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was haltet ihr von Abtreibung?
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ich bin auch zwei geteilt...
ich habe damals immer gesagt, wenn mein kind in welcher form auch immer, im mutterleib krank ist, werde ich es abtreiben, weil
1. ich selber könnte damit nicht klar kommen, meinen sonnenschein so zu sehen, ich würde daran zerbrechen
2. ich oder wir werden nicht jünger, was macht das kind wenn ich mich nicht mehr um ihn kümmern kann?
das ist doch kein leben fürs kind..
meiner erfahrung:
bei meinem kleinen wurde eine auffällige nackenfalte gemessen, sehr auffällig..
was macht man als mutter?
natürlich macht man sich tausend gedanken.
ich, die immer gesagt hat, wenn es krank ist, dann treibe ich fürs kind ab, nicht damit ich es los bin..
ja was war, ich kam ins grübeln und dachte mir, neeee das kannste nicht machen.
ich habe einen großen sohn, und weiß wie wundervoll es ist, aber..
ich war hin und her gerissen, und wußte nicht weiter.
ich war ja schon 4. oder 5. monat, habe mein baby gesehen, gehört und mit ihm gesprochen, etwas aufgebaut
das kann man nicht einfach so weg machen, das ist meins.
zum glück hat sich alles als harmlos erwiesen, zwar eine dicke nackenfalte, aber nix zu sehen, prächtig entwickelt, puh.
ob ich es übers herz gebracht hätte ich weiß es nicht, wennn ich es getan hätte, dann würde ich heute nach 15 monaten immer noch drunter leiden, und das mein leben lang.
wenn man einmal ein kind geboren hat, weiß man, es gibt nix schöneres auf der welt
toll, dass Du Dich für Dein Kind entschieden hast nach der Nackenfaltenmessung. Ich habe die Messung gar nicht machen lassen. Natürlich hatte ich irgendwo Angst, das Baby könnte eine Behinderung haben. Ich habe mir Gedanken gemacht, wie ich mit einem behinderten Kind fertig werden würde. Ich habe zu Gott gebetet, dass er mir ein gesundes Baby schenken möge... aber trotz aller Angst und Unsicherheit und Bauchschmerzen... ich hätte es nicht abtreiben können...
Ich glaube, dass die Seele direkt nach der Befruchtung in den Leib der Mutter gelegt wird, deswegen stellt sich für mich nicht die Frage wann das Leben beginnt. Seele ist Seele, da kann die Entwicklung noch so wenig vorangeschritten sein. Das ist eben Glaube, keine Ansichtssache meinerseits.
Gott bewahre, ich möchte niemanden verurteilen. Das sei mir ferne.
es ist schwierig dazu richtig Stellung zu nehmen...
Also mein Mann und ich haben immer gesagt sollte während der Schwangerschaft rauskommen das es behindert ist,würden wir es abtreiben. Ich ziehe den Hut vor allen Frauen und Männern die behinderte Kinder groß ziehen. Es kommt natürlich auch auf die Art der Behinderung an.
Ich muss dazu sagen das ich vor der Geburt meiner Tochter 2 Fehlgeburten hatte und oft Angst nie ein gesundes Kind zu bekommen. Wir waren deswegen auch bei einer Genetikerin... Jetzt bin ich aber Mama einer kleinen gesunden und aktiven Tochter.
Mich macht es oft wütend das eine mit nahstehende Person nicht verhütet und immer wieder die Kinder abtreibt. Diejenige hat aber schon mehrere Kinder.... So was macht mich wütend, denn es gibt viele Frauen oder Paare die gerne Kinder haben wollen,aber keine bekommen können. Warum tragen sie die Kinder nicht aus und geben sie dann zur Adoption frei???
Klingt vielleicht krass aber so hätten alle was davon!
lg
Ich finde das Thema so schwierig....
Aber eins weiss ich sicher....auch das Leben eines behinderten Kindes ist durchaus lebenswert! Ich arbeite im Behindertenbereich und ich sehe (jetzt im Moment nicht da Elternzeit) jeden Tag das strahlende Lächeln meiner Kids in der Arbeit und sie sind durchaus fröhlich und glücklich!
Aber wie schon mal gesagt, ich möchte niemanden verurteilen denn man kann nicht in die Menschen rein sehen. Aber zur Verhütung ist es sicher nicht gedacht....und da ist bei mir auch der Ofen aus.
Ich selber habe ein Kind verloren und ich kann nur sagen das ist das schrecklichste was mir je passiert ist.
Ich habe auch bei meiner letzten Schwangerschaft keine pränatale Diagnostik durchführen lassen weil ich das Kind in jedem Fall bekommen hätte dann muss ich auch vorher nicht wissen was vielleicht ist, zumal dir niemals jemand sicher sagen kann was wirklich ist.
Kommt beispielsweise heraus dass das Kind Down-Syndrom hat dann kann dir noch niemand sagen wie stark ausgeprägt es sein wird.
Und die meisten Behinderungen entstehen unmittelbar bei der Geburt durch Komplikationen!
Wegen den behinderten Kindern...ab der 24.Woche würde ich definitiv nein sagen, da man da schon ein Frühgeborenes durchbekommt...
Aber wie gesagt, jeder muß das mit seinen Gewissen vereinbaren können und daher ist es nicht mein Problem ^^
> Und die meisten Behinderungen entstehen unmittelbar bei der Geburt durch
> Komplikationen!
Jup das stimmt, hatte mir darüber nie gedanken gemacht...bis es bei uns so war und die uns noch nicht sagen konnten ob alles in Ordnung ist...
Ich habe die zusätzlichen Untersuchungen (jetzige SS), trotz anraten meines Arztes verweigert. Ich habe mich vor 39 Wochen für ein Leben entschieden, dabei soll es jetzt auch bleiben. Allerdings würde ich vielleicht ins Schwanken kommen, wenn definitiv ein Entwicklungsfehler im Frühstadium erkennbar gewesen wäre.Aber nach 24 Wochen wollte ich mich nicht mehr entscheiden müssen, da sollte es das Schicksal tun !
Im übrigen sind meine Zwillinge putz munter und mit viel Liebe und intensiver Pflege völlig normal entwickelt !
also ich denke jeder sollte für sich selbst entscheiden,keiner kann für andere beurteilen,von mein schwager die frau hat ein 1 jährige tochter und ein 6 jährige töchter jetzt ist sie wieder schwanger und hat nächste woche entbindungstermin , haltet ihr das richtig nur weil sie sich ein jungen gewünscht hat,der mann war streng dagegen das das kind auf die welt kommt , ihre 6 jährige tochter kommt schon mit der 1 jährigen tochter garnicht klar und jetzt kommt der nächste also in solchen fällen wie es auch leit tut muss man das baby nicht auf die welt bringen.ich habe auch ein sohn ( 4 1/2) monate ich habe immer gesagt und stehe immernoch dazu wenn ich erfahre das er im bauch eine behinderung habe würde ich es abtreiben lassen .warum soll das kind mit behinderung leiden,dies wird andere gesunde kinder sehen undjeden tag dadurch kaputt gehen also ich denke jeder soll für sich entscheiden es ist nicht unsere aufgabe für andere zu entscheiden und beurteilen.
Ich erzähl euch mal meine Geschichte dazu.
Ich stand im Dezember 2004 auch vor der Entscheidung.
Behalten oder nicht. Ich war mitten in meiner Ausbildung, der ET lag kurz vor meinen Abschlussprüfungen.
Also was tun?
Ich hatte verhütet und bin trotzdem schwanger geworden. Warum auch immer.
Ich habe mich zusammen mit meinem Freund darüber unterhalten, (wir waren damals erst ein halbes Jahr zusammen) und wir haben alle Pro's und Kontra's besprochen. Zusammen haben wir entschieden, dass es noch nicht der richtige Zeitpunkt ist. Er hatte grad nen neuen Job begonnen und ich wie gesagt mitten in der Ausbildung.
Also habe ich einen Abbruch machen lassen.
Und ihr könnt mir glauben, es war das Schlimmste was ich je erlebt habe. Ich habe 4 1/2 Jahre lang mich als Mörderin gefühlt, war seelisch zum Teil total am Ende. An jedem verdammten Tag habe ich an dieses kleine Wesen gedacht. Es war der Horror.
Jetzt mit der Geburt meines Sohnes, ist meine Seele wieder einigermaßen im Einklang mit meinem Körper. Ich denke aber immernoch oft, dass mein Sohn eine Geschwisterchen haben könnte...
Ich habe mir diese Entscheidung damals nicht einfach gemacht. Und ich würde es auch nie wieder tun, denn das hat mich einfach fertig gemacht und so eine Schuld will ich nie wieder tragen (eine reicht mir, die ich mein Leben tragen muss).
LG Jule
Und wer leben mit Bakterien gleicht ,....na ja...so ein schwachsinniger Kommentar ,du,den hättest dir echt sparen können
Aber wie schon erwähnt ,dies ist keine verurteilung sondern nur meine Meinung ...und ssie ist auch nicht böse gemeint . ach und da fällt mir noch was zum Thema Christ ein ,ein Leben ohne Glaube ist wie ein Boot ohne Ruder!!Finde habe es passend getroffen.Ich weiß viele machen jetzt diesen"
> Aus welcher Situation auch heraus diese
> ungewollte SS auch entstanden ist, hat man nicht das recht uber Leben und
> Tot zu entscheiden.
Man hat jedes Recht der Welt, darüber zu entscheiden, wenn es in das eigene Leben massiv eingreift.
> Und wer leben mit Bakterien gleicht ,....na ja...so ein schwachsinniger
> Kommentar ,du,den hättest dir echt sparen können
Bakterien erfüllen biologisch jedenm teil der Definition von "Leben", sie haben einen Stoffwechsel, sie reproduzieren sich eigenständig, sie sind nach aussen abgeschlossene Gebilde, sie sind selbstiorganisierend.
Wenn Du keine Ahnung von Biologie hast, bilde Dich einfach mal und bezeichne meine Kommentare nicht als schwachsinnig - danke.
> Aber wie schon erwähnt ,dies ist keine verurteilung sondern nur meine
> Meinung ...und ssie ist auch nicht böse gemeint . ach und da fällt mir
> noch was zum Thema Christ ein ,ein Leben ohne Glaube ist wie ein Boot ohne
> Ruder!!
Na gut, dass mein Boot einen Aussenborder hat oder ich einfach von vorneherein den Besen nehme, dann kann ich mir das christliche Fundigetue sparen. Wobei ich es schon wieder spannend finde, dass man Nichtchristen den Glauben per se abspricht.
Und ja, Du verurteilst, betrachte mal Deine Wortwahl, vielleicht fällt es Dir ja auf...
noxx
ich nochmal....
ich selber empfinde es auch so, wenn man gerade mal 8te woche ist, und dann abtreibt, das ist ganz bewußt töten.
abtreiben ist ja töten, ob das baby gesund oder krank ist..
man weiß nix von diesen kleinen leben und es interessiert auch nicht, es muß nur weg, und das tut mir sehr weh!!!
ich kenne auch eine junge frau, die in der 8ten woche abgetrieben hat, weil es nicht passte...
muß auch sagen, sie fängt wohl nächstes jahr eine ausbildung an, und ist zu unreif für ihr alter, sie könnte und wüßte gar nicht was sie tun sollte mit dem baby.
allerdings, wer weiß, vielleicht hätte sie das ja auch erwachsener werden lassen....
ich habe nix dazu gesagt, aber mir als mama hat es das herz zerrissen, weil es einfach so lieb los weg geworfen wird...
andere frauen hätten sich über ihr kind gefreut.................
allerdings stehe ich mit meiner meinung bei ihr alleine da, aus ihrer familie sind sie für die abtreibung, aus den gründen die ich schon oben erwähnte
Und ich finds auch erstaunlich, dass jetzt, nachdem §218 nach solangem Kämpfen abgeschafft wurde (und ich sicher bin, dass viele garnicht wissen, was es damit überhaupt auf sich hat), plötzlich wieder Stimmen laut werden, man möge doch Abtreibung verbieten. Was für ein Quatsch! Mein Körper gehört schließlich mir, ICH entscheide, was damit passiert - nicht der Staat, die Gesellschaft, oder sonstwer. Davon abgesehen - wenn ein solches Gesetz wieder eingeführt werden sollte (was ich mal stark bezeweifle), würde es genauso enden, wie damals - mit Hinterhof-Abtreibungen, mit Selbstversuchen, mit dem Tod unzähliger Frauen. Ob das besser ist?
Ich jedenfalls weigere mich schlicht, ein schlechtes Gewissen zu haben. Ich bin mit mir, mit der Göttin und mit meinem Gewissen absolut im Reinen. Und bin heute trotzdem eine gute Mutter.
@noxx
Kenntnisse der Biologie sind eine, Verbohrtheit eine andere Sache
Meine Schwiegermutter hatte auch abgetrieben und ich mußte schwer schlucken, aber wie sie dann zu mir sagte "SIE MUSS DAMIT KLAR KOMMEN" und kein anderer... Manche frauen fühlen sich schon schlecht genug, mit dem wissen zu leben, was sie getan haben.
Und wenn wir mal beim glauben sind und sowas wie Nachlebenbstrafung gibt, muß sich am ende seines lebens, jeder selbst die verantwortung tragen...
LG
wer hat gesagt das du eine möderin bist...?
abtreibungen abschaffen? da habe und mache ich mir keine gedanken drum.
klar mein körper, und ich entscheide, und kein andere oder ein gesetz...
man sollte hier auch keinen verurteilen, man kann seine gedanken sagen und sich austauschen.
die meißten machen sich das sicherlich nicht leicht, diesen schritt zu gehen, aber es gibt auch die andere seite.
denen ist es egal, was schwanger? na dann mach ich es halt wech....
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