auch wenn er fragt was das ist.
Als die Oma beigesetzt wurde (urne) bekamen wir erst sehr spät bescheid. Donnerstagabend kam der anruf das sie Freitag mittag auf dem Friedhof bei uns nebenan beigesetzt wird.
Da wir niemanden hatten der ihn nehmen konnte haben wir ihn mitgenommen.
Es hat sehr gut geklappt, wohl aber auch weil er nicht wusste was genau da grade passiert. Da war ja nur so eine kleine Urne, für ihn mehr ein Eimerchen wahrscheinlich.
Ich habe mit ihm etwas abstand gehalten und Papa und den rest in ruhe am Grab sich verabschieden lassen. Hinterher sind alle essen gegangen. Da dort die Stimmung recht freundlich war war er auch da ganz gut aufgehoben.
vor ca 6 wochen ist meine tante verstorben. das war kurz vor dem 2ten geburtstag meines kleinen.
ich habe ihn mitgenommen, auch wenn er meine tante nicht gut kannte.
ich finde es war die beste entscheidung die ich treffen konnte. er zauberte meinem onkel ein lächeln ins gesicht und ging immer wieder zu ihm hin und streichelte ihn, was mich zu tränen rührte.
am grab war er nicht dabei, da ist er etwas abseits mit meiner mutter geblieben und ich bin mich alleine verabschieden gegangen.
aber ich finde jeder sollte das selber entscheiden. jede mami kann ihr kind selber am besten einschätzen und entscheiden ob es ihm schaden würde oder nicht.
Bei eben besagter beerdigung meiner oma war aber levis cousine dabei, die ist 6 wochen älter als levi..
Sie hatte weder angst noch "nachwehen"...
Ich hab die Große mitgenommen (damals anderthalb),weil ich es iwi gespürt hab, dass sie dabei sein soll. Neela lief durch die Kapelle und hat alle angestrahlt und geherzt. Meine Großtante hat mir nachher gesagt, dass es ihr gutgetan hat, das winzige lebhafte Mauserl hat einem das Herz weniger schmerzen lassen. Aber so war meine Omi auch..herzlich und immer nah an den Kindern. Am Grab hat Mausi der Uri noch eine Kusshand zugeworfen, das war hart aber iwi auch sehr schön.. Ich fands wichtig mit Mausi an der Hand und Krümel im Bauch Danke für alles zu sagen..geschadet hats der Kleinen nicht, ich habs aber immer wieder vorher erklärt was wir machen.
Meine Meinung ist auch, dass es darauf ankommt, wie gut die Kleine die Uroma kannte und ob sie ganz plötzlich oder nach langer Krankheit gestorben ist.
Mein Vater ist vor gut 2 Jahren nach längerer Krebserkrankung gestorben (da war Johanna 10 Tage alt
Meine Schwester hat sie mitgenommen zur Beerdigungsfeier, weil sie mitbekommen hat, dass der Opa nicht mehr da war und wir alle deshalb traurig waren. In der Kapelle hat sie abwechselnd der Oma und meiner Schwester die Hände gestreichelt.
Meine Schwester hat ihr erklärt, dass der Holzkasten (Sarg) eine Art Koffer sei, den der Opa mit in den Himmel nehmen würde - und sie hat ein Bild für ihn gemalt.
Bei der Urnenbeisetzung war sie aber aus welchen Grund auch immer nicht dabei.
Auch heute (5,5 Jahre) erinnert sie sich immer noch ab und zu an den Opa und erzählt uns oder fragt uns etwas über ihn.
Also ich denke, bei meiner Nichte war es die richtige Entscheidung, sie mitzunehmen zur Trauerfeier.
Mir persönlich tat es unendlich gut, während der Beerdigungsfeier meine schlafende kleine Tochter im Arm zu halten und ihre Wärme und Lebendigkeit zu spüren!
Sorry für den Roman!
Ist doch schön zu lesen, wenn jemand so tolle erinnerungen und erfahrungen hat!!
Das hilft vielen, mehr, als nur drei sätze!!
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