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Ich kann geistig und körperlich nicht mehr
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als mein Sohn 11 Monate alt war, konnte er nur in meinem Arm einschlafen. Manchmal hat es Stunden gedauert, bis ich ihn ablegen konnte. Eines Tages, habe ich nach dem Abendritual meinen Sohn einfach in sein Gitterbett gelegt. Er hat gebrüllt und getobt, 1 Stunde lang. Ich lag daneben und hatte versucht ihn zu beruhigen. Dann ist er eingeschlafen.
Habt ihr ein Gitterbett? Dann reinlegen und warten.
Vielleicht ist der Zeitpunkt des Schlafen gehens nicht gut. Ein zu müdes Kind wird nicht schlafen, unser dreht dann richtig auf und schreit und tobt. Und ein zu waches Kind wird auch nicht schlafen (können).
Jammern, schreien und hysterisch werden, haben wir auch. Da müssen die Kinder durch. Wichtig ist dabei zu bleiben, schauen, dass keiner verletzt wird, im Anschluss in den Arm nehmen und die Gefühle benennen, also z.B. "Ich weiss, dass Du jetzt wütend bist."
Wie reagiert ihr, wenn sie euch auf den Kopf springt? Ich würde das gleich unterbinden. Da hilft nur konsequent sein und immer gleich reagieren.
Nachts spielen statt schlafen haben/hatten wir auch. Allerdings ist es nachts stockfinster bei uns, ich decke das Nachtlicht fast komplett ab, somit sieht er kaum etwas und das Spielen hat sich nach 1 bis 2 Minuten erledigt.
Ist denn geplant, dass die Kleine bald in die Kita kommt? Dann kann sie sich dort austoben und sie wird sich aller Wahrscheinlichkeit keine Probleme mit Schlaf etc. haben.
Kannst Du Dich mit Deinem Mann nicht abwechseln, so dass er die Kleine mal für ein paar Stunden nimmt (zu Verwandten etc.) und Du kannst Dich erst mal ausruhen?
Und ruhig bleiben, auch wenn es schwer fällt, Dein Kind spürt, wenn Du wütend usw. bist.
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Ich entschuldige mich für die späte Antwort, aber wir hatten alles.
Heute wiederholen wir das gleiche Szenario, dieses Mal zweieinhalb Stunden lang, ich halte sie immer noch an meinen Handgelenken, während ich das schreibe.
Wir haben ein Kinderbett, und sie schläft praktisch von Geburt an in ihrem Kinderbett. Wir nehmen sie nachts mit, denn nur so kann man nachts nicht einschlafen.
Heute habe ich sie 1 Stunde und 40 Minuten lang eingeschläfert, dann habe ich sie hingelegt und 10 Minuten lang weinen lassen, aber nichts, und dann habe ich weitergemacht. Schauen wir uns den Zeitplan an.
Wenn sie mir nachts auf den Kopf springt, lege ich sie immer wieder hin, bis wir es irgendwie schaffen, sie zum Einschlafen zu bringen. Aber es ist echte Hysterie, die sie auslöst.
Auch in unserem Zimmer ist es fast stockfinster, nur eine kleine blaue, schwache Lampe von der Heizung (sie steht im Zimmer, weil es oft vorkommt, dass das Zimmer tagsüber nicht heizt, und jetzt ist Winter).
Wir warten immer noch auf einen Platz in der Kinderkrippe, wir haben uns vor einem halben Jahr beworben, aber immer noch nichts.
Mein Mann arbeitet die meiste Zeit und ist selten zu Hause. Wenn er zu Hause ist, hilft er mir natürlich bei allem, auch beim Einschlafen, aber sie zum Einschlafen zu bringen ist ein ebenso großes Problem. Leider sind wir nicht hier geboren und leben hier alleine, sodass uns niemand helfen kann. Von Anfang an mussten wir alles selbst machen, weil wir nicht einmal eine Hebamme bekommen konnten.
Ich versuche, ruhig und gelassen zu bleiben, aber manchmal breche ich einfach zusammen. Es ist sowohl geistig als auch körperlich ein Jahr her.
Auf jeden Fall vielen Dank für Ihre Antwort.
Was Du da beschreibst, tut mir nicht nur leid, sondern sogar weh.
Die Probleme sind vielschichtig, aber ein großer Teil davon ist die Einschlafbegleitung. Hierfür würde ich Dir aus eigenen Erfahrung herzlichst raten Dich an einen Babyschlafberater zu wenden. Innerhalb von wenigen Wochen wird man dir dort helfen die Schlafassoziation zu lösen und somit das Problem zu lösen.
Und wenn Du diese Bürde nicht mehr hast, dann wird es dir auch körperlich und mental besser gehen!
Eins sollst du wissen: von alleine geht diese Situation nicht vorüber! Also tue dir/euch etwas Gutes!
Bitte nicht böse nehmen
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