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ich schreibe einfach mal was mich bedrückt. Ich bin seit 6 Monaten Mutter einer süßen Tochter. In der Schwangerschaft schon hielt sie mich mit ihrer aktiven Art am Abend auf trab. Die ersten 3 Monate kämpfte ich mit Koliken, jetzt quält sie mich mit ihrer zappeligen Art. Sie ist 15 Stunden nur in bewegung. Keine Minute kann sie still liegen bleiben, ist nur am meckern , will so viele Dinge auf einmal das sie das sehr zornig macht. Ich bin jetzt schon etwas gestresst da ich mir mein erstes Kind so nicht vorgestellt hatte. Das stillen damals war die reinste qual. Ständig weinte sie und bekam ihr 5 minuten. Mit der Flasche ging es anfangs besser. Jetzt fängt sie auch da das schimpfen an und brauch für 130ml knapp ne halbe Stunde. Sie bekommt jetzt mehr Brei am Tag statt Milch und nun ärgert sie mich auch da. Sie zappelt nur rum hat ständig die Füße oder die Hände im Mund oder dreht sich auf dem Hochstuhl (wippe) Am Arm brauch ich sie garnicht füttern. Meine Nerven liegen echt blank. Das schlafen gehen ist auch nicht einfach. Sie schläft nur ein wenn ich sie im Arm schaukel und danach kann ich sie ins Bett legen. Ob tagsüber oder Nachts immer das gleiche. Jetzt ist sie sehr sehr unruhig Nachts und hält mich auch da jetzt auf trab. Anfangs schlief sie gut sogar durch, oder kam einmal die nacht. Sie ging gegen 22 Uhr erst schlafen. Nun habe ich es geschaft sie um spätestens 20:30 schlafen zu legen doch jetzt kommt sie fast jede std und schläft dann erst gegen 23 uhr fest. Manchmal kommt sie aller 4 std und schläft weiter. Jetzt kommt sie 01:00 und dann 4:30 und hat dann auch um 6:30 ausgeschlafen. Wenn ich ihr zimmer betrete dann lacht sie aber ist auch dann gleich wieder super aktiv..nun mein Problem ist ihre Art ständig tragen und dieses schlechte Geässe macht mich echt fertig. Ich kann ihr nix recht machen und wenn es nach ihr geht müsste ich sie den ganzen tag nur tragen..was soll ich nur tun ??
sorry das ich so lang geschrieben habe wollte einfach mal mein leid klagen da ich sonst keinen hier habe
lg marlene
ich hab manchmal auch das gefühl ich kann meinem kleinen("erst" 4 monate) nix recht machen zu können..
ich bin froh wenn er dann 1mal in der woche "weg" ist.. dann ist omatag und ich hab zeit für mich...
hast du die möglichkeit sowas zu machen?
Bis zum 8 Monat war meine so ähnlich wie du es schilderst.
ich kann dich leider nicht beruhigen. Meine ist immer am zappeln tun und machen da sie aber schon seid einen Monat laufen kann ist es nicht mehr ganz so anstrengend. Sie holt sich ihre Sachen die sie haben will selbst. Und ich finde das es auch nur erträglicher ist weil sie selbstständiger geworden ist. Man muss immer ein Auge auf die Kleinen haben klar, aber du musst nicht los gehen und ihr die sachen holen..
Meine will momentan das ich sie wieder bediene. Sie kann aber laufen also soll sie selbst machen. alles was sie kann. Das endet in riesen Theater, aber i-wann lernt sie das auch.
Am besten ist es, wenn dul dein baby hin und wieder mal für ne Stunde abgibst. Wenn du das kannst. Mir fällt es selbst heute schwer. Und gebe sie auch nur in aller höchster Not ab. Aber da ist ja jeder anders.
Liebe Grüße
Talea & Mia (11 Monate)
Felix ist auch den ganzen Tag in der Bude unterwechs oder im Garten oder auf dem Spielplatz.
Er kann keine Minuten sitzen.
Waren heute beim schwimmen und wärend ich mein Eis gegessen habe ist Felix über die Wiese des Freibades gekrabbelt.
Wenn sie gut isst und zunimmt dann denk dir iss es oder lass es.
So mach ichs seit beginn und fahre damit recht gut.
Denn es ist noch niemand vor dem vollen pott verhungert.
Felix verweigert im Moment auch den Milchbrei.
Reinzwingen kann ichs ihm ja schlecht.
Was auch ganz wichtig ist das du ruihg bleibst.
Deine kleine merkt das wenn du schon verkrampft ins essen gehst.
Essen ist momentan eine Katastrophe, der Brei wird herausgepustet und dabei gelacht, der Löffel weggeschlagen, die Finger in den Mund gesteckt, ich denke mir ist halt so. Milch aus der Flasche verweigert er komplett und somit bekommt er halt kein Flascherl mehr und wenn ihm das Essen nicht passt dann ists halt weg, wenn der Hunger da ist wird er schon essen, ich tu mir da gar nicht mehr viel an. Vom Essen her schläft er durch, aber er hat viel Durst und wird in der Nacht manchmal munter und schreit, ich glaube aber dass es an dem Alter liegt dass sie einfach schon viel mitkriegen und viel verarbeiten. Ich gebe ihm dann seinen Saft zu trinken und dann schläft er weiter. Ich weiß es wird besser, meine Tochter ist jetzt 8 Jahre und daher weiß ich das
uns hat folgendes geholfen: PUCKEN,wir haben ihn sehr lange gepuckt,bis zum 7. monat(lohnt jetzt für euch nicht mehr aber vllt. für andere mamis...)so hat er durchgeschlafen
beim füttern: es klappt bis heute(10 monate) nicht in seinem tripp trapp stuhl,da zappelt er wie verrückt! haben ihn bis vor kurzem im maxo cosi gefüttert,hat er arg gezappelt haben wir seine arme mit einem tuch bedeckt(einfach nur drauf legen,das hat gereicht),heute bekommt er sein essen in einem stuhl von fisher price,klappt wunderbar da er gut sitz und angeschnallt werden kann...
das zappelt wird auch immer weniger,halte durch...
mit dem schlafproblem habe ich leider keine idee, ich bin froh, das mein mini mit 2 jahren seit kurzen durchschläft, wobei meine nacht dann auch zwischen 5 uhr und 6 uhr zu ende ist.
aber mit dem essen und dem rumtragen kann ich evtl einen tipp geben.
es klingt ein wenig blöd, aber eure mäuse haben nichts anderes gemacht, als zu schauen, wie weit sie gehen können und ihr gebt immer mehr leine und reibt euch auf.
thema essen.
mein kleiner hat in der zeit von seinem ersten bis jetzt zum zweiten geburtstag sein komplettes gebiss inklusive backenzähne bekommen, was soviel heißt wie 1 jahr dauerzahnen.
essen war die hölle und ich war schon weit, ihm 5!!!! verschiedene dinge zu kochen nd zu schmieren, damit er überhaupt noch was ist.
irgendwann war ich fix und alle, weil seine hände auch überall und nirgendwo waren, er nur am meckern und schimpfen und heulen war.
schließlich habe ich "aufgegeben" und bin dazu übergegangen, ihm 2 dinge zum essen, die er essen konnte anzubieten.
hat er gemeckert oder gar das essen versucht zu werfen, war das essen vorbei und wir haben es eine std später nochmal versucht.
ebenso mit seinem rumgehampel und rumgefuchtelt.
hat er seine Hände zu sehr da gehabt, wo sie beim essen nicht hin gehören, habe ich ihn im hochstuhl sitzen lassen und selbst gegessen und gewartet, bis er mal anstalten gemacht hat, seine hände still zu halten oder ich habe ihm einen löffel in die hand gegeben und ihn kontroliert selbst essen lassen.
fazit: seid einfach konsequnt in der Erziehung, ein nein muß ein nein bleiben.
wenn euer kind hunger hat, holt es sich schon das, was es braucht, glaubt mir.
ihr müßt eure nerven nicht über gebühr strapazieren lassen.
thema tragen:
babys wollen von natur aus gerne getragen werden und natürlich ist das einschlafen bei mami auf dem arm am schönsten.
aber ihr seid nicht die personalisierte trage eurer Kinder, ihr seid habt auch noch andere dinge zu tun und auch ein noch ein eigenes leben.
ich spreche da aus leidgeprüfter erfahrung mit 2 Kindern, die erst lernen mußten, das sie mal nicht auf den arm können, nicht im arm einschlafen dürfen, nicht ständig und überall die erste geige spielen.
ich habe meinem kleinen jetzt beigebracht, das er warten muß.
das geht bisher nur kurz - ca 5 min - aber es klappt.
ich erhebe den zeigefinger und sage dann sehr deutlich und ernst:" warte, mama kommt gleich."
als Antwort erhebt mein mini den zeigefinger und sagt:"warte" mit einem grinsen auf dem Gesicht.
wenn ich meinen haushaltskram machen muß, lasse ich ihn helfen, bzw spiele eine halbe std mit ihm, dann mache ich meine Arbeit, dann ist er wieder dran und was bis 12 uhr nicht geschafft ist, kommt dann später dran, weil dann der große heim kommt.
ihr habt nun alle noch Babys und da ist es etwas schwieriger, aber machbar.
ich habe meine beiden immer dabei gehabt, habe ihnen bei der hausarbeit vorgesungen, mit ihnen geredet und natürlich auch mal gespielt.
wenn ihnen das zu langweilig wurde und sie anfingen, zu heulen und meckern, habe ich irgendwann nur noch gesagt, das ich es nicht ändern kann, ich meine arbeit auch machen muß und das ich verstehe, wie unglücklich sie sind, ganz nach dem buch" das glücklichste kleinkind der Welt", allerdings hatte ich es bis dahin nie gelesen.
fazit zu beiden Themen:
keine mutter es ihrem kind ständig recht machen, weder beim essen, noch bei den täglichen Aktivitäten.
versucht, zeitfenster zu schaffen, in denen ihr nur für das kind da seid und in denen ihr euch um andere dinge kümmert.
meckert das kind, ist das so, das leben ist nun mal kein glücksbärchiland und kinder müssen lernen, damit zu recht zu kommen, das mama nicht 24 std ständig und überall um sie umzu ist, sondern das es für alles eine zeit gibt und das können auch schon die kleinen lernen, sonst habt ihr in ein paar Monaten richtig "spaß" mit euren Mäusen.
ich habe zwei extrem aktive Jungs, beide können und konnten noch nie in ihrem leben still sitzen, alleine beschäftigen mußten sie mühsam lernen und wir sind gerade mit dem kleinen in der Phase, wie er murphys Gesetz am besten zur geltung bringen kann.
das heißt im Klartext:
wie richte ich zum unmöglichsten Zeitpunkt, den größtmöglichen schaden an, damit mama schier verzweifelt und ich mich freuen kann.
seid froh, das ihr aktive Kinder und gesunde habt und denkt daran, irgendwann ziehen sie aus, dann wird es ruhiger
legt euch also ein dickes fell zu, atmet tief durch, seid konsequent und entschuldigt die länge dieses Beitrages.
ganz liebe grüße, starke nerven und viel Glück
noroelle
p.s.: das buch " kinder verstehen" von herbert renz-polster kann ich nur empfehlen.
es erklärt sehr eindrucksvoll, warum kinder sind, was sie sind, nämlich Kinder und die wertvollsten und schönsten wesen dieser Welt und wie wir mit unseren Kinder wirklich gut zusammen leben können, ohne dabei selbst auf der strecke zu bleiben und uns aufzureiben.
es ist der einzige Ratgeber, der in meinen augen wirklich sein geld wert ist und wirklich was taugt.
viele eurer vorschläge hatte ich schon ausprobiert. ich singe, lese und spiele viel mit ihr aber nix macht ihr wirklich richtig spass.
mal einen stunde abgeben ist echt ein guter vorschlag nur leider nicht machbar. meine eltern wohnen zuweit weg und die schwiegereltern haben nicht so wirklich zeit und lust. also selbst ist die mami :-/
der beitrag von norel ( entschuldige mich wenn ich falsch geschrieben habe) fand ich echt sehr interesant. klar hast du recht das die kinder uns erziehen und ehrlich wenn ich das mit den rumtragen vor dem bettgehen ändern könnte ohne geschrei würde ich es sofort machen....
da ich vom typ her sowieso nah am wasser gebaut bin und schnell ungeduldige werde muss ich wohl auch an mir arbeiten was aber leider nicht leicht ist. ich versuche in stresssituationen sie einfach mal ins bett zu legen und das zimmer zu verlassen. mir hilft das etwas da ich dann etwas runter komme von meinen genervten wesen.
fakt ist das ich noch etwas geduldt haben muss bis sie zumindest mal sitzen kann oder krabbeln kann und dann hoffe ich das sie etwas ruhiger wird zumindest sich mal allein beschäftiget.
sollte noch jemand einen tipp haben für mich wie meine tochter lernen kann allein im bett einzuschlafen wäre ich sehr dankbar..
also vielen lieben dank an alle
lg
Und zum Thema ADHS und ADS: also bitte! Das geht ja mal gar nicht (in meinen Augen ist das auch eher eine Mode-Krankheit)! Wäre euch ein Kind lieber, dass den ganzen Tag apathisch im Bett oder im Laufgitter liegt und sich nicht rührt???????????? Da braucht ihr auch kein Kind und könnt ne Puppe nehmen. Sorry, klingt jetzt ein bissl hart, aber so ist meine Meinung.
Ich habe auch so nen kleinen Wirbelwind (mittlerweile 17 Monate) und diese Phase hatten wir teilweise auch. Aber wir haben ihr Grenzen gesetzt und sie hat relativ schnell gemerkt, dass wir kein Spielzeug sind, was immer macht, was SIE will.
Auch auf die Gefahr hin, das ich jetzt klinge wie meine eigene Mutter und von euch gesteinigt werde:
IHR seid die Eltern, IHR macht Regeln und IHR setzt Grenzen - nicht umgekehrt!
Und es ist wirklich so, wie Noroelle schreibt....die Kinder testen ihre Grenzen aus und wie weit sie gehen können. Wenn wir alles mit uns machen lassen, merken sie es und versuchen es auch weiter.
Jonas hat beim Essen im Stuhl auch nur Quatsch gemacht...mit den Füssen gespielt, Hände in den Mund und Brei bis hinter die Ohren verteilt, durch die Gegend geguckt, etc. Hab dann einfach aufgehört ihn zu füttern...na da hat er aber geguckt...weil nichts mehr nach kam. SEitdem ist er eigentlich ruhiger geworden. Klar hampeln die auch mal rum, normal...aber es klappt besser beim Essen.
kann ich denn überhaupt einen kind mit 6 monaten schon grenzen setzen ? versteht es überhaupt warum ich das mache? heist das jetzt ich soll mein kind einfach mal schreien lassen?
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