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ich versuch nun schon seit zwei monaten Beikost einzuführen. Meine kleine ist mittlerweile fast acht Monate und mag einfach nicht essen.
Ich habe angefangen ihr Mittags erst Gemüsebrei zu geben und jetzt ist es Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei. Aber sie isst ein paar Löffel und dann ist der Mund zu. Genau das gleiche bei obstbrei.
So bleibt mir dann immer nur sie zu stillen
Ich hoffe ihr habt ein paar Tips für mich...
LG
Wenn sie dann den Brei weiter nicht essen mag, würde ich es mit Fingerfood probieren: weichgekochte Gemüsestücke, reife Bananenstücke, weiche Obststücke wie bspw. Birne, Kaki, Mango, gekochte Nudeln und Kartoffeln. Manche Kinder können sich mit dieser Form der Beikost leichter anfreunden, als mit Brei zum Löffeln.
Ach ja - fütterst Du immer selbst? Falls ja, dann kann es auch helfen, wenn Du Dich zur Fütterzeit rar machst und Papa, Oma oder Freundin diese Aufgabe übernehmen. Manche Kinder reagieren nämlich sehr sensibel auf den Milchgeruch der Mama und mögen dann eben lieber die Brust als das mühsame Breiessen.
Freue mich auch über Tipps!
Da habe ich mir gesagt wenn´s morgen nicht klappt dann machen wir erstmal pause und schon ging es den nächsten tag.
Natürlich nicht so viel wie andere babys aber ein anfang. das ging dann ne woche und seit dem ist es wieder wie vorher von einem auf den anderen Tag.
Was ich daran schlimm finde ist das ich merke das sie nur mit stillen einfach nicht mehr satt wird.
Danke dir...
Wenn ich mich recht erinnere habe ich meiner großen Tochter damals auch zuerst Milchbrei gegeben u dann erst die möhre. Wir hatten auch keine Probleme, sie hat dann immer altersgerecht die Sachen gegessen. Obwohl meine jetzige Hebamme meinte mal dass man nicht mit nem Milchbrei anfangen soll da sie ja noch genug Milch kriegen aber Sinn macht das in meinen Augen nicht... Bin mal gespannt wie das essen bei Kind Nummer 2 dann bald bei uns klappt
LG
teste doch mal Fingerfood, bzw. versuch sie direkt mit bei euch essen zu lassen. Wir machen jetzt BLW (Baby led weaning), er isst zwar noch keine Mengen, aber er lernt alles kennen und macht seine Erfahrungen und wir haben alle deutlich mehr Freude daran, unser kleiner will unbedingt, dass was wir haben. Brei hat er höchstens 5 Löffel genommen,macht aber nun gar nicht mehr den Mund auf, egal ob Milchbrei, Obstbrei oder Gemüse, egal ob Glas oder selber gekocht, er isst nur Fingerfood, da aber auch kleine Mengen.
Stille immer noch voll ( morgen ist er genau 8 Monate) und habe mich damit abgefunden, er wird essen, wenn er bereit ist. Und stillen kann man das gesamte 1.Jahr voll.
Woran merkst du denn,dass sie nicht mehr satt wird?
( Bei voll gestillten Kindern ist die Eisenversorgung auch so gesichert,nur so am Rande)
> Der Gemüsebrei sollte eigentlich zuerst eingeführt werden, da er, als
> fleischhaltiger Brei, die Eisenversorgung sicherstellt.
Aber bis du im Normalfall zum Fleisch übergehst dauert es ja schon etwas. Erst immer nur eine Gemüsesorte zur Gewöhnung, dann Kartoffeln dazu und dann das Fleisch. Und wie Resi sagt, wenn man stillt und ich glaube auch Flasche gibt ist da ja noch Eisen drin. Ich hatte damals den Brei von Aptamil da sie auch die Milch von der Marke bekam. Ich hatte eher das Gefühl dass es gut war dass sie den Geschmack schon kannte... Und ich hab dann aber nach einer kurzen "Breieingewöhnung" auch auf Gemüse umgestellt und Nachmittags echt schnell (beinahe parallel) schon das Obst gegeben, das war dann glaube ich der Durchbruch weil es ja so schön süss ist
@Resi: was ist dieses BLW genau? Habe ich noch nie von gehört... Hast du nen guten Link im Netz oder so?
LG
> Aber bis du im Normalfall zum Fleisch übergehst dauert es ja schon etwas. Erst immer
> nur eine Gemüsesorte zur Gewöhnung, dann Kartoffeln dazu und dann das Fleisch.
...hab ja auch nicht gesagt, dass man sofort Fleisch füttern soll
Wobei es im "Normalfall" ja bereits nach einer Woche soweit sein kann: Drei Tage für jedes neue Lebensmittel, also bspw. Montag bis Mittwoch Karottenbrei, Donnerstag bis Samstag Karotten-Kartoffelbrei und dann am Sonntag schon das Fleisch dazu...
Hier übrigens noch ein Link zum BLW http://www.babycenter.de/a34861/baby-led-weaning
Ich würde das allerdings nur bei Breiverweigerern so praktizieren, da die Nährstoffaufnahme bei unzerkleinerten oder gar rohen Lebensmitteln noch nicht gut funktioniert.
Resie hat geschrieben:
> ( Bei voll gestillten Kindern ist die Eisenversorgung auch so gesichert,nur so am
> Rande)
Das stimmt leider nicht hundertprozentig. Wenn die Eisenreserven der Mutter aufgebraucht sind, und sie mit der Nahrung nicht ausreichend Eisen aufnimmt, dann kann es schnell zu einer Unterversorgung kommen. Das läßt sich aber durch einen kurzen Bluttest schnell klären...
Jedenfalls ist es selbstverständlich besser, einen Breiverweigerer weiter zu stillen, als den Brei reinzwingen zu wollen - irgendwann beginnt schließlich jedes gesunde Baby/Kleinkind mit dem Essen!
> Hallo ihr lieben,
>
> ich versuch nun schon seit zwei monaten Beikost einzuführen. Meine kleine
> ist mittlerweile fast acht Monate und mag einfach nicht essen.
> Ich habe angefangen ihr Mittags erst Gemüsebrei zu geben und jetzt ist es
> Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei. Aber sie isst ein paar Löffel und dann ist
> der Mund zu. Genau das gleiche bei obstbrei.
> So bleibt mir dann immer nur sie zu stillen
> Ich hoffe ihr habt ein paar Tips für mich...
>
> LG
Mach dir keine Sorgen!
Mein Stinktier hat bis er 10 Monate max 3 Löffel (oder auch mal gar keinen ) Brei am Tag gegessen! Hab ihn immer wieder angeboten und danach gestillt bis er satt war!
Als er 10 Monate alt war waren wir in in Itlaien, dort hat er dann sein erstes Antipasti und somit seinen erste richtige Mahlzeit gegessen!
Hätte dabei jetzt nur etwas bedenken das sie die menge nicht einschätzen kann die sie sich da in den Mund steckt.
Wie weich kochst du denn das gemüse was du gibtst?
Ich merke das sie nicht satt ist daran das sie im halben stunden takt trinken will und dann immer noch sehr quitschig ist.
Was halt die Tage wo sie einigermaßen gegessen hat gar nicht so war.
@ babypups11 danke! das macht mir mut. Auch wenn man weiß das bis jetzt noch jedes baby das essen gelernt hat ist es irgendwie deprimierend wenn es einfach nicht vorwärts geht.
Aber vielleicht bietest du ihr etwas Fingerfood an!
Einen schöne reife Birne schälen und in Stücke schneiden und ihr in die Hand drücken!
Karotten schälen und waschen, in Sticks schneiden und schön weich kochen etc...
Pellkartoffeln...
Es gibt 1000de Möglichkeiten!!!!!
Google mal nach Gabi Eugster! Die hat n Buch geschrieben für die schlechtesser ohne das ich durchgedreht wäre°
@Cocoma, also bei gestillten Babys ist es in der Regel so, dass sie sehr gut einschätzen können, welche Mengen sie vertragen und sich nicht überfressen.
Ich schneide alles in Pommes große Streifen,die er sich von meinem Teller nehmen kann.
Wie gesagt spielt er mehr damit, aber er steckt doch immer wieder was in den Mund und kaut auch schon.
Gemüse habe ich bisher noch nicht so gegeben, wir beginnen mit dem Frühstück und deshalb bekommt er Brot, oder Joghurt,mag er auch, da darf er auch ein bisschen (so ab 8.Monaten sind kleine Mengen okay)
Anfangs hatte ich Angst,dass er sich verschluckt oder zu große Stücke abbeißt, aber so langsam vertraue ich ihm da, denn bisher schob er die zu großen Stücke immer wieder raus.
Das Gemüse würde ich wenn ich welches mache,so weich kochen, dass es nicht direkt im Mund zerfällt, man es aber gut mit der Zunge ab Gaumen zerdrücken kann.
Unser kleiner sitzt immer ganz stolz bei uns und matscht mit seinem Brot, wenn er was im Mund hat, dann kaut er ganz stolz und ich merke einfach, dass das der richtige Weg für uns ist. Wenn er dann vernünftig isst, isst er direkt das, was wir essen
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