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Kind 13 Monate sehr anstrengend zur Zeit
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Ich weiß gerade nicht wirklich weiter..
Meine Kleine ist jetzt 13,5 Monate alt und kurz vor ihrem Geburtstag fingen die „Probleme“ an - welche in der Entwicklung ja normal sind, hoffe ich.
Ich glaube sie war von Anfang an ein sog. High-Need Baby. Sie hat anfangs viel geschrien, was aber mit 5-6 Monaten besser wurde bzw. dann langsam gänzlich weg war.
Mit dem schlafen hat sie schon immer ihre Schwierigkeiten gehabt, gerade der Nachtschlaf. Sie hat zwar schon früh gut durch geschlafen aber der Weg dahin war immer sehr anstrengen mit viel Geschaukel und anfangs bis sie 7 Monate alt war und sich selber drehen konnte nur auf und mit mir zusammen...
Das hatte sich mit dem beginnenden 8. Monat geändert und sie hat - bei uns im Schlafzimmer- aber in ihrem eigenen Bett geschlafen. Wenn sie mal nachts wach wurde und nicht alleine weiterschlafen konnte kam sie rüber und es war gut. Mittlerweile haben wir einen recht festen schlafrhythmus:
Ca 11:30- 12 Uhr mittagessen dann schläft sie im Schnitt 2 std. Abends gehts gegen 19-20 Uhr ins Bett. Aufgestanden wird zwischen 6-7 Uhr, meist aber 6 Uhr. Soweit so gut. War alles prima.
Jetzt aber speziell seit 2-3 Wochen ist es Katastrophe. Manchmal schaukel ich sie 30-45min, darf mich auch nicht hinsetzen dann wird sofort gestrampelt, gemeckert oder hoch gedrückt. Wenn sie dann mal eingeschlafen ist und ich sie abgelegt habe, wird sie sofort wach, brüllt und steht wieder im Bett. Leises auf sie einreden bringt sie nur noch mehr in Rage. Man MUSS sie dann rausnehmen dann beruhigt sie sich sofort. Aber wieder das gleiche Spiel beim ablegen wenn sie eingeschlafen ist.
Dann wird sie meist 2-3 std später wach und weint und man muss wieder mit ihr durch die Bude laufen damit sie sich beruhigt. Aber an ablegen ist nicht zu denken... denke mir dann na gut dann halt bei mir im Bett. Wenn sie dann wenigstens schläft wäre ja super. Aber sobald ich mit ihr liege, wälzt sie sich nur hin und her, klettert auf mir rum, legt sich wieder hin.. als wenn sie es nicht schafft zur Ruhe zu kommen. Und es ist egal ob der Tag aufregend mit Unternehmungen war oder wir einfach nur zuhause waren.. sie ist zur Zeit generell sehr nörgelig und anhänglich - gerade mir gegenüber-und will lieber nur rumgetragen werden obwohl sie sehr gut krabbelt und an Tischen, Couch etc laufen kann.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter und hoffe vllt auf Tipps und ein paar beruhigende Worte von Mamis bei denen es auch so ist/war. Bin langsam ziemlich durch mit den Nerven und hab schon richtig Panik vorm Nachtschlaf
Sry für den langen Text, musste das mal los werden.
Liebe Grüße
Jasmin
als meine 13 monate war, war sie tagsüber auch sehr nörgelig und anhänglich. Nachts ging es zum Glück.
Im Nachhinein kann ich sagen, dass sie an der Schwelle zum richtig frei laufen stand und vielleicht hatte sie das Thema so sehr beschäftigt, dass sie nicht wusste wohin mit sich...
Ich drück dir die Daumen, dass es bei euch auch bald wieder besser wird!
was du mit deiner Maus beschreibst, erinnert mich mit Schrecken an schlaflose Nächte, in denen ich meinen Erstgeborenen vor lauter Verzweiflung nachts in die Trage gesteckt, auf und ab gelaufen bin und beinahe mit ihm umgeschnallt auf dem Pezziball eingeschlafen wäre. Was uns damals geholfen hatte, war "weißes Rauschen" (Radio auf rauschen stellen), auch wenn ich glaube, dass das eher mich beruhigt hat, so dass ich für mein Baby wieder Ruhe ausstrahlen konnte.
Wie du bereits schreibst, vermute ich, dass deine Tochter überreizt ist. Sie wird vermutlich gerade mitten in einem Entwicklungsschub stecken und ist voller Eindrücke ihres aus unserer Sicht eher ruhigen Tages: sobald das Kind sich hochzieht, entdeckt es die Welt aus einer neuen Perspektive, evtl. kommen dazu noch Zähnchen und wer weiß, welchen kognitiven Schub ihr Köpfchen gerade mitmacht.
Was euch jetzt helfen kann, sind feste Rituale und viel Ruhe. Achte auch darauf, was DICH beruhigt (vielleicht eine schöne Musik, ein guter Duft, eine Fußmassage vom Papa), denn deine Ruhe ist das, was deiner Tochter am meisten Sicherheit und Ruhe gibt. Wenn du schon Panik vor dem Bettgehen hast und nervös bist, überträgt sich das auch auf dein Sensibelchen - so kann sie gar nicht zur Ruhe kommen.
Vielleicht versuchst du für die nächsten Wochen gar nicht erst, sie in ihr Bett zu legen, sondern gehst eben gemeinsam mit ihr ins Elternbett, und bleibst auch bei ihr. Anfangs wird dir der zusätzliche Schlaf sicherlich gut tun, später kannst du ja evtl. noch etwas lesen (eBooks sind sooo praktisch
Und sei beruhigt: Das ist nur eine Phase. Eine anstrengende Phase, aber auch die geht vorbei. Und irgendwann schläft sie ganz alleine in ihrem eigenen Zimmer - dann, wenn sie eben dazu bereit ist.
Es ist auch schon etwas besser geworden. Zwischendrin sind mal 1-2 Tage dabei wo es wieder schlechter ist.
Aber eben nicht die ganze Zeit so wie davor.
In ihr eigenes Zimmer zieht sie noch nicht um. Sie schläft weiterhin bei uns im Zimmer. Das denke ich nämlich auch das sie das möchte wenn sie bereit ist. Genauso war es auch mit dem ,im eigenen Bett schlafen‘. Das kam auch von heute auf morgen.
Es ist einfach nur so schwer selber iwie zur Ruhe zu kommen. Ich hoffe das ich mich heute etwas resetten kann. Sie schläft heute bei Oma. Ich denke mal wieder eine Nacht ruhig durchschlafen bringt mich wieder weiter nach vorne.
Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent mit euren Mäusen und Danke nochmal für die aufbauenden Worte
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