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Stillen
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ich habe da ein problem. ich habe letzte woche dienstag eine kleine tochter zur welt gebracht und hätte auch gerne gestillt aber sie wollte das leider nicht. im krankenhaus habe ich dirket 2 tabletten bekommen und bin auf die flasche umgestiegen. nun läuft meine brust aber völlig aus obwohl ich nicht stille.
meine frage ist nun ob ich nach 9 Tagen noch anfangen kann meiner kleinen die brust zu geben oder lieber nicht. meine hebi sagte das ich auf jedenfall trotzdem zu füttern muß weil sie davon nicht satt werden wird. aber wenn ich das z.b. nur für nachts machen könnte wäre mir schon sehr geholfen. hat jemand erfahrung damit???????
http://www.still-lexikon.de/26_relaktation.html
Und ich verstehe nicht, wie deine Hebamme so eine fragwürdige Aussage machen kann, dass du auf alle Fälle zufüttern musst. In den meisten Fällen stellt sich die Milch nämlich wieder auf die Bedürfnisse des Kindes ein.
Viel Erfolg
vom Abwarten wird das aber nicht wieder
Ne im Ernst, leg einfach an und du wirst sehen ob es klappt, der Mund der Kleinen muß deinen Warzenhof völlig umschließen, sie wird vielleicht erst mal irritiert sein da sie ja nur den Nuckel kennt aber ich denke das spielt sich ein. Ich kann aber schon das KH nicht verstehen, dass die nach einmal anlegen schon aufgeben, bei mir wurde da immer wieder angelegt, auch wenn die Babys noch nicht richtig gesaugt haben oder auch nicht satt wurden???!!!!
Mach dir keine Gedanken wenns nicht sofort hinhaut, mußt Geduld haben
lg
Wenn du gern stillen möchtest, dann probiere es doch jetzt einfach noch einmal und suche dir zusätzlich eine Stillberaterin in deiner Nähe. Diese kann dir wertvolle Tipps und Hinweise geben.
Finde ich ja komisch, wie die im KH reagiert haben...???
Aber bloss nicht unter Druck setzen
Alles Gute euch beiden!
LG Tanja mit Johanna (heute 6 Monate
Man kann eine Faustregel aufstellen, dass ungefähr eine Woche pro Monat, der nicht mehr gestillt wurde, plus eine zusätzliche Woche gerechnet werden muss, um wieder eine ausreichende Milchmenge zu bilden.
Das grundlegende Vorgehen bei einer Relaktation und auch der induzierten Laktation besteht darin, das Baby dazu zu bringen so oft wie möglich an der Brust zu saugen. Dadurch werden die Brüste (wieder) zur Milchbildung angeregt. Ein ähnlicher Effekt lässt sich auch mit einer guten Milchpumpe erreichen. Häufig ist auch zusätzliches Pumpen neben dem Anlegen des Kindes sinnvoll, um die Milchproduktion zu steigern. In manchen Fällen wird die Relaktation bzw. induzierte Laktation zusätzlich mit Medikamenten unterstützt. In den Ländern der dritten Welt, wird meist ohne Medikamente vorgegangen und die Ergebnisse sind dennoch fast immer besser als bei uns. Gut beschrieben wird der Vorgang der Relaktation in dem Buch `Stillen eines Adoptivkindes und Relaktation" von Elizabeth Hormann (ISBN 3 932022 02 5), das im Buchhandel oder bei La Leche Liga Deutschland und bei jeder LLL Stillberaterin erhältlich ist.
Allerdings verlangt eine Relaktation sehr viel Durchhaltevermögen und möglichst die Unterstützung einer darin erfahrenen Stillberaterin. Eine wesentliche Rolle spielt auch das Kind, das die Brust (wieder) annehmen muss.
Rein technisch gesehen musst du natürlich die Stillregeln beachten, zb den Warzenhof richtig umfassen lassen usw. Findest du aber alles unter dem Link zum Stilllexikon
Viel Erfolg
ich rate dir auch zu einer Stillberaterin, denn wenn du gerne stillen möchtest, dann probiere es auf jeden Fall. Du ärgerst dich sonst hinterher nur, wenn du es nicht wenigstens probiert hast. Ich versteh nicht, dass die im Krankenhaus so schnell aufgegeben habe. Die Aussage der Hebamme finde ich auch bedenklich. Es heisst doch immer: die Nachfrage bestimmt das Angebot...
Melde dich daher so schnell wie möglich bei einer Stillberaterin (es gibt auch in vielen Krankenhäusern Stillberatungen). Schau mal hier - die beraten ehrenamtlich:
http://www.lalecheliga.de/index.php?opt ... &Itemid=93
Vielleicht macht dir das Mut: Ich hatte zum Glück gute Unterstützung im Krankenhaus. Trotzdem musste ich die 1. Woche zufüttern, weil ich nicht genug Milch hatte und mein Kleiner erst nicht an die Brust wollte. Ich habe mit Unterstützung der Schwestern trotzdem immer wieder angelegt und anschl. erst die Flasche gegeben - das hat Nerven gekostet, aber es hat sich gelohnt: nach einer Woche Geduld kam der große Milcheinschuss, der Kleine hatte den Dreh nach etwa 2 Wochen auch raus und ich habe gute 5 Monate voll gestillt und noch ganz lange teilweise.
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