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Schwanger und denn Job los???
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ihr kennt euch gut aus. Ich hoffe Ihr könnt mir auch helfen.
Ich bin seit 2004 in meiner Firma fest angestellt. 2008 habe ich mich auf eine befristete interne Stellenausschreibung beworben und den Job auch bekommen. Diesen Monat stand die Entscheidung aus, ob unbefristet oder wieder zurück in die alte Position. Nun bin ich doch früher schwanger geworden als gedacht, so dass der Vertrag natürlich nicht auf unbefristet geändert wird.
Meine Ärztin hat mich sofort,also nach Feststellung der SSW, aus dem Job durch Beschäftigungsverbot genommen, da meine SSW leider nicht so problemlos ist. Nun habe ich im Mutterschutzgesetz nachgelesen, dass man durch Versetzung in eine andere Abteilung etc. keine finanziellen Verluste haben darf. Trifft das auch in meinem Fall zu? Die Gehälter in den Positionen unterscheiden sich extrem, was natürlich nachher wieder auf die Berechnung des Elterngeldes Einfluss hat.
Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.
Viele Liebe Grüße
Wenn sie sagen du "mußt" ihn unterschreiben. dann sagst du einfach "ok ich nehme ihn mit und lasse ihn von meinen anwalt prüfen",sowas zieht immer. Du hast nämlich das recht vor unterschreiben, ihn mitzunehmen und prüfen zu lassen.
LG
ich meine wenn du deine alte Stelle aufgegeben hast (selbst wenn es nur Firmenintern war) glaube ich nicht das du dann Anspruch auf die alte Stelle hast nur weil der neue Vertrag (von 2008) abläuft ...
aber so genau weiss ich auch nicht ... vielleicht suchst du dir wirklich mal einen Anwalt und fragst dort mal nach ....
LG
Im Zweifel wirklich zum Anwalt...
Bis jetzt habe ich noch keinen neuen Vertrag bzw. keinen Änderungsvertrag bekommen. Ich habe damals einen Änderungsvertrag unterschrieben.
Mal sehen was jetzt passiert und sonst doch beim Anwalt informieren.
Euch alles Gute.
wenn man ein BV hat dann zahlt doch die Krankenkasse ...
LG
Also nur kosten
> Hallo an alle Mamis und werdende Mamis,
>
> ich habe jetzt halbzeit und erwarte im dez mein erstes. Das ich schwanger
> bin habe ich Anfang April festgestellt und sobald wie möglich meinem Chef
> auch mitgeteilt. Der war wenig begeistert da bei mir eigentlich ein
> Festvertrag anstand habe ich auch ordentlich gezittert und gehofft. Aber
> .... ich bekam keinen Vertrag!! Lasst euch doch bitte mal die Begründung
> auf der Zunge zergehen... es würde keiner für die begrenzte Zeit die ich in
> Elternzeit bin arbeiten.... es wäre einfacher eine gute Kraft gehen zu
> lassen und jemanden Neues einzustellen....
>
> Kennt das noch jemand von euch???
>
> Liebe Grüße
Hallo,
habe erst jetzt diesen Beitrag gelesen und kann dir ein Tip geben!
http://www.sat1.de/ratgeber_magazine/ak ... ent/43557/
2009 haben die bei akte2010 auf sat 1 eine Reportage darüber gezeigt, wie eine Schwangere ebenfalls wie du mehrere befristete Verträge hatte und es keinerlei anzeichen dafür gab das der Chef sie nach zwei Jahren nicht auch in einem Unbefristeten Vertrag übernehmen würde. Als sie aber mitteilte das sie Schwanger sei, bekam sie keine Vertragsverlängerung.
Sie hat ihn verklagt, er musste vor gericht beweisen, das dies nichts mit der Schwangerschaft zu tun hat. Dazu gehörte auch, das kein andere eingestellt werden durfte, der sie ersetzen würde. letztlich musste er ihr 30 000 € Schmerzensgeld wegen diskrimminierung bezahlen.
Ich würde das auf jedenfall versuchen. Geh zu einem Anwalt wenn du eine Rechtschutzversicherung hast und selbstz wenn nicht erkundige dich ob du prozesskostenhilfe bekommst.
Viel Glück
Erstmal gibts Fristen, innerhalb derer geklagt werden muss.
Und wenn der Chef die Stelle einfach anders beschreibt und eine neue einstellt, ist das Ding auch erledigt.
Ist alles nicht so einfach. Jedes Gericht entscheidet anders. Allgemeingültige Urteile kann leider nur der BGH fällen. Alle anderen Entscheidungen der untersten Gerichte können/ müssen aber nicht, als Richtwert genommen werden.
Der Anwalt sollte vielleicht erstmal das Prozessrisiko ausrechnen und denn weiter sehen... Und ganz ehrlich...so lange wie hier alles dauert bei Gerichten etc. da ist das Kind schon auf der Welt...
Ich habe auch geklagt weil mein Chef mich gekündigt hatte, am gleichen Tag als ich ihm mitteilte das ich Schwanger sei, der Vertrag war zwar befristet aber ich war nicht mehr in der Probezeit. Ich habe auch recht bekommen und am ende sogar noch ein kleines bisschen Schmerzensgeld wegen diskrimminierung.
Aber das ganze ist natürlich auch mit viel Stress verbunden, man muss schauen ob es einem das wert ist, ich war letzten endes Froh darüber das alles vorbei war und ich von denen nichts mehr hören und die auch nicht mehr sehen muss.
Gruss
Jessica
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