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Ich war heute wieder nach meiner AU bei der Arbeit, gestärkt mit Wissen bin ich also hineingestiefelt. Sitzt da mein Chef und ich sprech ihn an und mein halt: Wir sollten uns unterhalten. Er: Ich wüsste nicht wieso. Ich so: Ich habe auch Kontakt zur Aufsichtsbehörde und die Dame hatte mich aufgeklärt das sie mit mir über das ergebnis sprechen müssten. Er: Heute Mittag!
Ich wurde an meinen normalen Arbeitsplatz (ohne Änderungen) geschickt. Also hab ich, bevor ich die Arbeit angetreten bin, meinen Mann kontaktiert, er möge die Behörde anrufen und nachfragen.
Ich bin normal zur Arbeit um meinem Chef keine Angriffsfläche zu bieten (bei der Arbeit hab ich gemerkt das es echt nicht geht, mein Ichias und mein Blutdruck machen mir tierisch zu schaffen).
In der Mittagspause, hatte ich Rücksprache mit meinem Mann gehalten. Die Behörde hatte folgendes mittgeteilt:
Der Arbeitsplatz ist definitiv für eine Schwangere nicht geeignet! Entweder hat er was anderes oder sie dürfen die Arbeit verweigern! Sie habe ihm das auch mitgeteilt und das er Maßnahmen (Bv, Arbeitsplatzwechsel etc) treffen müsse.
Also bin ich zu meinem Chef rein und hab ihn damit konfrontiert und einen anderen Arbeitsplatz gefordert. Scheinbar hat er meinen Lohn nicht angeordnet bzw wenn dann nur auf lohnsteuer 6 weil er ja von mir nur die identifikationsnummer hat. Dann hieß es ich dürfe bei ihm eigentlich nicht arbeiten weil ich keine erstbelehrung abgegeben habe (das fällt ihm jetzt ein?) Ich würde Märchen erzählen und eh nur Lügen und mir sonst was aus der Nase ziehen (scheinbar hat das Telefonat "SO" nicht stattgefunden (es ging drum das ich trotz AU zu ihm wegen ominösen Angeboten zu ihm kommen sollte bzw sogar abgeholt werden sollte))
Nun will er das ich in der Spülküche arbeite meine Arbeitszeit wurden somit von 8- 16.30 auf 10.30 - 19.00 Uhr ändern. Er meinte ich solle in die Spülküche. (Ist ja gut ich war so sauer!)
Wie meinte er noch: Ich habe zwei Zeugen das sie wussten das sie schwanger waren bevor Arbeitsbeginn (Ich hab ihn aufgeklärt das selbst wenn es so gewesen wäre es irrelevant sei (Vertrag ist unbefristet)). Es ging noch etwas hin und her. Am Ende hatte ich ihm gesagt das ich die Sache zu meinem Anwalt gebe. Er meinte nur: Wenn sie jetzt gehen ist das Arbeitsverweigerung. Ich so: Den Gefallen tu ich ihnen nicht! (und bin in die Spülküche)
Nach einer Stunde wurde ich wegen fadenscheinigen Gründen und nicht vorliegen der Belehrung heim geschickt. Scheinbar will der Chef das nun klären wegen einem BV. (er hatte ein gespräch mit der Dame von der Behörde. Mein Mann gleich danach auch (Die arme Frau!)
Seine Aussage bei der Behörde: Ich wollte ein Bv erteilen, die Krankenkasse akzeptiere es nicht, es soll ein Arzt ausstellen.
Beim Arzt war ich (meiner ist im Urlaub), bin AU wegen meinem Blutdruck bis mein Doc wieder kommt, die ÄRtzin meinte als Vertretung schreibe ich kein BV aber ihr Arzt soll es machen!!!
Sorry für den langen Text, genug Text zum diskutieren.
Hab alles ein bisschen mitgelesen die letzten Tage, aber das dein Chef da jetzt so ne Nummer draus macht - einfach unglaublich !!!
Ich drücke Dir die Daumen und hoffe, dass Du hoffentlich die Schwangerschaft bald in allen Zügen geniessen kannst und das der Typ Dir das Leben nicht noch weiter schwer macht !
*daumendrück*
Das die Krankenkasse sein BV angeblich nicht akzeptieren würde, ist glatt gelogen.
Natürlich kann er als Chef das aussprechen.
Bei meinem Arbeitgeber, ist es so, das alle Schwangeren ein BV bekommen. Ich arbeite in einer Kita.
> Er wollte mir anfangs auch weiß machen dass das was die Dame von der
> Behörde gesagt hatte, nur eine Richtlinie sei und es in seinem Ermessen
> liegen würde. Ich hab ihm dann knallhart gesagt: Das ist die
> Aufsichtsbehörde was die sagt ist Gesetzt und es ist rechtswidrig! Ich
> werde morgen meine Krankenkasse kontaktieren. Sollte sich rausstellen das
> er sie tatsächlich nicht kontaktiert hatte, werde ich das der Behörde
> melden und an meinen Anwalt weiter leiten. Oder?
Nicht oder.....
Genau SO und nicht anders.
Das Forum, Freunde und mein Mann haben mich gestärkt und das ist alles aus mir rausgesprudelt.
Normalerweise macht das ein vernünftiger FA wenn man wirklich Schmerzen,etc. hat udn das hast du!
Denk an dich und dein Baby!
Am Anfang hat sich mein Chef auch quergestellt.Ich sollte nur von einem Fließband ans andere gestellt werden-nicht mit mir!
Akkordarbeit,Krach,Erschütterungen sind für Schwangere grundsätzlich verboten.Der dachte wohl,ich wüßte das nicht.Außerdem muß man für den Toilettengang erst auf eine Ablösung warten,aber was wenns schnell gehen muß? Für mich gabs angeblich keinen Schonplatz,wenige Wochen vorher hatte man sogar für 2 Schwangere je einen.Vielleicht weil die über 15 Jahre jünger sind als ich?Komisch...
Mein FA hatte mir schon vorher gesagt,das er mit Schwierigkeiten rechnet und ich soll mich nicht scheuen,ihn sofort anzurufen.Er hat das Gewerbeaufsichtsamt eingeschaltet.Da kam die nette Dame 40km hergefahren um sich mit dem obersten Personalchef über 1300 Leute,dem Werksleiter,der Gewerkschaft und mir über meine Möglichkeiten zu unterhalten...
Man war seeeeehhhhhrrrrrr freundlich,auch wenn man erst versucht hat,mich fernzuhalten.Man ist gemeinsam zu der Erkenntnis gelangt,das es in der ganzen Firma keinen Schonplatz für mich gibt.Ich wurde sofort freigestellt und habe 100% Lohn bekommen(3Schichten inclusive Zuschläge und Überstunden).Danach wird auch das Erziehungsgeld berechnet.Hätte ich aufs Arbeiten bestanden,hätte ich keinen Nachtzuschlag gehabt und Erziehungsgeld wäre auch danach berechnet worden.Also hab ich doppelt Plus gemacht.Bei einem Lohn immer an der Grenze zum Mindestlohn nicht übel.
Laß Dich nicht vera****en!!!Denk an Dein Kind!!!Nimm Dir einen Anwalt wenn Dir die Dame nicht hilft!!!
Der hat doch überhaupt keine Ahnung!
Ein generelles BV stellt der AG aus, dazu ist er gesetzlich sogar verpflichtet, wenn Gefährdungen vorliegen.
Ein individuelles BV stellt ein Arzt aus, das macht er nach seinem Ermessen....Übelkeit durch ssw, rücken durch ssw, jegliche andere ssw leiden,
aber er hat auch einen Freiraum und kann zb bei Mobbing oder nicht handeln eines AG ein BV ausstellen, muss es aber nicht. (es machen aber viele, meiner gehört bisher nicht dazu)
Ich: Wissen sie ich dachte eine Krankenkasse hat eine gewisse Diskretion. Oder wie erklären sie sich das laut meines Chef, jemand in ihrem Hause sich über mich äußert.
Dame(erschrocken): Inwiefern?
Ich: Scheinbar hätte jemand aus ihrem Hause sich bei meinem Chef geäußert bezüglich eines Beschäftigungsverbotes, ich hätte geplant einen Job zu bekommen trotz Schwangerschaft um ein BV zu erlangen.
Dame(schockiert): Ich versichere Ihnen das wir und auch gewiss sonst keine Kasse solche Aussagen gegenüber eines Arbeitgebers treffen würde, bitte geben sie mir ihre Daten.
Daten....
Dame: Es fand keinerlei telefonischer Kontakt zwischen uns und ihrem Chef statt.
Ich: Mein Chef hatte vor der Behörde behauptet das er ein BV eingereicht hatte und dieses abgelehnt worden sei.
Dame: Uns liegt bezüglich eines Bv nichts vor und es wurde auch nichts eingereicht was hätte abgelehnt werden können.
Ich: Hatten sie überhaupt Kontakt mit meinem Chef?
Dame: Lediglich das Anmeldeformular das sie bei ihm in Beschäftgiung sehen, sonst wurde kein Kontakt aufgenommen.
Ohne Worte!
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