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Papa ist seit Schwangerschaft wie Luft für unsere Tochter
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Seit unsere Tochter 3,5Jahre weiß das ich schwanger bin klammert sie sehr stark an mir und weint wenn ich nur mal alleine auf Klo gehe. Der Papa wird ignoriert oder angezickt. Sie will nicht mehr alleine mit ihm irgendwo hin oder alleine bleiben. Vorher fand sie den Papa und mit ihm unterwegs sein ganz toll.
Der Papa ist darüber natürlich sehr traurig und enttäuscht.
Ich sage und gebe ihr zu verstehen das ich es nicht toll finde wie sie mit Papa umgeht, Aber das ändert nichts.
Was soll ich tun?
Lg
Nathalie
Anscheinend ist sie mit der neuen Situation überfordert oder verunsichert, hat evtl. Angst "abgeschoben" zu sein, wenn das neue Baby da ist und weiß nicht so ganz, wo ihr Platz dann ist.
Mein Rat wäre: Rede mit ihr viel über das Baby, was sich alles ändern wird, wie deine Große dir mit dem Baby helfen kann, welche Rolle sie auch weiterhin für dich spielt, wie wichtig sie dir ist, was ihr beide auch weiterhin machen werdet, etc.
Das Klammern von großen Geschwistern während der Schwangerschaft und auch direkt nach der Geburt ist völlig normal und verständlich. Sie suchen eben ihren Platz in der veränderten Familie und brauchen unsere Zusicherung, dass wir sich auch weiterhin lieben und für sie da sind.
Mein Großer hat nach der Geburt der Kleinen das Beistellbett für sich beansprucht und sich geweigert das zu verlassen. War für mich ok, die Kleine kam eben in den Stubenwagen an mein Fußende. Zwei Wochen später ist er freiwillig ins Kinderzimmer zurück gegangen.
Auch wenn es dem Papa schwer fällt, er sollte die aktuelle Ablehnung nicht persönlich nehmen. Ihr Verhalten bedeutet nicht, dass sie den Papa nicht mag, sondern dass sie Angst hat ihre Mama (an das Baby) zu "verlieren". Vermutlich kamen in letzter Zeit öfters mal Sätze wie "Komm, mach was mit dem Papa, Mama ist müde/Mama kann nicht mehr so schnell/... weil sie ein Baby im Bauch hat" vor. Papa soll Mama ersetzen? Geht in Augen des Kleinkindes gar nicht.
Versucht lieber Dinge gemeinsam als Familie zu machen. Und vielleicht bietet Papa auch Dinge an, die es bei Mama so nicht gibt? Überlasst ihr doch selbst die Entscheidung, ob sie heute lieber bei Mama daheim bleiben möchte oder mit Papa zum Einkaufen und auf den Spielplatz. Zeigt ihr ruhig jetzt schon ihre Rolle als "große Schwester" mit ihren Privilegien gegenüber des Geschwisterchens im Rahmen der (altersgemäßen!) Mitentscheidung. Vielleicht fällt es ihr so leichter die veränderte Situation anzunehmen.
Ich glaube nicht das es das ist. Sie freut sich schon auf ihre Schwester und übt schon mit ihrer Puppe das wickeln etc. Ich mache genauso viel mit ihr wie vorher. Sie hat sogar ihre alten Sachen für Ihre Schwester rausgesucht die diese dann haben darf. Im beistellbett schläft sie zurzeit auch manchmal sagt aber von sich aus, das es das Bett ihrer Schwester ist wenn sie kommt und hat damit kein Problem.
Wir machen viel als Familie aber zurzeit ist Papa für sie dann wie Luft oder wenn er sie anspricht wird sie zickig und so.
Solche Sätze habe ich noch nicht gesagt.
Natürlich lasse ich sie entscheiden aber manchmal kann sie nicht mit mir mit, wie vor der SS auch.
Das sie klammert ist OK und verständlich aber das Verhalten gegenüber ihren Papa finde ich nicht.
Lg
Ist denn der Papa öfter mit der Kleinen alleine gewesen. Eventuell ist da ja etwas vorgefallen oder er hat etwas unbeabsichtigt gesagt, was ihr so gar nicht gepasst hat und sie dich daher jetzt als "Anker" sieht, weil ja ein neues Familienmitglied dazustossen wird.
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