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Kind schlägt, alles, wand, Tisch, sogar Eltern.
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Dieses Problem kenne ich von meinen sohn und es ist eine Zeit, in der ich mich sehr ungern zurück erinnere. Bei uns war es teilweise dann so schlimm, dass der kleine sogar den Kopf benutzte, um seinen Frust Luft zu machen. Sprich, er schlug seinen Kopf gen Wände, fliesen etc...
Ich habe auch versucht mir bei anderen Rat zu holen, weil ich einfach nicht mehr weiter wusste.
Mir wurde damals gesagt, dass es eine Phase ist, wo selbst die Kinder mit sich und ihren Gefühlen sowie Gedanken überfordert sind. Es ist so, als ob sie innerlich überlaufen und einfach nicht wissen, wie sie das kompensieren sollen.
Der häufigste Ratschlag den ich bekommen habe war: “ignorier das verhalten, die Kinder tun sich nicht ernsthaft weh“
Und weil ich das so oft gehört haben habe ich es schweren Herzens versucht. Und dann fing er mit seinen Kopf an.
Am Ende habe ich die Taktik geändert, habe versucht ihn aus diesem trotz geduldig raus zu holen - und ich bin wahrlich eine ungeduldige Person - in dem ich ihn abgelenkt habe. Je nach Situation und wo wir gerade waren (meistens passierte es nur zu Hause) war es dann entweder mit was zusammen spielen, zusammen auf den Balkon gehen, auf eine taube zeigen usw. Hat er mich gehauen, habe ich versucht das zu unterbinden und klar “Nein“ zu sagen bevor ich ihn dann ablenkte (manchmal mit einer knuddelattacke).
Es ist wie gesagt ein schwerer Kampf der an den nerven zieht. Aber er hält nicht ewig an, dass kann ich dir versprechen.
Es hilft auch, das Kind abzustreichen mit Druck und zum Beispiel die Körperteile zu benennen. Dazu gibt es einen guten Spruch, den man als Ritual einführen kann ( hilft auch bei jüngeren Kindern gegen den Moro-Reflex)
Ein warmer, warmer Wind streichelt unser Kind.
( Vom Kopf bis Fuß über den Bauch mit Druck streichen)
Die Arme ( die Arme fest streichen von oben nach unten)
Die Beine ( Die Beine fest streichen von oben nach unten)
Die Hände ( die Hande fest aber sanft drücken )
Die Füße ( die Füße fest aber sanft drücken)
... und zum Schluss - ein Kuß ( das Kind auf das Bäuchlein küssen)
Das ruhig mehrmals am Tag als Ritual machen, vielleicht nicht gerade in einem „Anfall“.
Liebe Grüße
Grit ( Ergotherapeutin
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