Hast du Fragen? Wir sind für dich und deinen Liebling da!
Nach vielen gemeinsamen Jahren betreuen wir unser HiPP Forum nicht mehr aktiv. Neue Beiträge oder Antworten sind nicht mehr möglich. Die zahlreichen, wertvollen Beiträge der Mamas und Experten bleiben jedoch bestehen und sind weiterhin für dich zugänglich. Damit du auch künftig die bestmögliche Beratung bekommst, steht dir unser HiPP Elternservice über verschiedene Kanäle jederzeit gerne zur Seite.
komische Gedanken/Gefühle...
Hier findest du Erfahrungen anderer Mamas und Papas. Bei weiteren Fragen, wende dich gerne an unseren Elternservice. Zum Expertenforum wechseln.
auch wir kennen uns und auch ich hatte einen tag vor dir eine sectio ... der unterschied war allerdings das es ein geplanter ks war ... ich bin froh mich so entschieden zu haben, denn meinen kleinen bei der vorgeschichte mit einem ku von 38,5 cm auf natürlichem weg zu bekommen hätte mir wahrscheinlich das becken gesprengt (symphysenlockerung + beckenringlockerung + gestationsdiabetis)
aber dieses gefühl der leere und des versagens habe/hatte ich auch ... und ich habe mir auch vorwürfe gemacht ob ich mich richtig entschieden hätte ... anfangs hatte ich auch bindungs probleme zu meinem kleinen schatz, denn leider wurde die spinalanästhesie zu hoch aufgespritzt ... ich konnte nur sehr schwer atmen und bin immer wieder weggetreten, was mich in "leichte" panik versetzte, da ich schonmal nach einer narkose nicht mehr selbstständig atmen konnte ... allerdings kann ich mich an zwei momente während der op noch sehr genau erinnern ... das war zum einem der erste schrei meines sohnes und wie sie ihn mir leider nur kurz zeigten und er mit seiner hand mein gesicht berührte ...
gesprochen habe ich bisher mit niemanden drüber ... hatte es meinem mann gegenüber nur mal kurz angedeutet aber dann auch sofort wieder runtergespielt und nun ist die bindung zu meinem sohn so groß, dass ich ihn kaum ablegen mag oder ihn auch immer bei mir haben will ... egal wo ich bin und was ich tue ...
liebe horizont ich wünsche dir weiterhin viel kraft und ich denke das nächste mal wird die geburt sicher so wie du sie dir wünscht!
glg ela
und ich hatte angst das es so bleibt,das ich keine bindung aufbauen kann,aber zum glück ist es ganz anders...
ich finde das ich das tollste,liebste,hübscheste und süsseste baby habe
> Ich kann mir zwar nicht wirklich vorstellen, wie du dich fühlst, aber ich
> denke das Problem ist auch, dass teilweise militant verkündet wird, dass
> eine natürliche Geburt das Beste für das Kind sei und das Kind möglichst
> nur gestillt werden sollte usw. Auf der anderen Seite habe ich auch mal von
> einem Frauenarzt gelesen der meinte, man solle bei Problemen viel schneller
> einen Kaiserschnitt machen lassen, da ein Sauerstoffmangel unter der Geburt
> zu Gehirnschädigungen führt. Aus diesem Blickwinkel heraus, habt ihr im
> Grunde das Beste für eure Kinder getan, das ihr machen konntet! Eine gut
> versorgte Schwangerschaft, vielleicht noch ein paar Wehen zum einstimmen,
> keinen Sauerstoffmangel bei der Geburt und danach viel Liebe. Ich denke
> nicht, dass ihr noch mehr tun könntet...
> Sorry, wenn das jetzt alles ein bisschen wirr klingt, ich hoffe man
> versteht trotzdem, was ich meine!
du bringst es doch auf den punkt.
es wird wirklich viel viel wirbel darum gemacht, dass normale geburt und stillen das beste sei!
ich hatte zwar ne normale geburt, durfte meinen engel selbst rausziehen...das war wahnsinn ja.
aber mim stillen hab ich mich und mein baby bis sie 4 1/2 monate war wirklich gequält und ich glaube es liegt auch zum großteil an den erwartungen der gesellschaft?
ich glaube nicht nur, sondern ich WEIß, dass nicht jede frau stillen kann...und genauso ist es bei normalen geburten...
früher konnten die frauen alle "normal" gebähren...aber das haben sie dann mit ihrem leben bezahlt!
überspitzt gesagt: hier konntest du nur zw. pest oder cholera wählen!
Lg
also ich kann dich beruhigen, bei mir war es eine ganz normal geburt und ich ahbe mich genau so leer gefühlt. erschöpft. ich wra imemr zu krank, hatte blutsturtz, milchstau, und musste zur not op. die erste zeit konnte ich mich gar nicht richtig freuen oder auf das babay einlassen weil mich imemr zu etwas anderes geplagt hat.
aber das ging vorbei so nach ca drei monaten und dann war es mein größter schatz und ist es heute noch natürlich.
nun bin ich wieder schwnager, und mich quälen die sleben prob und gesundheitlichen schwirigkeiten wie beim ersten mal auch, denke jetzt schon oh gott was wird wohl kommen wenn es erst auf der welt ist.
Dein körper stellt sich ja auch weider um, die hormone und das. gib dir und deinem körper zeit und dem baby euch an einenader zu gewöhnen. das ist völlig normal. du wirst sehen in ein paar monaten sind deine gedanken wie weggeblasen und denkst wie konnte ich nur so ein mist denken. hehe
so ist das eine schwangerschaft und die geburt machen unseren körper echt zuschaffen alles nicht so leicht....
viel glück und ruh dich aus!!!!!
ich kann es sehr gut verstehen, dass du dich so fühlst. unsere geschichte
9 Wochen vor eigentlichem ET, hatte ich bereits am Sonntag wahnsinnige Bauchschmerzen und dachte mir nicht viel dabei. Diese zogen sich bis Dienstag hin und wurden teilweise so schlimm, dass ich nicht mehr schlafen konnte. Am Dienstag riefen wir meine Hebi an und sie kam auch gleich vorbei. Nach eingehender Untersuchung stellte sie fest der Mumu war bereits um einige cm geöffnet und es war kein Gebärmutterhals mehr verfügbar. Also ab ins KH. Im KH angekommen es war ca. 14 Uhr stellten sie die Diagnose "Sofortige Bettruhe bis zur Geburt inkl. Wehenhemmer". Juhu und zuvor gabs noch ne Lungenreife -.- Am Mittwoch um ca. 14 Uhr bekam ich die Zweite Lungenreife und um 15 Uhr hatte ich dann im Bett den Blasensprung. Ich bekam immer mehr Wehenhemmer und am Ende auch Antibiotika bzgl. einer Infektion. Da dann auch noch Fieber dazu kam und die Wehen im 2min-Takt eintraten wurde der Kleine per Notkaiserschnitt um 23 Uhr geholt. Am nächsten Morgen wurde ich vor dem Frühstück per Rollstuhl auf die NIPS gefahren um meinen Sohn im Inkubator zu bewundern.
Ich war froh, dass mein Mann für diese Woche krankgeschrieben war, da er eine Grippe hatte. der kleine musste insgesamt ein monat im krankenhaus liegen mit verlegung in eine andere klinik.
das schlimmste für mich war nur, dass ich nicht einmal stillen konnte.
Ich hatte einen Not Kaiserschnitt nach 28Std Wehen da die Herztöne von unserem Wurm runtergingen.
Meine Bindung kann nicht stärker sein, denn ich weiß für mich, ich hab alles getan und gegeben und war zum Schluß völlig am Ende und war nur noch froh das ein Ende in Sicht war.
Liebe Grüße
die gefühle fuhren zu dieser zeit achterbahn. ich habe mir damals selbst eine mauer gebaut um den schmerz zu verkraften. heute weiß ich, dass es ein fehler war. ich lief jede freie minute bis ans andere ende des geschosses um meinen sohn zu sehen. aber die gefühle wie viele sie beschreiben hatte und habe ich nicht. es ist für mich bereits mein sohn (das dauerte schon 2 monate) nicht mehr ein babysitterjob für 24h, aber ich muss weiter an dieser bindung arbeiten.
meine vorwürfe waren einfach zu groß. heute ist es mir auch klar, dass ich keine schuld hatte an der frühgeburt.
ich hoffe ich kann dir damit zeigen, dass du nicht die einzige mit "komischen gedanken/gefühlen" bist. es gibt noch andere.
wir kennen uns ja auch!
Also ich hatte ja fast zwei Geburten! Hatte mir eine PDA legen lassen, die leider nur einseitig gewirkt hat. Dann habe ich einseitig bis fast zum schluß die normal Geburt durchgemacht. Doch dann hatten sie festgestellt das Max nicht ins Becken rutschen wollte und das er sich gedreht hat und ein Sternenkucker ist! So haben sie beschloßen, das es ein KS wird! Mumu war schin 9cm!
Ich muß aber gestehen, das ich nicht so gedanken habe! Ich habe mich vorher schon damit auseinander gesetzt das es ein KS werden kann, fals was nicht stimmt! Und das alle immer sagten, das Maximilian ein großes Kind ist und ich dachte, das er zu groß für ne normal Geburt ist!
Das einzigste ist das ich mich mal gefargt habe wie es wohl gewesen wäre mit Schmerzen und so! Aber das ich was vermisse!!!???? Ne
Und die Bindung zu Max ist ganz groß trotz KS! Er hat heute so ein Theater gemacht, weil ich icht zu Hause wwar und ich habe ihn soooooo vermisst! Und ich wäre lieber zu Hause geblieben!
Horizont, was wird schon! Du bist auch mit KS eine super tolle Mama!!!!!!
LG moni
hatte ja bereits geschrieben, dass ich auch einen KS hatte.
Mich plagen andere Gedanken und GEfühle.
Immer wenn ich Lea die Flasche gebe, zerreißt es mir fast das Herz, dass ich nicht Stille. Hätte ich doch nur noch länger versucht. Aber mir taten die Brustwarzen so sehr weh und auch die blutige Warze war nicht so der Hit. Ich habe ja aufgehört, als Lea blut saugte. Dennoch ist es so, dass ich den Gedanken habe, ich habe nichtmal geschafft mein Kind natürlich zu bringen (wollte nach 2 Tagen Einleitung ja den KS,weil sich nichts tat) und diese Schmerzen hatte ich ja auch nciht. Hätte ich dann nicht wenigstens meinem Kind zu Liebe die Schmerzen an der Brust ertragen müssen?
Ach schei...
Gruß Tanja
Bei mir haben Sie auch einen Kaiserschnitt gemacht, da seine Herztöne und Blutwerte nicht mehr optimal waren. Ich war so enttäuscht, dass mir die Tränen gekommen sind. Dachte doch das ich die Geburt auf dem normale Weg machen könnte, da die PDA endlich gelegt wurden war. Dann diese Nachricht. Mir fehlt auch irgendwie etwas. Klar ich habe meinen kleinen schreien gehört und dann kurz gesehen aber ich konnte ich nicht gleich in den Arm nehmen. Dazu kam noch, dass er 2 Tage auf der Kinderintensivstation lag zur Beobachtung. Hab mich gefühlt als wäre ich ne schlechte Mutter, weil ich mich nicht um Ihn kümmern konnte.
@Tanja
Mir zerreißt es auch das Herz. Ich habe leider so gut wie keine Milch gehabt und auch später nicht bekommen. Musste von Anfang an zufüttern. Fühle mich schon als Versagerin. Vorallem wenn Bekannte und Verwandte fragen "stillst du?" - aber meinen kleinen geht es gut und wenn er mich anlächelt sind alle Sorgen vergessen
Bitte beachten: Dieses Forum bildet nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen ab. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keinesfalls eine Diagnose oder Beratung für den Einzelfall darstellen oder einen Arztbesuch ersetzen.