Beikost nach 2 1/2 Monatigen Krankenhausaufenthalt
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Deine HiPP Expertinnen
Eva, Sophia, Sigrid, Anke, Luise, Annelie und Evi
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mein Kleiner Mann wurde im Januar am Herzen operiert und war danach 4 Wochen auf Intensiv. Davor waren wir schon 4 Wochen im Krankenhaus und nach der Zeit auf der Intensivstation waren wir noch circa 3 Wochen auf Normalstation. Ihm wurde sozusagen einfach mal 2 1/2 Monate geklaut.
Mein Kleiner wird in 5 Tagen 9 Monate und isst derzeit 2 Breimahlzeiten. Den Obst-Getreide-Brei isst er am liebsten, aber wir schwanken da immer so zwischen 50-75g Brei. Der Brei wird derzeit mit seiner Pre Nahrung angemischt. Beim Mittags/Nachmittagsbrei ist er doch recht Zaghaft und wechselt zwischen 20 und 50g Brei. Es ist dabei egal ob er den Brei ok findet oder nicht. Er bekommt derzeit eine spezielle Pre Nahrung und zusätzlich DuoCal, da der Kleine schon seit mehreren Wochen unter der 3 Prozent Linie rum geistert. Er wiegt derzeit 5840g und ist 67cm groß. An Pre Nahrung trinkt er derzeit zwischen 550ml und 750ml. Ich bin derzeit unsicher, ob ich trotzdem den 3ten Brei einführen soll, trotz dass er den Mittagsbrei eher spärlich isst und weil die Breimengen allgemein so gering sind. Ich habe das Gefühl, dass der Kleine einfach einen kleineren Magen hat als andere Babys in seinem Alter. Pro Fläschchen trinkt er zwischen 100ml und 170ml, wobei sein Nachtfläschchen zwischen 150ml und 170ml liegt.
Ich bräuchte da echt mal etwas Rat.
Liebe Grüße
Mi
ohhh da habt ihr in den letzten Monaten wirklich einiges mitmachen müssen – das tut mir leid.
Umso verständlicher ist es, dass jetzt erst langsam wieder „Alltagsthemen“ wie Beikost in den Vordergrund rücken.
Und genau da möchte ich dir direkt ein bisschen Druck nehmen:
Ihr habt keinen Zeitstress. Die Beikost wird sich nun bald immer mehr und mehr bei deinem Sohn einspielen.
Dein Kleiner darf sich in seinem ganz eigenen Tempo an die Beikost gewöhnen – bleib hier einfach jeden Tag dran und versuche die Mengen zu steigern.
Im Moment würde ich dir empfehlen, dich ganz in Ruhe auf die zwei bereits eingeführten Breimahlzeiten zu konzentrieren. Ziel sollte erst einmal sein, dass dein Sohn diese Mahlzeiten zunehmend besser annimmt.
Zum Mittagsbrei habe ich noch eine Frage bzw. einen wichtigen Punkt:
Bekommt dein Kleiner aktuell schon ein komplettes Menü (Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei) oder bisher eher nur Gemüse?
Gerade jetzt im Alter deines Sohnes ist es wichtig, dass der Mittagsbrei ein vollwertiges Menü ist, da es wichtige Nährstoffe wie z. B. Eisen liefert. Falls ihr das noch nicht eingeführt habt, wäre das ein guter nächster Schritt – aber ebenfalls ganz behutsam und im Tempo deines Sohnes.
Mag dein Sohn den Mittagsbrei nicht weiter essen, dann mache mal ein kleines Päuschen, bieten aber dann wieder etwas weiter vom Brei an.
Noch ein Tipp:
Eventuell könnte auch das Milchfläschchen am Vormittag etwas kleiner ausfallen? Vielleicht ist dann der Appetit auf das Mittagsmenü etwas größer und dein Kleiner verputzt eine größere Portion.
Mit dem dritten Brei (z. B. Abendbrei) würde ich persönlich noch etwas warten.
Warum noch etwas warten? Kinder kommen mit der Geschmacksvorliebe „süß“ zur Welt. Durch die ebenfalls süß schmeckende (Mutter)Milch wird diese Vorliebe noch verstärkt. Auch Obst und Milchbrei kommen der angeborenen Geschmacksvorliebe „süß“ eher entgegen, als der etwas fremde, herzhafte Geschmack von Gemüse und Fleisch. Wenn du den Milchbrei zu früh anbietest, kann das dazu führen, dass dein Baby sich mit dem Menü noch schwerer tut.
Und noch ein ganz wichtiger Gedanke zum Schluss:
Kinder, die wie dein kleiner Schatz, die eine intensive Zeit hinter sich haben, bringen oft ihre ganz eigene Entwicklungsgeschwindigkeit mit. Und das ist völlig in Ordnung.
Bleibt nun einfach dran und versucht die Breimengen von Tag zu Tag etwas zu steigern.
Hast du weitere Fragen oder brauchst einfach mal ein offenes Ohr? Rufe uns einfach an – wir sind gerne für dich da
Ich wünsche euch alles Liebe & Gute und hoffe, dass nach dieser turbulenten Zeit nun etwas Ruhe bei euch einkehrt.
Herzliche Grüße
von deiner HiPP Expertin Eva
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