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Betreuungsgeld- eure Meinung?
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LG
1. Machen die 100€ den Kohl nicht gerade fett
2. Soll mein Kind lieber inne Kita gehen.
Für mich ist dieses Betreuungsgeld nur nen versuch der Politik sich freizukaufen weil se ja gesetzlich verankert haben, dass ab 2013 jeder einen Anspruch auf Krippen und Kitaplatz hat. Nur leider gibt es ja nicht genug Plätze. Sollten die lieber das GEld dafür investieren um den Ausbau voranzutreiben.
mal ein Bsp:
bei mir in Sachsen-Anhalt gehen knapp 85% der Kinder in eine Krippe, also eine gut ausgebaute Betreuung ist gegeben. Im Vergleich dazu war glaub ich NRW wo gerade mal 5% der Kinder in eine Krippe gehen. Ich mein das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Ich frag mich nur, wie groß die Klagewelle wird ab Januar
für eine einheitliche regelung wäre das geld zum beispiel besser angelegt gewesen, denn so hätten halt alle was davon gehabt.
im übrigen sehen und halten wir es wie dingo.
ich war bei meinem großen 2 jahre zu hause, das erste und das dritte lj, das zweite haben ich gearbeitet und der schuß ging wegen der arbeitszeiten und bereitschaftsdienste sowas von nach hinten los, das glaubt mir heute keiner mehr, dem ich das erzähle.
beim kleinen haben wir uns bewußt dafür entschieden,d as ich die ersten 3 jahre voll zu hause bleibe und wir sind super damit gefahren, der kleine ist emotional viel stabiler, als der große und auch sonst war es die richtige entscheidung.
würden wir ein drittes kind bekommen, ich würde auch wieder, egal ob mit oder ohne betreuungsgeld die ersten 3 jahre zu hause bleiben.
für die entwicklung des kindes ist die mutter in den ersten 3 jahren nunmal am wichtigsten und das diese immer greifbar ist, was leider nicht immer möglich ist.
und noch etwas.
es ist nicht so, wie hier von einer userin geschrieben, das es das betreuungsgeld nur für die kinder gibt, die ab 1.1.12 geboren wurden.
das betreuungsgeld gibt es für alle kinder, die ab dem 1.8.13 unter 3 jahre sind und zu hause betreut werden.
für kommt das nicht mehr in frage, denn mein schlumpf geht ab dem 1.8.13 in die kita und wird ende august 3 jahre alt, also doppelt pech gehabt.
aber dingo hat halt recht, für diese 100,- euro ab 1.8.13 bzw 150,- euro ab 2014 bekommt man evtl gerade mal die windeln und wenn man glück hat, das milchpulver oder ein paar gläschen.
es ist halt nicht mehr, wie eine aufwandtsentschädigung.
gerade heute lief auf n24 oder auf phönix eine diskusionsrunde dazu, wo das betreuungsgeld auch hart umstritten war und es unter anderem darum ging, das die mehrheit der frauen das so gar nicht will, sondern das geld lieber in den ausbau der krippen und kitaplätze gesehen hätte.
wir haben es jetzt auch selbst erst erlebt, haben uns eine alternativ kita für den kleinen angesehen, weil das bei uns angegeben werden muß und waren entsetzt.
es war die reinste kinderverwahranstalt, keine förderung, keine gemeinsamen gruppenaktivitäten, die kinder konnten tun und lassen was sie wollten, wann sie wollten, wie sie wollten, keine ausflüge, keine schulvorbereitung ab dem letzten kitajahr, nix.
als begründung sagte die leitung, das dafür kein geld da sei und das auch nicht mehr gewünscht sei von der schule und der gemeinde.
nur komisch, das die kita unseres großen sehr eng mit der schule zusammenarbeitet und wir auf nem elternabend in der schule jetzt erst was anderes gehört haben.
sei es drum, ich gönne jedem das geld, der es bekommen kann, aber ich denke halt, das es im ausbau und der förderung der kita und krippenplätzen besser angelegt gewesen wäre, denn diese plätze kosten ein kleines vermögen und da erwarte ich, das mein kind da eben auch was lernt und nicht nur verwahrt wird, denn dann kann ich es wirklich zu hause lassen bis zur schule, da lernt es dann wenigstens noch was.
ind diesem sinne liebe grüße
noroelle
Ach ja und was nützen die ganzen tollen neuen plätze ,wenn es keine erzieher gibt ??? Der beruf ist ja finanziell mehr als unatraktiv....
LG
Ich habe mich nun dazu entschieden zu Hause zu beleiben bis meine Kleinste 3 Jahre ist. Dann habe ich aber auch die A-Karte gezogen, da man hier keinen KiTa Platz mehr bekommt, wenn das Kind nicht vorher in der Grippe war. Die Kita-Plätze werden für die Krippenkinder gebraucht. DAs ist doch nur ein verschieben des Problems. Ein Kindergartenplatz bis 12.00 h können die mal gerne dann behalten. Wie soll man arbeiten gehen, wenn man mal gut 45 Min oder mehr Fahrzeit hat. Da müßte man dann schon eine Stelle direkt im Ort haben und das ist sehr unwahrscheinlich. Irgendwo ist es doch ein Teufelskreis.
LG
lg
> Ja, das ist leider so.Wer Kinder hat ist selbst Schuld und wenn du mehr als
> 2 hast, kommst du eh in die Schublade "assi". Egal wie und wovon
> du lebst. Wer Kinder hat wird abgestempelt. Finde das ziemlich traurig.
>
> lg
Das ist leider sooo wahr!
Ich habe 3 Geschwister und wir wurden immer als Assoziale betitelt. Kinder durften nicht mit uns spielen. Meine eltern wurden nicht mit dem Arsch angeguckt, unsere Sachen wurden mutwillig zerstört um uns iweder zu vertreiben. Und das nur weil man der festen Meinung war wer 4 Kinder hat ist Assizial und lebt eh vom Staat.
Dabei sind meine Eltern Selbstständig, gehören zu der sogenannten "Reichen Schicht" und sind die einzigen gewesen die immer nett und höflich zu allen waren! Ohne Vorurteile!
Aber naja, 4 Kinder kann sioch ja eben keiner leisten, deshalb MÜSSEN ja alle mit mehr als 2 Kindern H4 Empfänger sein.
gegen das Vorurteil kämpft meine Familie seit 13 Jahren. Bzw. jetzt nicht mehr. Man lässt sie einfach reden...
lg
die kita, die wir uns als alternative angesehen hatten, befindet sich seit 12 monaten im umbau, da sollen jetzt zusätzlich krippenplätze mit eingeführt werden, nur geben das derzeit weder die räumlichkeiten, noch das personal her.
die kinder, die dort hingehen, können tun und lassen, was sie wollen nahezu, es gibt kein vernünftiges konzept, weil es ja zitat der leitung" kindergarten ist".
das heißt, wenn ein kind 3 jahre lang keine lust auf malen und basteln hat, tut es das einfach nicht und kann bis zur einschulung keinen stift vernünftig halten, einfaches grundwissen wird dort nicht erarbeitet und eine schulvorbereitung im letzten kigajahr wird dort auch für überflüssig erachtet.
dafür sind die betreuungszeiten mit 7.00 uhr bis 16.00 uhr unschlagbar.
in der kita, wo unser großer jetzt ist - und wo letzten endes auch der kleine hingehen wird - ist das anders, die kinder werden gefördert und gefordert, es gibt einen guten morgenkreis von 30 minuten, wo dann spielerisch ein wenig grundwissen erarbeitet wird, zum beispiel was passiert mit einer raupe, wenn sie sich verpuppt hat, wie gehen wir in konfliktsituationen miteinander um, woher kommen unsere lebensmittel etc.
die kinder dürfen selbst themen vorschlagen, jetzt haben die demnächst eine "elektronik-woche" wo die kinder sich eben mit elektronischen sachen und auch spielzeug beschäftigen können.
leider hat diese kita nur bis max 14 uhr geöffnet, und fängt frühestens um 7.30 uhr an.
da ich keine anderweitige betreuung für meine jungs habe, werde ich nur entgegengesetzt der schichten meines mannes arbeiten gehen können, was sich dann zwar aufs familienleben auswirkt, weil die gemeinsame zeit gen null geht, aber anders geht nicht, wenn ich mein kind für 250,- euro und mehr gut betreut und aufgehoben wissen will und nicht nur "verwahrt".
ich denke, das auf diesem sektor bundesweit noch einiges getan werden muß.
komisch ist nur, das die skandinavischen länder das sehr gut hinbekommen, dort ist die anzahl der mütter, die zu hause sind, extrem gering, jedes kind hat einen platz bei einer tagesmutter oder in einer kita/krippe und mütter können flexibel auf dem arbeitsmarkt aggieren und trotzdem für ihre familie da sein.
warum das bei uns nicht klappt, ist mir ein rätsel.
liebe grüße
noroelle
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