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Kind 17 Monate wacht mittags und nachts schreiend auf
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Er schläft seit er 4 Monate alt ist allein in seinem Bett im eigenen Zimmer.
Seit 2 Wochen schläft er nur noch mit langer Begleitung ein. Variiert von 20 Minuten bis 60 oder gar 90 Minuten Summen, streicheln, Hand auflegen oder auch gar nichts machen und nicht anfassen (wie der Herr es eben gerade zu wünschen scheint). Mittags wacht er dann nach 30, 45 oder wenn's gut läuft auch 1,5 Stunden auf, schreit, weint, kreischt teilweise und dann ist der Schlaf eben beendet.
Nachts wacht er auf gegen 23:30, 2:00 oder 4:30 - sehr unregelmäßig, aber eigentlich nur einmal. Wenn er dann aufwacht, kreischt er panisch und weint Wasserfälle! Wenn der Papa reingeht, ist Land unter. Es muss die Mama sein. Dann sieht er mich, ist kurz ruhig und dann geht's nahtlos weiter. Sanftes zureden hilft nicht, anfassen darf ich ihn nicht, dann wirft er sich nach hinten, macht sich steiff und schreit noch mehr... Setze mich dann vor sein Bett. Manchmal hilft das. Manchmal nicht. Es endet meist damit, dass ich ihn doch einfach hochnehme und er sich dann auch schlagartig beruhigt. Dann geht's im Ehebett weiterschlafen, wo es kein Geschrei gibt. Mal kuschelt er sich an, Mal will er Abstand und ich darf ihn nicht berühren.
Manchmal wacht er dann nochmal im Ehebett auf und will weinen/kreischen. Aber ich bin ja direkt da und kann ihn beruhigen. Kommt da aber wirklich selten vor.
Allgemein find ich trotzdem, dass er in seinem Bett ruhiger und besser schlafen würde. Wenn er nicht so Panik hätte offensichtlich. Also ist Familienbett keine Option für uns. Zumal wir den Papa dann doch öfter ausquartieren wegen seinem Schnarchen und unser kleiner Sohn dadurch extrem unruhig wird.
Kennt jemand das Verhalten? Ist es nur eine Phase? Was kann der Grund sein? Kann ich irgendwas anders machen? Irgendwie besser helfen? Mir blutet das Herz, wenn er so wach wird...
Danke schon Mal für eure Antworten!
Normalerweise schläft er gerne bei uns im Bett und kuschelt, zu dieser Zeit mussten wir aufpassen, dass er uns nicht ständig tritt oder sich auf uns drauf schmiss. Wir haben alles mögliche versucht, ich war schon total verzweifelt, weil ich ihm nicht helfen konnte. Aber im Endeffekt dürfte es einfach eine Phase gewesen sein. Wir vermuten eine Kombi aus Zahnen und Wörter lernen. Als die Nächte endlich wieder besser wurden, plapperte er nämlich plötzlich jeden Tag ganz viele Wörter nach und fing mit 2-Wort-Sätzen an. Vielleicht macht euer Kleiner auch grad so eine tiefgreifende Entwicklung durch.
Die einzigen Tipps, die ich dir geben kann, sind: Schlafe tagsüber so oft es geht, stelle ein Milch-/Saftfläschchen für die Nacht bereit (mit dem hat sich unserer hin und wieder beruhigt), sing ihm was vor, versuch ruhig zu bleiben. Wir haben ihn dann auch hin und wieder bei den Großeltern schlafen lassen, da mein Freund im Schichtdienst arbeitet und wir im November eine Tochter bekommen haben. Ich hätte sonst nicht mehr gewusst, wie ich mich erholen und nachts ruhig bleiben soll. Wir haben in dieser Phase auch angefangen, ein Nachtlicht brennen zu lassen (vorher wollte er es immer ganz dunkel haben). Das hat geholfen, damit er zumindest nicht komplett panisch wach wird.
Ich wünsche euch noch viel Kraft. Wenn ihr es überstanden habt, könnt ihr euch dafür über einen weiteren Entwicklungsfortschritt eures Kleinen freuen.
Vielen Dank
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