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"Frühe" Fremdbetreuung
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Unsere Kleine geht seit sie 12 Monate ist in die Kinderkrippe und ich und mein Partner gehen wieder voll arbeiten.
Nun ging es darum,dass so eine "frühe" Betreuung für Kinder ihrer Meinung nach schädlich ist und die Beziehung zu den Eltern stören kann,was ich für absoluten Quatsch halte.
Begründung war,dass Kinder in den ersten 3 Jahren zur Entwicklung nur ihre Eltern brauchen
Habt ihr auch schon solche Diskussionen geführt,oder seht ihr es sogar ähnlich?!
lg
es kommt doch auf das kind kind an, denk ich.
ein kind das total anhänglich ist, und nur auf mama oder papa fixiert wird sich wohlmöglich in der krippe nicht wohl fühlen , sonder von den eltern allein gelassen.
kinder die aktiv sind und immer neuen input brauchen, die sind in der krippe bestens aufgehoben! mein sohn geht auch in die krippe und bis auf die tatsache das nach 3 wochen ferien jetzt das "abgeben" schwierig ist, fühlt er sich da pudelwohl.
warum er grad so ein rambazamba macht weiß ich nicht, aber ist er erstmal da, ist er angekommen und spielt , tobt und lernt total viel.
also im endefekt sollte jeder selber entscheiden wann er sein kind in fremdbetreuung gibt, und damit mein ich nicht oma und opa!!!
ich bin jedoch froh das mein sohn die möglichkeit hat sich mit anderen kinder zu entwickeln, da er dort so viele sachen lernt die ich ihm einfach wenn ich den ganzen tag mit ihm allein bin nicht beibringen kann... z.b. teilen, sozialkompetenz anderen gegenüber, zurücknehmen können... das sind einfach sachen die lernt man nur mit anderen!
Danke,ich sehe es ähnlich und ich bin es einfach sowas von leid,mich immer wieder rechtfertigen zu müssen,warum ich denn schon wieder arbeite und das Kind "abschiebe".
ich bin nach einem jahr elternzeit auch arbeiten gegangen , weil ich dachte mir fällt die decke aufn kopf, und als flugbegleiterin bin ich sogar bis zu 4 tage am stück weg gewesen(bin wieder ss daher wieder zu hause bis nächstes jahr november, aber danach flieg ich auf jeden fall los) und mein sohn hat das mit seinen 12 monaten super "vertragen" papa war ja da, oma und opa haben auch geholfen ,weil wir damals noch keinen krippenplatz hatten. er hat es total genossen. weil alles anderes lief als bei mir! und deshalb geh ich auch wieder fliegen wenn der zweite 1 jahr alt ist!!!
ich sehe es auch so, dass Kinder eher davon profitieren als Nachteile zu erleiden.
Und dass die Kinder in den ersten drei Jahren unbedingt die Eltern brauchen, ist meiner Meinung nach das Argument der Mütter, die keine Lust zum Arbeiten (zusätzlich zur Familienarbeit
Hier auf dem Land gibt es recht viele Mütter, die ihre Kinder erst mit 4 oder 5 Jahren in den Kindergarten geben und frühestens arbeiten, wenn die Kinder auf der weiterführenden Schule sind. Und ehrlich: Keines dieser "superbetreuten" Kinder ist in irgendetwas besser, als die fremdbetreuten. Es ist einfach an den Kindern kein Unterschied zu merken. Wobei die Krippenkinder zunächst meist schneller in der Entwicklung voranschreiten.
Gruß
JuYa
> Und dass die Kinder in den ersten drei Jahren unbedingt die Eltern
> brauchen, ist meiner Meinung nach das Argument der Mütter, die keine Lust
> zum Arbeiten (zusätzlich zur Familienarbeit
> finden und sich den Frust darüber nicht eingestehen wollen.
Danke erstmal für deine Antwort,bin ja dann doch nicht ganz alleine mit meiner Meinung
Ich finde es völlig in Ordnung,wenn eine Frau entscheidet,dass sie für einen bestimmten Zeitraum nur Hausfrau und Mutter sein möchte,aber was mich so wahnsinnig aufregt,ist die Erwartung von diesen Müttern,dass ich ihnen mit super Respekt für diese Leistung entgegentrete,mich aber im gleichen Moment als "Rabenmutter" hinstellen lassen muss,weil ich einen andere Vorstellung von meinem Leben habe.
Das sehe ich ganz sicher nicht ein.
Ich meinte auch nur, dass die Mütter, die solche Äußerungen bringen, meist gar nicht wirklich zufrieden und glücklich sind mit diesem Lebensentwurf als "Nur-Hausfrau".
Aber es ist, genau wie Du es schreibst, eine Frage des Respekts. Jede Familie soll doch das Recht haben, sich das Leben so einzurichten, wie sie es möchte. Und wenn eine Mutter arbeiten gehen will, so ist auch das mit Respekt zu betrachten, solange sie sich gut um ihr Kind/ihre Kinder kümmert.
Ab 1jahr find ich das vollkommen in ordnung was ich persönlich viel zu früh finde sind 6 monate weil ich mir halt denke 1 jahr elternzeit steht jedem zu und das sollte man auch nutzen.
Dir stehen 3 Jahre Elternzeit zu.
Es gibt aber auch Mütter, die schon früh wieder arbeiten wollen oder sogar müssen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Warum denn auch nicht? Solange die Kinder gut betreut sind in Krippe oder bei der Tagesmutter...
ich bin eine mami die sich vorgenommen hat ca. 3 jahre zu hause zu sein...
Aber ich hab auch 20 jahre gearbeitet und sehe das jetzt mal als auszeit!
Ich würde niemanden anprangern der früher wieder arbeiten geht!
Aber....ich finde persönlich das doch ein halbtagsjob reicht?!
Das man den halben tag dann nachmittags mit kind und haushalt auch beschäftigt ist...nach einem jahr wieder vollzeit zu arbeiten finde ich persönlich nicht so gut..da hat man ja nix vom kind!
Ich würde es aus tiefstem herzen bereuen wenn ich an meinem kind sooo viel verpassen würde!!
Und ich hab keinen frust ect. weil ich 3 jahre zu hause bleibe
aber das muss ja jeder selber wissen wie er sein leben verbringt!!
so lange man mich so leben läst wie ich es für richtig halte
> Und ich hab keinen frust ect. weil ich 3 jahre zu hause bleibe
Du hast ja auch schon 20 Jahre gearbeitet und dir ein Päuschen verdient...
Was meint ihr immer damit,dass man viel verpasst??Was denn genau??
lg
Melina geht mit 2 1/2 in die Kita.
Und da hab ich auf jeden fall Ja gesagt und freue mich auch schon...
Also n bischen beschäftigung reizt mich auch...
ja was verpasst man...den ganzen QUATSCH den die kleinen den ganzen tag machen
das spielen und schmusen und kuscheln und alles beibringen ..tiergeräusche ect...ich stelle mir das schwierig vor das nach feierabend oder "nur" am we nachzuholen!Man ist ja auch von der arbeit k.o...Aber wenn es nicht anders geht,man möchte den kleinen ja auch was bieten!
> ja was verpasst man...den ganzen QUATSCH den die kleinen den ganzen tag
> machen
> das spielen und schmusen und kuscheln und alles beibringen ..tiergeräusche
> ect...ich stelle mir das schwierig vor das nach feierabend oder
> "nur" am we nachzuholen!Man ist ja auch von der arbeit k.o...Aber
> wenn es nicht anders geht,man möchte den kleinen ja auch was bieten!
Ja gut,ich verbringe nicht den größten Teil des Tages mit ihr,sondern das sind die Erzieherinnen,das stimmt wohl,aber es ist ja nicht so-wie es einige gerne hinstellen bzw sehen-das ich nur weil ich arbeite komplett aus dem Leben meiner Tochter verschwinde.
Die Zeit ist natürlich begrenzter,aber dafür genießen wir sie umso intensiver.
lg
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