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Klumpfüße
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Ich habe am 30.1. unseren 2. Sohn zur Welt gebracht. Nun kam er mit Klumpfüßen zur Welt und keiner hat das die ganze Schwangerschaft über gesehen. Kennt sich jemand von euch damit aus, oder hat jemand sowas in der Familie schon gehabt?? Hätte gerne Erfahrungen ausgetauscht, falls mir jemand was erzählen kann
Normalerweise werden sie sofort eingegipst und nach und nach wird der Gips angepasst und somit auch die Stellung der Füße.
Es kann notwendig sein zu operieren.
Aus Erfahrung kann ich nur raten euch an eine gute Orthopädische Klinik zu wenden.
Und egal wie schlimm es für euch Eltern ist, zieht die Behandlung rigoros durch. Euer Kind kann dabei nur gewinnen. Immer daran denken, das eure Maus auf diesen Füßen ein lebenlang stehen und gehen muss. Und je eher ihr etwas macht und je konsequenter ihr die Therapie durchzieht umso besser wird es eurer Maus gehen, und vor allem umso schneller auch.
Vielleicht magst du mir mal eine PM schicken woher du kommst. Dann kann ich dir evtl. eine Klinik empfehlen.
Eigentlich müssten aber doch schon die Ärzte in der Entbindungsklinik etwas dazu geäussert haben, und wenn nicht die, dann doch spätestens euer Kinderarzt.
Was haben die denn gesagt und vorgeschlagen.
Achja falls dir einer sagt du sollst erstmal warten....
Oder gar das es sich verwächst.....
DAS stimmt nicht und warten ist verhängnisvoll. Jede Woche die ihr wartet bedeutet eine längere Therapie. Die beste Therapie beginnt sofort.
http://de.wikipedia.org/wiki/Klumpfu%C3%9F
Bitte erschrick nicht beim Lesen. Glaub mir es klingt viel schlimmer als es ist, und vor allem es klingt viel schlimmer als es wäre ohne konsequente Behandlung.
Ich spreche aus Erfahrung.
Ich wurde selber operiert, habe Gips gehabt an beiden Beinen, und habe Orthesen und später Einlagen getragen. Es war nicht immer leicht, und manchmal hatte ich echt die Schn**ze voll, aber heute weiß ich, das es sich gelohnt hat. Ich bin meinen Eltern für ihre Konsequenz sehr dankbar. Auch sie haben gelitten, wenn sie auch im Sommer bei 30 Grad gesagt haben, das ich die Schienen tragen muss.
Ich glaube für sie war das viel viel schwerer als für mich.
Doch dank ihrer Konsequenz kann ich heute ganz normal laufen, kann Sport machen, kann tanzen und Spaß haben.
Ohne die Therapie hätte ich heute mit 31 meine erste neue Hüfte.....
Die ersten Zeilen aus dem folgenen Link sagen es nochmal ganz klar und deutlich. http://www.klumpfuesse.de/Klumpfuss/Beh ... rapie.html
Und Kinder stecken sowas viel besser weg, als wir es uns nur annährend vorstellen können. Für uns ist es alles schrecklich und vielleicht sogar grausam. Für die Kleinen bedeutet es die Chance auf ein "normales" Leben.
Das woran man sich am meisten gewöhnen muss, ist die Unhandlichkeit der Zwerge dank der Gipse.
Ähnlich wie wenn sie eine Spreizhose tragen müssen. Die Zwerge stört es gar nicht so. Irgendwie schaffen sie es sich damit wunderbar zu arrangieren. Nur wir müssen immer wieder überlegen wie wir alles organisieren. Und wenns nur um eine Autoschale geht.
auskennen tu ich mich nicht..aber in unsrer verwandtschaft wurde letzt jahr ein bub mit klumpfüßen geboren...
er wurde dann eben operiert...alles gut er muss jetzt nur noch nachts so eine schiene tragen...
also schock war dann doch größer ist alles halb so wild...
gute zeit und viel glück
unser Sohn kam auch am 25.1.12 mit Klumpfüßen auf die Welt, für uns war das auch ein Schock. Ich konnte nach dem Kaiserschnitt auch nicht gleich zu ihm und konnte mir unter Klumpfüßen gar nichts vorstellen...als ich es dann gesehen habe, war ich schon schockiert
Wir machen zusätzlich noch Krankengymnastik nach Bobath und müssen am 23.5.12 wieder in die Klinik nach Würzburg zur Wiedervorstellung und dann wird auch entschieden, ob er vllt doch operiert wird. Ich hoffe ja, dass wir um diese OP drum rum kommen
Würd mich freuen, auch mal andere Erfahrungen zu lesen
Julia + Bastian (15 Wochen)
Welchen Sinn sie hat, ist klar erkennbar.
Kann mir gut vorstellen, das sie eine sehr gute Korrekturhilfe ist.
Was die evtl. OP angeht.
Aus eigener Kindheitserfahrung kann ich dir nur sage, das es für mich als Kind viel weniger schlimm war, als für meine Eltern, die eben nur ihr "Kopfkino" abspielen konnten. Bei Eltern ist das dann meistens immer eher ein Horrorfilm.
Kinder gehen damit viel positiver um, und nehmen eine OP viel besser an und verarbeiten sie auch viel besser.
Wichtig für Kinder ist aber IMMER, das die Eltern stärkend zu Seite stehen, motivieren und Kraft geben.
Es hilft keinem Kind, wenn die Eltern daneben stehen und "Oh mein Gott ist das alles schrecklich" vermitteln.
Ein "Wir schaffen das" ist viel besser und gibt ungeheuren Mut und Kraft.
Ich spreche da nicht als Mutter, sondern aus der Perspektive der Operierten.
OP, 2 Jahre 24 Stunden Schienen, noch mal ein paar Jahre Einlagen. Immer starke und konsequente Eltern gehabt. Ich habe es nie als negativ erlebt. Es war zwar mal doof, und ätzend, aber es war notwendig und half.
Und meine Eltern haben immer gesagt "Wir wissen, das es gerade doof und ätzend ist, weil draussen 30 Grad sind, aber es geht nicht anders. Die Schienen bleiben dran."
Das wa reinfach indiskutabel. Und diese Konsequenz hat mir aber ein Sicherheitsgefühl gegeben, das es richtig ist so wie es ist.
Wenn es zu einer OP kommt, dann ist es kein Weltuntergang. Seht es als Chance für euer Kind den Weg in ein normales und glückliches Leben gehen zu können.
Und vertraut eurem Kind. Kinder schaffen das wunderbar.
Seit gestern machen wir Krankengymnastik nach Zukunft Huber...kennt sich damit jemand aus? ich hatte eigentlich ein gutes gefühl während den übungen und muss diese auch zu hause wiederholen...ich denke auch das bringt was.
Am 23.5 müssen wir zur Wiedervorstellung und ich bin wirklich gespannt. ich hoffe aber immer noch dass wir um diese OP herum kommen
Ich weiss,das thema ist schon was aelter, aber da ich mich gerade ueber dieses thema informiere, bin ich auf diesen thread gestossen.
Unser sohn kam am 26.07.2012 mit klumpfuessen auf beiden seizen auf die welt. Er hatte 7 wochen gips, dann die op und weitere 2 wochen gips. Mittlerweile ttagt er die alpha-flex-schiene und kommt damit eigentlich total gut zurecht. Fuer mich war es am anfang ein riesen schock. Man hatte es waehrend der schwangerschaft nicht festgestellt und ich habe geweint wie ein schlosshund.
Jetzt sind eure maeuse ja schon fast 1 jahr und aelter. Mich wuerde interessieren, wsnn sie angefangen haben sich zu drehen, krabbeln, laufen. Und die die jetzige situation bei euch so ist.
Lg annika mit tim
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