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Besondere Kinder
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Naja ich würde sagen, dass ich ein besonderes Kind war.
Mittlerweile bin ich 32, bin verheiratet und wir haben einen gesunden Sohn mit fast 30 Monaten
Ich bin seit meiner Geburt körperbehindert und sitze im Rollstuhl.
Lg, ManuMike
@ zickchen: Hut ab mit 16 Jahren sowas auszuprobieren. Ich hätte mir nieeee vorstellen können einen solchen Beruf zu ergreifen, teils aus Unwissenheit, Berührungsängsten und Angst vor diesem anders sein. Ich ziehe den Hut vor den Betreuern die wir kennengelernt haben, mit welcher Liebe sie den Beruf ausüben ist toll. Du hast da schön ausgedrückt, auch mit normalen Kindern kommt man an seine Grenzen
@ManuMike freut mich das du dich gemeldet hast und Glückwunsch zum Nachwuchs
So nu hab ich einen Roman geschrieben
Heute war ein super Tag,naja
Mein Sohn hatte einen Ausraster vom feinsten,ok ich wäre auch frustriert wenn ich nicht so könnte wie ich wollte.Es ist echt schwer dann hart zu bleiben am liebsten würde ich ihn auch permanent verwöhnen aber dann wirds wahrscheinlich noch stressiger wenn ich dann mal nein sage.
Wie gehen denn eure gesunden Kinder mit ihren Geschwistern um?
LG Anja
Unser Kleiner (16 Monate) findet den Rolli unheimlich spannend,er findet seinen großen Bruder auch toll und kuschelt sich immer ran - voll süß.Die Große ist halt ziemlich genervt ,man ist ja leider doch etwas eingeschränkt zumal wir nicht mal ein Auto haben in das der Rolli reinpaßt.
Ja Kinder denken eben nicht drüber nach ob jemand anders ist. Die Tochter meiner Freundin bespricht immer mit der Kleinen was sie zu Abend essen will (sie kann halt mit einem äh antworten was dass ja bedeutet). In den Sommerferien war sie in Ferienspielen als einziges behindertes Kind. Sie war der Star...alle Kinder haben sich so lieb um sie gekümmert u sie fand es toll im Mittelpunkt zu stehen.
Wie kommst du denn zum Arzt, einkaufen ohne Auto? Wir haben uns nen Citrön Berlingo umbauen lassen.
Wenn wir zum Arzt müssen bestelle ich einen Fahrdienst,das übernimmt nämlich die Kasse.
ich weiß gar nicht so genau, warum der kontakt abgebrochen ist.nur, das meine mama immer fix und fertig war, und er uns eben nicht zuordnen kann.
er hat auch extreme kräfte (zumindets damals gehabt), und hat sachen umgeschmissen, und all sowas.
es ist auch immer ein imenser weg gewesen, bis zu ihm.ich denke, das sind alles punkte, die dazu geführt haben, aber eben auch in erster linie, das er nichts mit uns anfangen konnte.
er hat zwar mama gesagt, aber, ob er wirklich weiß/wusste, was das bedeutet, ist fraglich.
wegen dem auto, habt ihr bei euch krankentransportunternehmen, oder sowas? wenn ich richtig gelesen habe, gibt es ja bei euch behinderten fahrdienste, oder?
frag doch einfach mal nach, ob die nicht gerade autos aussondern, die vll ne rampe oder sogar hebebühne haben.
die autos an sich kannst du mit nem normalen b-führershcein fahren (zumindets wenns sprinter sind).
kenne das von einem alten arbeitgeber von mir, und die sprinter waren echt cool, die gibts auch mit tip-tronic (halbautomatik), und sowas.
frag einfach mal nach, vll hast du ja glück.
ich möchte zum Thema Geschwister etwas berichten
Ich habe eine leibliche Schwester - sie ist 2 Jahre jünger als ich. Dann hab ich noch zwei Halbbrüder - 20 und 14.
Meine Schwester hat denselben Vater wie ich. Sie ist damit aufgewachsen eine behinderte Schwester zu haben. Für sie ist es genauso normal wie für meinen Sohn jetzt
Meine Eltern haben sich scheiden lassen, da war ich 9. Beide haben wieder geheiratet u. je einen Sohn bekommen.
Der 20j. hat dieselbe Mama und ist mit meiner Schwester u. mir aufgewachsen. Ihm haben Kinder in der Volksschule gefragt warum seine Schwester im Rollstuhl sitzt. Er konnte keine Antwort drauf geben, da er keine wußte und es für ihm normal war. Er hat wirklich nie gefragt! UND ich bin mir sicher, dass auch Mike nie fragen wird.
Mein 14j. Bruder hat mich nicht sooft gesehen. Bei ihm hab ich schon gemerkt, dass er anders auf mich reagiert. Aber auch verständlich - wir haben auch nicht zusammen gewohnt. Heute hat er auch kein Problem damit.
Also ich denke, dass es für Kinder die mit behinderten Kindern aufwachsen völlig normal ist! Und das ist auch gut so!
Für Kinder die zB keinen Rollstuhl kennen ist es klar, dass sie schauen u. fragen. Schlimm find ich Eltern die dann tuscheln und ihren Kindern verbieten Fragen zu stellen...
Es kommt leider oft vor, dass wir als Familie blöd angeschaut werden. Ein Rollstuhl ist ja schon schlimm genug - aber dann noch ein Kind!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich find´s ehrlich gesagt lustig wenn mein Mann den Rollstuhl vom Auto ausladet, ich einsteige und dann noch Mike aus dem Auto aussteigt
lg
meine große hat totale angst vor leuten im rollstuhl, also wohl eher vor dem rollstuhl. sie schaut zwar, aber klammert sich auch an uns.
sie zeigt auch rauf, und ich erkläre ihr dann ganz neutral, das sie keine angst haben braucht, und das die person krank ist, und eben den rollstuhl braucht um voran zu kommen.
da ich ja sleber nicht genau weiß, warum die leute im rollstuhl sitzen find eich es die beste und neutralste erklärung.
meine oma saß auch im rollstuhl, und da hatte meine maus auch immer angst gehabt. zum schluß hat meine oma nur noch im bett gelegen, auh das war ihr nicht geheuer.
ich dneke, je normaler man als eltern damit umgeht, desto leichter wird es für die kinder, es zu akzeptieren.auch eben eltern, von "normalen" kindern sollten damit ganz normal umgehen. es gehört zu unserer gesellschft dazu, und man kann es nicht durch blöde sprüche oder tuscheln oder sowas verhindern/vermeiden.
man wird immer mit behinderten menshcen in berührung kommen, bei manchen sieht man es, und bei anderen eben nicht.
auch eine lese-rechtschriebschwäche zählt als behinderung, und mal ehrlich, wisst ihr, wer vom spielplatz eine lese-rechtschreibschwäche hat? ich zumindest nicht.und so kommt man eben auch mit behinderten menschen zusammen, und weiß es gar nicht.
und ich muß gestehen, behinderte menschen sind meist viel liebenswürdiger als "normale".
Wir werden auch oft schief angeschaut wenn wir mit Rolli und Kiwa unterwegs sind..ist leider so. Aber oft ist es einfach die Unwissenheit und Unsicherheit. Ich hätte mich früher auch nicht getraut einfach auf jemanden im Rollstuhlzu zu gehen. Für mich war der Umgang auch nicht selbstverständlich und es gibt Kinder in Ihrer Gruppe da muss ich heute noch schlucken. Aber Kinder sind da oft unbefangener. Die Tochter meiner Freunding hatte am Anfang auch Angst vor ihr gehabt. Wir haben ihr Zeit gelassen und nun freut sie sich wenn sie zu Besuch kommt und mit ihr das Abendessen aussuchen darf.
Mein Gefühl ist das man als Eltern oft alleine da steht. So richtige Unterstützung für den Alltag o eben besondere Situationen (wie Kind länger Krank) gibt es irgendwie nicht - oder wir haben sie noch nicht gefunden. Auch finanziell stehen wir oft alleine da. Ein Umbau vom Auto kostet ein Vermögen und da sie nicht arbeiten geht bekommt man keinen Cent. Die Teilnahme am sozialen Leben zählt nicht.
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