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Allgemeine Meinungsfrage zur Frühförderung
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ich mal wieder
Hab heute bei uns im Radio einen interessanten Betrag gehört.
Hier bei uns in Wuppertal gibt es eine sogenannte Junior Uni wo Kinder zwischen 4-18 an verschieden Naturwissenschaftlichen Kursen teilnehmen können.
Nun haben sie im Radio gesagt das eine Forschung zu dieser Frühförderung gezeigt hat das es sinnvoll ist für die Kinder daran teilzunehmen, da sie dadurch einen Vorteil in der Schule haben. (Für mich ist jetzt mal das Kindergarten alter relevant)
Nun würd ich gerne mal wissen, was ihr so im allgemeinen von so einer Einrichtung haltet.
Hier mal der Link noch dazu
http://www.junioruni-wuppertal.de/Was%2 ... 20Uni.aspx
Meiner Ansicht nach können nur die Kinder einen Nutzen daraus ziehen, die sowieso Interesse an solchen Themen haben. Genau diese Kinder werden aber
a) im Privaten schon ihre eigene "Frühförderung" betreiben, indem sie Bücher zu den Themen sammeln, den Erwachsenen Löcher in den Bauch fragen und selbst rumexperimentieren und
b) in der Schule ohnehin gute bis sehr gute Noten in diesen Fächern haben, weil es sie interessiert und sie deshalb gut aufpassen und mitarbeiten.
Wenn ein Kind Spaß daran hat, wird es ihm sicherlich nicht schaden. Aber die tatsächliche Aussagekraft solcher Forschungsergebnisse bezweifele ich immer ziemlich
Wir boten sie für Kindergarten und Vorschulkinder an.
Meiner Erfahrung nach gab es da grob drei Gruppen an Kindern:
1. Die Gruppe die JuYael genannt hat. Diese Kinder haben meist ein Elternhaus, dass sie fördert und umsorgt.
2. Kinder die erst in der Kinder-Uni ein Interesse für bestimmte Themen entwickeln, da sie in ihrem Elternhaus nicht die Möglichkeit hatten, solche Themen kennenzulernen, da die Eltern i.d. R. ein Desinteresse am Kind zeigen. Für solche Kinder war die Kinder-Uni der größte Gewinn, da sich für sie neue Horizonte eröffneten. Kinder der ersten Gruppe werden auch so ihren Weg machen, die der zweiten haben es deutlich schwerer.
3. Kinder die, unabhängig vom Elternhaus, auf die angeboten Themen einfach keine Lust hatten. Ihnen sollte man Alternativen zeigen. Wir konnten das nicht. Unsere Kinder-Uni beschränkte sich damals hauptsächlich auf naturwissenschaftliche bzw. teilweise auch auf geographische Themen.
Wir boten sie für Kindergarten und Vorschulkinder an.
Meiner Erfahrung nach gab es da grob drei Gruppen an Kindern:
1. Die Gruppe die JuYael genannt hat. Diese Kinder haben meist ein Elternhaus, dass sie fördert und umsorgt.
2. Kinder die erst in der Kinder-Uni ein Interesse für bestimmte Themen entwickeln, da sie in ihrem Elternhaus nicht die Möglichkeit hatten, solche Themen kennenzulernen, da die Eltern i.d. R. ein Desinteresse am Kind zeigen. Für solche Kinder war die Kinder-Uni der größte Gewinn, da sich für sie neue Horizonte eröffneten. Kinder der ersten Gruppe werden auch so ihren Weg machen, die der zweiten haben es deutlich schwerer.
3. Kinder die, unabhängig vom Elternhaus, auf die angeboten Themen einfach keine Lust hatten. Ihnen sollte man Alternativen zeigen. Wir konnten das nicht. Unsere Kinder-Uni beschränkte sich damals hauptsächlich auf naturwissenschaftliche bzw. teilweise auch auf geographische Themen.
Wir boten sie für Kindergarten und Vorschulkinder an.
Meiner Erfahrung nach gab es da grob drei Gruppen an Kindern:
1. Die Gruppe die JuYael genannt hat. Diese Kinder haben meist ein Elternhaus, dass sie fördert und umsorgt.
2. Kinder die erst in der Kinder-Uni ein Interesse für bestimmte Themen entwickeln, da sie in ihrem Elternhaus nicht die Möglichkeit hatten, solche Themen kennenzulernen, da die Eltern i.d. R. ein Desinteresse am Kind zeigen. Für solche Kinder war die Kinder-Uni der größte Gewinn, da sich für sie neue Horizonte eröffneten. Kinder der ersten Gruppe werden auch so ihren Weg machen, die der zweiten haben es deutlich schwerer.
3. Kinder die, unabhängig vom Elternhaus, auf die angeboten Themen einfach keine Lust hatten. Ihnen sollte man Alternativen zeigen. Wir konnten das nicht. Unsere Kinder-Uni beschränkte sich damals hauptsächlich auf naturwissenschaftliche bzw. teilweise auch auf geographische Themen.
Aber stell' Dir vor, Du bist fünf Jahre alt, lernst auf einer Veranstaltung ein Thema kenne, findest es toll und begeisterst Dich dafür - und Deine Eltern zeigen daran Null Interesse, geschweige denn, dass sie Dir Bücher o. ä. zu dem Thema besorgen...
Spielen oder n Kurs an der Uni! hmmmmm.... schwer würde mir eine Entscheidungsfindung nicht fallen!
Und wieso soll ein Kind schon Sachen können die es in der Schule lernt, bevor es in die Schule kommt? Reicht es nicht, dass sie ab 6/7 Jahren diese Pflicht (dieses gezielte Lernen) haben.... kann man ein Kind nicht einfach Kind sein lassen.
Ziel und Zweck dieses ganzen Frühförderungs-Gedöns ist es sicher die Kinder so schnell wie möglich in die "richtige" Welt zu befördern! Die Kassen sind leer und da zählt jeder Tag der früher begonnen wird zu zahlen!
Sicher gibt es Kinder (ich weiß jede Mutti denkt ihrs sei das Schlauste, klat Muddis ists auch
Mein Fazit: Ich finde es Schwachsinn und
traue weder Studie noch Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!
> Ein interessanter link zum thema:
>
> http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=324
Wolfgang Bergmann
so als Google Vorschlag
Aber Deinem Gedankengang folgend, ist die letztliche Konsequenz das Du für eine Gesellschaft bist in der sozialer Aufstieg nicht möglich ist.
Das willst Du doch sicher nicht wirklich!!! Oder??
Eine Gesellschaft muss durchlässig sein. Denke da gerade an Uwe Hück, der ja nun zweifelsohne eine Bereicherung ist !!!
Ich weiß nicht wie die Kinderuni konzipiert war, die Du kennst, aber bei uns war ein ganz wichtiger Teil des Konzepts die Nachbereitung. Die Kinder sind immer über eine Institution (Kindergarten, soziale Einrichtung... ) gekommen, so das wir dort kompetente Ansprechpartner hatten denen wir Material für die Nachbereitung der einzelnen Veranstaltungen zur Verfügung gestellt haben. Dieses umfasste zum einem allgemeines Material für die "Besprechung " in der Gruppe, zum anderen aber auch Hilfen wie sie den darüberhinausgehenden Wissensdurst einzelner Kinder stillen können. Also auch Kindern gerecht werden konnten, die keine Bücher zu Hause haben.
Ein weiterer, nicht zu unterschätzender, Aspekt so einer Veranstaltung ist "das ganze drum herum." Die meisten Kinder sind stolz einen Studentenausweis zu bekommen, in einem richtigen Hörsaal zu sitzen, wo ein echter Professor zu ihnen spricht. Auch das kann positive bleibende Erinnerung hervorrufen.
@babypups: Welche Kinder-Uni kennst DU ?? Interessiert mich brennend welche Erfahrungen dich diese Aussagen machen lassen!
Die Kinder-Uni die ich kenne ist keine Veranstaltung bei der der Professor 90 Minuten referiert und die Kinder da brav sitzen mussten und mitschreiben.
Es geht auch nicht um den Frühförderungswahn irgendwelcher überengagierter Eltern gerecht zu werden. Kinder-Uni soll vorrangig den Kinder Spaß machen!!!
Also: Spielen oder Kinder-Uni... ich meine die meisten würden sich für Kinder-Uni entscheiden.
Ich meinte auch nicht, dass man Kindern aus sozial schwachen oder - gern genommenes Schlagwort - "bildungsfernen" Familien von solchen Angeboten oder Programmen fernhalten sollte. Vielmehr ist es eben nicht mit sporadischen Veranstaltungen getan, sondern müßte viel elementarer und vor allen Dingen dauerhaft angelegt werden.
Allerdings scheint es bei dem Konzept, welches Du kennengelernt hast, schon recht gut durchdacht gewesen sein. Ich habe Kinder-Uni nur als Angebot kennengelernt, welches die Eltern eigenverantwortlich für ihr Kind in Anspruch nehmen; da waren KiTa oder Schule außen vor bzw. haben lediglich die Empfehlung an die Eltern weitergegeben.
Ich kann nicht verstehen, wieso man nicht den Kinder die Zeit lassen kann die sie haben! Wieso sollen Kinder ab 4 an einer Uni GEFÖRDERT werden! Aus welchen Grund.....
Und doch das ist dieser Förderwahn, genau der ist es! Der gehört nur zum Leben mit Kinder schon so dazu, dass er gar nicht mehr erkannt wird! Ich weiß, dass Eltern nur das Beste für ihr Kind wollen und die Kinder machen es auch "gerne" um den Eltern zu gefallen, aber ein Kind, dass sich für ein Lernen an einer UNI anstelle zum Spielen entscheidet hat eindeutig ein Problem.... Normal ist das nicht!
Grundsätzlich ist "Kinder-Uni" eine wirklich tolle Einrichtung! Das gibt Kindern, die sich vielfältig interessieren, die Möglichkeit, ein bestimmtes Thema - mir fällt gerade das Beispiel Wetter ein, das war in Hannover mal Programm - von allen Seiten, eben auch der wissenschaftlichen, zu betrachten. Es ist ja keine normale Uni-Vorlesung, sondern interaktiv. Die Kinder können und sollen experimentieren, eigene Überlegungen einbringen und Ideen ausprobieren; das Ganze aber mit fachkundiger Begleitung und Anleitung!
<<(...)aber ein Kind, dass sich für ein Lernen an einer UNI anstelle zum Spielen entscheidet hat eindeutig ein Problem.... Normal ist das nicht!>>
Und genau DAS ist normal! Kinder sind von Natur aus neugierig und WOLLEN lernen, begreifen, verstehen!
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