Hast du Fragen? Wir sind für dich und deinen Liebling da!
Nach vielen gemeinsamen Jahren betreuen wir unser HiPP Forum nicht mehr aktiv. Neue Beiträge oder Antworten sind nicht mehr möglich. Die zahlreichen, wertvollen Beiträge der Mamas und Experten bleiben jedoch bestehen und sind weiterhin für dich zugänglich. Damit du auch künftig die bestmögliche Beratung bekommst, steht dir unser HiPP Elternservice über verschiedene Kanäle jederzeit gerne zur Seite.
Unverheiratet - das Nachnamenproblem
Hier findest du Erfahrungen anderer Mamas und Papas. Bei weiteren Fragen, wende dich gerne an unseren Elternservice. Zum Expertenforum wechseln.
Uns hat das zum nachdenken gebracht & wir haben uns gesagt, wenn wir heiraten nehmen wir den Namen vom Papa an, davor tragen die Kids meinen Nachnamen
Es war aber von Anfang an völlig klar, dass sie meinen Nachnamen bekommt. 1., weil er schöner ist (mein Freund heißt Müller), 2., weil es mir komisch vorkommen würde, wenn sie anders heißt als ich, 3. passt mein Nachname super zu unserem Vornamen und ich würde ihn niemals hergeben und 4., wird mein Freund bei der Hochzeit auch meinen Nachnamen annehmen, denn Müller heißt ja nun wirklich jeder 5te...
Also wenn das Thema wirklich dicke Luft zwischen euch machen sollte, dann würde ich ja mal drüber nachdenken, was bei ernsteren Themen passiert...?
Ganz ehrlich: Das Kind gehört doch genauso zum Vater, wie zur Mutter! Und wieso soll der Vater es als selbstverständlich hinnehmen, dass das Kind nicht seinen Namen trägt und damit die Verbindung miteinander ganz offensichtlich und offiziell ist?
Und wieso wird einfach so argumentiert, dass man es doch komisch finden würde, wenn das Kind einen anderen Nachnamen als man selbst tragen würde - meint Ihr denn, das ginge den Vätern anders?
Klar, wenn die Beziehung vielleicht noch sehr jung ist oder eh schon bröckelig, dann ist es verständlich, dass man im Hinterkopf bereits eine Trennung und ihre Folgen kalkuliert. Aber in einer stabilen Beziehung???
Naja, was ich damit sagen will, ist eigentlich nur, dass man - gerade als Partnerin und Mutter - über die eigene Nasenspitze hinausdenken sollte und nicht leichtfertig und gedankenlos auf einer bestimmten Position beharren sollte. Die Entscheidung der Namensgebung sollte, wie alle das Kind betreffende Entscheidungen, einfach GEMEINSAM getroffen werden. Denn auch damit trifft man eine ELTERLICHE Entscheidung - keine alleine MÜTTERLICHE.
Meine Tochter hat seit 3 1/2 jahren einen anderen nachnamen wie ich, nämlich den ihres papas. Ich wollte es so weil ich einen langen nachnamen habe und ich den immer Buchstabieren muss und er immer falsch ausgesprochen wird. Auch dass nächste kind im sommer wird seinen nachnamen bekommen. Und wenn wir heiraten heißen wir dann alle gleich. Es muss jeder für sich selbst entscheiden was dass richtige ist.
Auserdem kann immer wieder passiere dass Mütter und kinder verschiedene namen haben. Beim meiner ex nachbarin haben die ersten beiden kinder den namen von ihren vater (1. Ehe) und dass dritte kind hat ihren jetztigen namen (2. Ehe).
Liebe grüße
im übrigen erlebe ich es ganz oft das familien verschiedene nachnamen haben, das ist heute einfach so. es gibt so viele patschworkfamilien, dass sich da glaub ich keiner mehr gedanken drüber macht.
So stimmt dass nicht. Ich habe dass alleinig sorgerecht. Du musst auf den standesamt den nachnamen ändern lassen und dass kostet 25 euro. Mit den sorgerecht hat dass gar nichts zu tun
Liebe grüße
Den Nachnamen des Vaters kann das Kind aber tatsächlich nur erhalten, wenn er auch sorgeberechtigt ist! Allerdings dann tatsächlich nur auf Antrag beim Standesamt - im Normalfall erhält ein Kind von unverheirateten Eltern automatisch den Nachnamen der Mutter.
Ich hab auch von der Änderung gehört, dass die Väter es nun leichter haben und das Sorgerecht schnell anfechten können und größere Chancen haben, es zu erlangen.
Bei mir hat das Jugendamt bisher gar nichts gesagt, die sagen alle "sie werden ja alleinerziehend sein, also auch die Sorgeberechtigte" - ich hab das so hingenommen, da Kindsvater und ich ja getrennt sind.
Bin mal gespannt, wie das Ganze nun gehandhabt wird.
Und mich würde interessieren, wie sich die Threaderstellerin nun entschieden hat. Also: bitte melde dich.
ich finde übrigens auch, dass der vater genauso50% "nachnamensrecht" hat.. dafür, dass er das Baby nicht austragen kann, kann er ja nix
zuerst einmal vielen Dank für die vielen Antworten / Perspektiven und Tipps!
Wie bereits geschrieben, habe ich euch um Rat gefragt weil ich es auch so sehe, dass es eine gemeinschaftliche Entscheidung ist und nicht meine Alleinige - sonst wäre es ja einfach
In Puncto Entscheidung ist noch nichts entschieden - ich muss zugeben ich möchte mir noch ein wenig Zeit geben alles gut zu überdenken und wir werden sicher noch öfter darüber sprechen - denn ich möchte Ihn nicht einfach mit dem Thema "überfahren" - da wäre er glaube ich sehr gekränkt.
Vor allem glaube ich immer mehr, dass es weniger er selbst ist - als seine Familie, der der Name so wichtig ist. Naja - jetzt müssen wir mal wegen dem Vornamen schauen - wobei das wesentlich leichter wird. Da haben wir schon 9 Vorschläge die uns beiden gefallen
Also vielen Dank! Ps.: ich melde mich sobald wir mehr wissen!!
Also bei uns musste wir die vaterschaftsannerkennung und sorgerecht gemeinsam beantragen und dann durfte unser kind seinen nachnamen kriegen ohne das wir beim standesamt irgendwelche extra kosten hatten. vielleicht ist das in anderen bundesländern anders, das weiß ich nicht. bei uns war es so wie ich es geschrieben habe.
Bitte beachten: Dieses Forum bildet nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen ab. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keinesfalls eine Diagnose oder Beratung für den Einzelfall darstellen oder einen Arztbesuch ersetzen.