Hast du Fragen? Wir sind für dich und deinen Liebling da!
Nach vielen gemeinsamen Jahren betreuen wir unser HiPP Forum nicht mehr aktiv. Neue Beiträge oder Antworten sind nicht mehr möglich. Die zahlreichen, wertvollen Beiträge der Mamas und Experten bleiben jedoch bestehen und sind weiterhin für dich zugänglich. Damit du auch künftig die bestmögliche Beratung bekommst, steht dir unser HiPP Elternservice über verschiedene Kanäle jederzeit gerne zur Seite.
Männer? !
Hier findest du Erfahrungen anderer Mamas und Papas. Bei weiteren Fragen, wende dich gerne an unseren Elternservice. Zum Expertenforum wechseln.
ich habe 7 Jahre lang die Erziehung unserer Kinder und den Haushalt fast alleine gemacht, mein mann war arbeiten und hat sich mehr oder weniger um den garten gekümmert, wobei ich das teilweise dann auch noch gemacht habe.
jetzt im Januar bekam ich ne gesichtslose, wovon ich immer noch hier und da mit zu kämpfen habe und mein mann mußte sich eine Woche unbezahlt frei nehmen und 4 Wochen neben der Arbeit um kids kümmern.
dazu kommt, das ich seit 9 Monaten selbst wieder arbeite und somit die dreifache Belastung hatte.
ende vom lied ist heute, das der große - mittlerweile 7 Jahre alt - Papa kaum noch ernst nimmt, weil ja immer nur mama da war bzw alles gemangt hat und Papa immer nur das after work Programm war und selbst der kleine mit seinen 3,5 Jahren probiert sich an Papa aus, was echt teilweise schwierig ist und ich muß oft an mich halten, um meinem mann nicht dazwischen zu funken, weil ich oft denke, das er zu streng ist.
aber seine erziehungsmethoden ziehen, genauso wie meine.
er macht es halt anders, nicht besser oder schlechter, nur anders wie ich.
ebenso muß er seit Januar mehr im Haushalt helfen und mein mann hat ebenfalls nen knochenlos in nem Stahlwerk mit schichtsysthem.
aber geschadet hat es weder ihm noch den Kindern oder mir, ganz im Gegenteil.
er bekommt immer mehr einen richtig Bezug zu den Kindern und ist nur der bespasser vom dienst, sondern ein echter Papa, zu dem die kids auch mit ihren sorgen,ängsten und Nöten kommen, mittlerweile.
und was den Haushalt angeht, so hilft er immer mehr, weil er gemerkt hat, das das bisschen Haushalt sich eben nicht von alleine macht, sondern auch das echte Arbeit ist.
seit dem wir unsere altmodische Rollenverteilung gesplittet haben, geht es uns viel besser.
haben wir uns vorher angefangen uns auseinander zu leben, kommen wir uns jetzt wieder näher, die kids sind zufriedener und jeder weiß, das der andere sein bestes gibt, selbst dann, wenn es bei uns nicht wie im museum aussieht, dafür haben wir aber Kinder und wir haben uns.
Das Wort "helfen" gibt es bei mir nicht im Zusammenhang "Haushalt", denn es ist nicht MEIN Haushalt, sondern UNSER GEMEINSAMER. Also wenn schon "helfen" fallen muss, dann bitte so, dass jeder, also Frau und Mann sich gegenseitig im Haushalt helfen, eben jeder, so gut er kann und so viel Zeit wie er eben hat. Klar hat ne Mama, die daheim ist scheinbar mehr Zeit, aber eigentlich ist sie doch nur so viel Zeit zuhause, weil sie sich um die Kinder kümmern will, ansonsten würde sie doch auch arbeiten und dann wäre niemand zuhause um den Haushalt zu schmeißen. Oder würden eure Männer bei gleicher Arbeitszeit auch nur helfen und ihr würdet alles allein machen?!
Ich glaub, ich spinne!
Bevor die Kinder (3j und 14Monate) da waren haben wir den Haushalt gemeinsam geschmissen. Wer beschloßen hat, dass mal wieder gestaubsaugt werden muss oder ähnliches, der hats dann eben auch einfach gemacht. Nur die Wäsche hab ich komplett übernommen, dafür bügelt er seine Hemden selber (oder eben nicht grins) und er kocht auch sehr gerne somit macht er das meist auch abends. Und das ist alles so geblieben seit wir Kinder haben, nur dass ich eben öfters dazu komme zu beschließen, dass mal wieder gestaubsaugt werden müsste.... oder ähnliches.
Was die Kinder angeht: Wenn mein Mann nach Hause kommt sind wir einfach eine Familie und erleben das auch gemeinsam mit allem was dazu gehört.
Bitte beachten: Dieses Forum bildet nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen ab. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keinesfalls eine Diagnose oder Beratung für den Einzelfall darstellen oder einen Arztbesuch ersetzen.