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Rhesusfaktor negativ
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weiß jemand wie sich ein negativer rhesusfaktor auf das kind auswirkt?
mein frauenarzt meinte es gäbe eine impfung dafür, aber ich bin kein freund von diesen teilen und immer noch der meinung das impfen eher schadet als nützt.
hat sich einer von euch impfen lassen während der schwangerschaft? sind dadurch komplikationen aufgetreten beim kind oder bei euch selber?
ich mache mir jetz echt langsam sorgen.
schöne grüße jenny
das ist keine impfung sondern eine spritze, damit die ss gut verläuft, da du anscheinend rhesusfaktor negativ bist und dein kind positiv...ohne diese spritzen kann es gefährlich werden, vorallem bei der geburt...ich denke, da hast du keine wahl.
lg und alles gute euch beiden
die spritze ist dafür da das du dein kind nicht abstösst ohne diese spritze kann dein kind leber herz nieren probleme bekommen hirn schäden und so weiter...
bis auf das sie nicht so angenehm ist und man eine vor der geburt und eine danach bekommt kenne ich keine nebenwirkungen.
du bekommst eine spritze in der ss und dann wird nach der geburt nabelschnurblut abgenommen: ist dein kind neg. dann kriegst du keine weitere,ist es pos. kriegst du noch eine
Ist dies nicht der Fall würde ich sie mir auf jeden fall geben lassen, weil dein Körper nicht nur dein Kind abstoßen könnte, sondern auch jedes weitere Kind, was noch kommen kann/soll danach! Und etwas, was dir und deinem Kind gut tut, sollte man nicht einfach ignorieren!
Wünsch dir alles Gute für deine weitere Schwangerschaft!
na dann muss ich mich wohl doch spritzen lassen...
bäh...
aber danke für die meinungen
Lg
kann mir jemand erklären wieso das zweite kind eher das problem ist? so ganz durchblicken tu ich net!!!...is nur neugierde...bin positiv
also bekommt der negative eine spritze in der 20 ssw glaub ich und wenn dann dein baby da ist wird diesem von der nabelschnur blut genommen und getestet und wenn dieses positiv ist bekommst du nach der geburt noch eine spritze, wenn das baby aber auch negativ ist so wie du hast du die erste spritze umsonst bekommen....
aber so ganz kappier ich das auch noch nicht.
Das Problem ist weniger die erste Schwangerschaft, wobei es auch hier zur Einschwemmung kindlicher roter Blutkörper in den mütterlichen Kreislauf kommen kann, sondern die Geburt.
Spätestens während der Geburt mischen sich Blut der Mutter und Blut des Kindes.
Dadurch bilden sich im Körper der Mutter dann Antikörper gegen das rhesus positive Blut.
Daher wird in der Regel immer bei rhesus negativer Mutter und rhesus positiven Vater diese Spritze schon während der Schwangerschaft gegeben, und bei Feststellung nach der Geburt, dass das Kind rhesus positiv ist, nochmal, um genau diese Antikörperentwicklung bei der Mutter zu verhindern.
Diese Spritze beinhaltet einen Rhesusfaktor-Antikörper, so das eine Antikörperbildung der Mutter ausbleibt und Folgeschwangerschaften nicht gefährdet werden.
Vorsorglich wird aber in der Regel diese Spritze eben schon während der Schwangerschaft gegeben (um die 28. Woche), weil immer ein geringes Risiko einer Vermischung des Blutes besteht, und dann auch diese Schwangerschaft gefährdet wäre.
Vergleichbar ist die Antikörperbildung einer rhesus-negativen Mutter gegen den rhesus-positiv Faktor mit der Immunisierung nach einer Kinderkrankheit wie Mumps oder Masern. Wer sie gehabt hat, oder dagegen geimpft wurde, entwickelt Antikörper gegen diese Krankheiten. Der Körper schützt sich dann selber.
Nur ist genau das bei einer Schwangerschaft eben nicht gewollt und würde fatale Folgen für den Fötus haben. Denn er würde vom Körper der Mutter als Eindringling und "Krankheit" erkannt und bekämpft werden.
Genau das verhindert die Spritze während der Schwangerschaft für das sich gerade im Bauch befindende Kind, und eben die Spritze nach der Geburt bei Feststellung eines rhesus positiven Kindes für evtl. Folgeschwangerschaften.
Folgen einer Antikörperbildung der Mutter gegen die Blutzellen des Kindes können Behinderungen und sogar der Tod des Kindes sein.....
Die Spritze gibt es übrigens schon sehr sehr lange. Mindestens 30 Jahre, denn so alt bin ich. Allerdings hat man sie damals meist nur nach der Geburt gegeben. Da es aber auch schon Fälle während der Schwangerschaft gab, ist man dazu übergegangen schon während der Schwangerschaft diese Spritze vorsorglich zu geben.
Hier ist eine gute fachliche, aber leicht verständliche Erklärung:
http://www.schwangerschaft.medhost.de/r ... itaet.html
Wikipedia und auch das medizinische Handbuch sagen das selbe aus, nur eben doch wesentlich komplizierter....
ja genau das denke ich mir auch immer, wenns um das thema sprize geht!
versteh ich auch nicht, oder ist unser blut in der zwischenzeit mutiert?
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