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Zeitabstände beim Stillen
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Ich bin jetzt im 6. Monat schwanger (24. Woche) und eine Hebamme meinte, dass ich mir doch schon einmal Gedanken zum Stillen machen soll.
Was findet ihr besser:
1. Stillen in bestimmten festgelegten Abständen (z.B. 4 Stunden) oder
2. Stillen nach Bedarf?
Es wäre super wenn ihr mir die Vor- und Nachteile aus eurer Sicht einmal schildern würdet
Lg
heute wird eigentlich nur noch Stillen nach Bedarf empfohlen und das ist auch das einzige richtige und logische. Zum einen haben Babys nicht Hunger nach der Uhr sondern einfach Hunger wenn sie Hunger haben und ich würde mein Kind NIE hungern lassen oder mit Tee hinhalten. Zweitens stellt sich die Milch je nach Bedarf ein, also wenn man es hinauszögert oder etwa noch mit Tee die Zeit hinauszieht, kann sie die Milchmenge gar nie richtig anpassen, und das sind dann oft Frauen, die sagen sie hätten sehr früh nur noch wenig Milch gehabt und haben nach wenigen Wochen abgestillt (oder mussten zufüttern, was der Anfang vom Abstillen ist).
Die Menschen sind die einzigen Säugetiere, die meinen, sie müssen den Nachwuchs nach der Uhr füttern. Kein Tier würde das so machen, die machen sich keine Gedanken, ob den nun schon wieder Zeit ist oder nicht. Nur wir Menschen machen das. Eigentlich schade.
Ein Kind kann auch ein viel besseres Hunger- und Sättigungsgefühl entwickeln beim Stillen nach Bedarf.
Und es ist nicht richtig, dass ein Stillbaby nach Bedarf keinen festen Rhythmus bekommt. Wir hatten nach guten 2 Monaten einen ziemlich festen Rhythmus, der immer noch gleich ist. Ich stille in 24h genau 5-6x und das immer zu fast den gleichen Zeiten.
Und... ein Stillbaby kann niemals zu dick werden. Also kann es ruhig auch öfters trinken, wenn es möchte.
Also ich empfehle dir das Stillen nach Bedarf denn das ist das einzige richtige. Ich bin mittlerweile ein Fan vom Stillen den es ist praktisch und schön.
Ich kenne keinen Vorteil vom Stillen nach der Uhr, wenn jemand einen weiß bin ich sehr gespannt
Ich wünsch dir ganz viel Freude mit deinem Baby und beim Stillen.
Viele Grüße Tildchen mit Matilda (19 Wochen)
Am Anfang kann Stillen nach Bedarf etwas mühsam sein, den sie können oft alle Stunden Hunger haben. Aber ein Kind wegen Hunger weinen lassen, das geht gar nicht! Und Tee soll man nicht den vollgestillten Kindern geben, den Muttermilch ist fürs essen und trinken.
Lass es auf dich zukommen und mach dir keinen Stress.
Alles Gute wünscht dir Juligirl und Lotta (20 Wochen)
Mein Sohn ist fast 12 Wochen alt, ich stille ihn voll und nach Bedarf. Manchmal wenn er einen Wachstums- und Entwicklungsschub hat, kommt er ziemlich oft und will an die Brust. Ihn dann nicht "ranzulassen" finde ich absolut grausam und würde ich nicht übers Herz bringen.
Bei uns hat sich auch alles perfekt eingespielt - wenn er mehr Hunger hat habe ich mehr Milch und wenn er weniger Hunger hat, weniger. Genau richtig also! Kannst du aber nicht oder nur schwer erreichen wenn du nach starren Zeiten stillst.
Manche Leute behaupten sogar, stillen nach festen Zeiten würde erst Übergewichtigkeit verursachen - weil das Kind lernt: "Aha, wenn ich Hunger habe bekomme ich nichts, darum muss ich soviel in mich reinstopfen wie möglich, sobald ich Gelegenheit dazu habe!"
Natürlich kann das jede Mutter machen, wie sie möchte. Ich aber würde niemals meinem Kind etwas so wichtiges wie Nahrungsaufnahme madig machen.
Es war extrem stressig, da ich das alle 3 Stunden machen sollte.
Zu Hause habe ich mir anfangs immer noch den Wecker gestellt von dem wurde ich aber gar nicht wach sondern erst von meinem Sohn, der sich erst nach 4 Stunden meldete. Da er wieder gut zunahm, beschloss ich nach Bedarf zu füttern. Anfangs pumpte ich weiter ab und fütterte zu, da ich mir den Frust des Anlegens erst mal ersparen wollte.
Irgendwann kam ein Schlüsselmoment wo mein kleiner selber beschloss das er an die Brust will und von da ab klappte es mit dem Anlegen.
Somit gewöhnte ich mir das abpumpen schon mal ab und fütterte nur noch zu und legte an.
Ich wollte aber unbedingt voll stillen und nach 9 Wochen und guter Zunahme meines Sohnes beschloss ich 2 Tage gar nicht zu zu füttern.
Nun ist er 11 Wochen und ich stille voll.
Ich lege ihn an so bald er Hunger hat. Tags über kommt es darauf an wie aktiv er ist da kann er auch mal nach 1-2 Stunden kommen, hat er ne Schlafphase kommt er nach 3-4 Stunden. Abends ab 20Uhr will erstündlich bis 22-23Uhr an die Brust und schläft dann 6-8Stunden durch dann trinkt er meist nur eine Seite und schläft 2-3 Stunden weiter, bis er die andere Seite möchte.
Wie schon gesagt wurde, kann sich nur bei stillen nach Bedarf die Milchmenge angleichen und ich würde mein Kind auch nicht hungern lassen und nach Uhrzeit füttern,wir essen ja auch wenn wir HUnger haben.
Bei Wachstumsschüben möchte er auch deutlich häufiger an die Brust aber ist ja auch logisch, die KInder wachsen immer mehr und werden immer aktiver und somit benötigen sie immer mehr MIlch, also muss man immer anlegen damit sich dass reguliert.
Bei Stillkindern darf man auch ruhig stündlich füttern weil die MIlch schnell verdaut wird. Und wie schon gesagt wurde bekommen auch Stillkinder nach einer Zeit einen Rythmus.
Ich kenne auch keinen Vorteil von Stillen nach der Uhr,man kann dann aber wohl recht schnell wieder abstillen, weil die MIlch sich nicht anpassen kann und das KInd bald tatsächlich nicht satt wird.
Ich bin froh durch gehalten zu haben, das stillen ist wirklich schön und praktisch und mein Sohn hat angefangen die Flasche zu verweigern ist ja eigentlich eher anders rum, weil das trinken an der Flasche einfacher ist
1sten kommt immer alles anderes und 2tens als man denkt! Und das gilt bei Kindern schon 2 mal!
In meiner ersten SS hat auch niemand (Hebamme, Arzt usw...) gesagt - informiere dich mal. Nein, es hieß immer: wollen Sie eigentlich stillen? Ja? Das ist toll... Ja und dann war es soweit und überhaupt nix war toll
Ab und zu hat er "hunger" hört aber nach dem 2. oder 3.ten mal saugen einfach auf,kaut auf dem nippel rum oder schläft ein - meine hebamme meinte ich soll ihm das sofort abgewöhnen und ihn zappeln lassen bis er wirklich hunger hat da er sonst wirklich jede halbe stunde ankommt und nie wirklich satt wird! (anfangs hab ich ihn natürlich angelegt, so einem süßen baby kann man natürlich nicht nein sagen.. aber meine wunden nippel haben mich dann bestraft ^^) .. meistens gibt er auch nach paar minuten wieder ruhe, scheinbar hatte er einfach nur "langeweile"..
eine gute mischung aus beidem würde ich dir persönlich raten...
aber mach dir nicht zu viele gedanken, es gibt auch babys die wollen garnicht gestillt werden .. ( das baby meiner bettnachbarin wollte nicht an die brust!)
Mein Sohn hatte mit einem halben Jahr sein Geburtsgewicht fast verdreifacht...der war ein Moppelchen, sah ganz schlimm aus, wie ein Michellinmännchen
Beim Rest kann ich mich den anderen nur anschließen!
Allerdings muss ich sagen, finde ich die Aussage von deine Hebamme echt komisch...eigentlich ist eine Hebamme dafür da sowas mit die zusammen zu "erarbeiten" und dich zu informieren. Und nicht so nach dem Motto, überleg die mal was und nächstes Mal erzähl ich dir dann wies richtig geht. So kommt das zumindest rüber...vll hab ich das aber auch nur falsch rausgelesen.
Ich denke immer, informieren ist gut, aber man sollte sich nie verrückt machen. Für mich stand von Anfang an fest "ich will stillen" ich hab mir nie die Frage gestellt ob es wohl klappt oder nicht...darum hab ich mir darüber auch nie Gedanken gemacht.
Das schöne ist das es ja auch noch Stillberaterinnen gibt, die einem weiter helfen können...traurig an der Sache ist nur, dass das im Umkehrschluss leider bedeutet, dass viele Hebammem einfach kaum noch Ahnung vom stillen haben, oder zumindest nicht genug um bei Problemen zu helfen...das wissen nur leider die wenigsten, die meisten denken das es ja in deren Ausbildung mit drin ist und die das wissen müssen. Leider nur bedingt so...
Wünsche dir alles Gute
Momentan habe ich noch gar keine feste Hebamme. Die von der ich sprach, war nur zur Vorstellung bei mir. Deshalb hat sie das mit dem Stillen wahrscheinlich nur erwähnt und würde es im Endeffekt mit mir zusammen erarbeiten, falls ich mich für sie entscheide
An sich machte sie mir einen sehr kompetenten Eindruck und hat mir auch schon viele Tips gegeben. Morgen habe ich mein letztes Gespräch mit einer weiteren Hebamme. Danach werde ich mich für eine von beiden entscheiden. Ich lasse mich mal überraschen
Dann habe ich es einfach falsch interpretiert.
Entscheide nach deinem Gefühl...das ist immer am verlässlichsten...
Alles Gute
ERARBEITEN!!!
Du bekommst das größte Geschenk was man sich nur vorstellen kann! Dein KIND!!!!! Handle intuitiv wenn es so weit ist und mache keine Pläne! Genieße! Diese ganze Planerrei und Beraterei setzt einen so unter Druck und macht einiges was eigentlich so einfach wäre total schwer!
also ich war froh das meine Hebamme das "Stillen" mit mir erarbeitet hat. Wir haben das sogar schriftlich gemacht mit Vor- und Nachteilen, und allen wichtigen Sachen die es dazu gibt. Und das hat mich noch mehr bestärkt dass ich unbedingt stillen will. Außerdem hab ich wahnsinnig viel darüber gelesen und auch das hat mir einiges gebracht. Meine Hebamme hat mich sehr gut vorbereitet und als es darauf ankam auch individuell betreut. Ich bin sehr froh wie es gelaufen ist.
Grüße
Ich habe mich nicht vorbereitet und Stille seit fast 16 Monaten! Man hey!
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