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14 Monate altes Kind "rastet" ständig aus
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Unser Sohn ist seit er ca 10 Monate alt ist , nicht mehr der selbe.
Angefangen hat alles damit er sich nicht mehr wickeln lässt , nur unter schreien und treten.
Ständig will er irgendwas anderes nur nicht liegen oder sitzen bleiben.
Danach wurde es immer schlimmer, selbst das anziehen ist mittlerweile eine Katastrophe.
Und es ändert sich nicht.
Ich habe das Gefühl das ist nur bei uns so.
Er ist richtig wütend , schmeißt alles weg usw.
Die anderen sagen er ist doch so lieb,bekommen den Alltag aber nie mit.
Ich habe jedesmal Angst wen ich daran denke ihn wickeln, an - oder umziehen zu müssen.
Mir fehlt auch langsam der Bezug zum Kind.
Teilweise bin ich froh wenn er nicht da ist.
Ich finde das so schlimm,auch meine eigene Reaktion bzw Meinung.
Wenn ihn andere betreuen, sprich Oma etc. ist das alles kein Problem.
Auch im Kindergarten ist alles anders.
Ich habe das Gefühl er hat "2 Gesichter "
Ich bin verzweifelt, nur noch am weinen,schreien und meckern.
Was ich selber nicht will, aber ich kann nicht mehr.
Ich habe mich dadurch sehr verändert bin unzufrieden und teilweise nicht mehr ich selbst.
Mit meinem Mann gibt es nur noch zopf.
Bitte gebt mir einen Rat.....
ich würde auch ganz klar sagen, er testet dich, wie weit kann er gehen und was verlierst du die Nerven. Meine Tochter hat das mit 12 Monaten angefangen, sie hat mich geschlagen und getreten, hat gebrüllt sich gedreht, es war der Horror. Sie hat das Monate lang gemacht, ich dachte ich dreh durch. Ich hab sie zunächst angefangen irgendwie abzulenken in dem ich ihr z.B. en Foto oder en Bilderbuch in die Hand gedrückt habe, das hat tatsächlich geholfen. Seither ist es besser geworden aber ich muss mich beeilen, lange hat sie nicht Geduld
LG
Ich kann dir nur sagen bei uns war es genauso (und ist so wenn sie einen Schub hat bzw. ein Zahn durchbricht). Derzeit warten wir auf den 70Wo Schub. Hilft dir zwar nicht viel, aber du bist nicht allein mit deinem kleinen Teufel.
Prinzessin Pünktchen und Sandra haben schon so unglaublich toll darauf geantwortet, dass ich gar nichts Weiteres dazu schreiben kann.
Ich kann dir nur sagen halte durch, wir sind stärker!
Könntest du mir sagen,was aus euch geworden ist und wie habt ihr das alles eingegangen?
Ich bin richtig verzweifelt und habe mich deinem Beitrag wegen hier registriert
Liebe Grüße
Klara
gua.ra10@yahoo.de
Ich bin zwar nicht Christin aber mir ging es ähnlich. Ich habe nach etlichen Tagen und nachdem ablenken nichts mehr gebracht hat einfach die Situation Wickeltisch verändert
Ich habe.meine Kleine also woanders gewickelt, sie zwischendurch spielen lassen mit nackigem Po, ihr so höschen anstatt Windeln angezogen weil es manchmal schneller ging, sie vor dem Spiegel angezogen weil sie das interessant fand usw
Es wurde bei uns immer besser und mittlerweile weint sie selten auf dem wickeltisch, meist hilft dann singen. Treten macht sie nur noch aus Spaß mittlerweile
Viele Grüße an alle Mamis und Papis und die Kleinen Wutmonster die einen so gerne zur Verzweiflung bringen (und in die man doch so verliebt ist
mein Sohn Tom ist knapp 27 Monate alt und seit er 11 Monate alt ist gibt es bei uns ständig Terror, er hat so einen starken Willen das ich oft nicht gegen ihn ankommen. Er schreit, wütet, schlägt, wirft sämtliches Zeug aus Wut durch die Gegend und hört einfach nicht auf mich, ich werde gekonnt ignoriert und ich weiss mir einfach nicht mehr zu helfen. Ich weine ständig, werde immer unglücklicher und mein Mann sagt nur es sei meine Schuld das der Zwerg so ist, ich sei zu inkonsequent
Was ist aus der Verfasserin dieses Themas eigentlich geworden? Würde es besser?
Liebe Grüße
Als allererstes, auch wenn es dir schwer fällt: keine Gewalt gegen Kinder - und auch der Klaus auf den Po oder die Hand zählt da dazu. Es ist - so wie du schreibst, ein Akt der Verzweiflung.
Ein paar praktische tipps:
- bevor dir die Hand "ausrutscht": raus aus der Situation. Kurz vor die Tür gehen, 3x kräftig durchatmen, dann zurückkommen.
- überleg dir vorher, welche Konsequenzen du in bestimmten Situationen ziehen willst. Schreib es dir vielleicht als "Zielvorgaben" auf. Und dann ganz wichtig: die gleiche Situation muss dieselbe Folge haben. Und das immer und konsequent (Ursache-Wirkung-Prinzip)
- finde Konsequenzen, die dein Sohn mit der Ursache in Verbindung bringen kann. Banales beispiel: er nimmt das Laufrad und düst damit weg, kriegt dafür fernsehverbot. Was hat das weglaufen mit dem Fernsehen zu tun?
- wichtig: du musst ihm vorher sagen, was er als Konsequenz zu befürchten hat. Hält er sich nicht an die Regeln, muss die Konsequenz SOFORT folgen!
Beispiele:
- er wirft sein Spielzeug durch die Gegend --> das entsprechende Spielzeug kommt für x Tage weg (wichtig: es sollte genau das sein, was er geworfen hat und eine Zeit, dass er sich noch daran erinnert, warum es weggekommen ist.)
- er schreit/wütet: er muss sich 5/10/15 Minuten an den Tisch setzen ohne was zu tun, nur ruhig mit dir reden. Wenn er die Zeit "unterbricht" dauert es nur umso länger, bis er wieder spielen darf.
- er schlägt: er muss sich 5 Minuten an den Tisch setzen und DU ignorierst ihn. Wichtig danach: ihn in den arm nehmen und ihm zeigen, dass du ihn noch lieb hast.
Das ist anfangs extrem hart. Es heißt extrem: Zähne zusammenbeißen. Aber tatsächlich ist hier konsequentes Handeln das A und O.
Dann noch zu deinem Mann: wenn mir meiner mit so Sprüchen "dumm kommt", kommt grundsätzlich der Spruch: machs besser! Und dann lass dir z.b. am Wochenende mal 2 Tage von ihm zeigen "wie es geht". Dann ist ER mal den ganzen Tag verantwortlich und du schaust als stiller Beobachter zu.
Und wenn alle stricke reißen: hol dir professionelle Hilfe. Z.b. ein paar Sitzungen mit einer familienhilfe.
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