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Schwanger? Trotz PCOS
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Ich frage im auftrag einer Freundin.
Sie hat leichtes PCOS und männliche hormone.
Sie bekommt seit ca 8 monaten einen regelmäßigen zyklus, und sie hatte vor ca. 3 Wochen ihren eisprung den sie gespürt hat( was sonst noe so war). Diesen ziehen im unterleib gerade beim laufen und Anstrengung blieb bei.
Sie sollte vor 8 tagen ihre mens bekommen und sie bleibt aus. Unterleibsschmerzen/zwicken bleibt bestehen. Es ist sogar so das sie extremen ausfluss hat der leicht weißlich klar ist.
Nun hat sie 3 tests gemacht alle negativ, sie kann momentan nicht zum arzt weil sie kein auto hat. Kann es sein das sie schwanger geworden ist und die Tests trotzdem negativ sind.????
Freuen mich über eure antworten.
Ich habe vor kurzem ach mehrere negative tests gehabt und meine Mens blieb weiterhin aus.
Beim Arzt hatte ich dann doch einen positiven Test!
Es kann also ganz gut sein,dass deine Freundin schwanger ist.
Mein FA stellte bei mir das PCO fest und machte erstmal gar nichts. Er meinte wir geben dem ganzen einfach Zeit und wenn in einem Jahr immernoch nichts ist, dann könnte man ja mal gucken.....
Heute könnte ich ihn dafür in den Hintern treten.
Nach weit über einem Jahr kam er dann auf die Idee einen Insulinresistenztest zu machen. Obwohl ich schon öfter, und vor Schwangerschaftswunsch immer wieder drauf hingewiesen hatte, dass ich zunehme trotz Sport, trotz gesunder Ernährung usw..... den Test machte er viel zu spät.....
Naja Test gemacht. Überweisung zum Endokrinologen. Großen Test gemacht. Der bestätigte die Insulinresistenz. Hormone waren auch zuviele männliche....
Therapie mit Metformin.
Mehr zu Metformin hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Metformin
Der wichtigste Auszug aus Wikipedia zitiert:
"Metformin wird seit Jahren erfolgreich bei der Behandlung des Polyzystischen Ovarialsyndroms verwendet, wo es offenbar die krankhaft gesteigerte Produktion des männlichen Geschlechtshormons Testosteron blockiert.[11] Es eröffnet am Polyzystischen Ovarialsyndrom erkrankten Frauen eine Möglichkeit, dennoch schwanger zu werden. Offiziell ist Metformin allerdings dafür nicht zugelassen, entspricht also einem sogenannten Off-Label-Use, worüber die Patientinnen aufzuklären sind. Auch ist das Medikament aus diesem Grund in dieser Indikation nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung zu verordnen."
Aufgrund der Tatsache, dass das Metformin eben dafür keine offizielle Zulassung hat, also speziell für die Behandlung, musste ich eine Ernährungsberatung über mich ergehen lassen, und wurde über das Medikament und seine Wirkung aufgeklärt.
Ich habe es 2 Monate genommen. Ergebnis.... Ich bekam ganz normal wieder meine Tage mit einem ganz normalen Zyklus.
Den nächsten Zykus, bzw. die nächsten Tage blieben aus.... Ich dachte schon "Mist".... aber es war dann ein "JUHUUUUUUUUUUU". Das Juhu ist jetzt 4 Jahre und 9 Monate.
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit soll man Metformin nicht nehmen, einfach weil es für Schwangere und Stillende keine Studien gibt. Naja wie bei den meisten Medis halt.
Nachdem der Zwerg nach 6 Monaten abgestillt war, habe ich wieder Metformin genommen.
Mein Gewicht reduzierte sich.
Mein Zyklus wurde wieder normal.
Und dann gabs das nächste JUHUUUUU und das hat am 15.05. seinen zweiten Geburtstag gefeiert.
PCO ist kein Ausschlußkriterium für eine Schwangerschaft. Aber es macht es deutlich schwieriger schwanger zu werden, und ja bei manchen Frauen auch nahezu unmöglich.
Viele Ärzte hauen dann gleich die Hormonkeule raus..... Die hilft bei PCO nur meist nicht.... und ist sogar oft überflüssig....
Ich bin, auch wenn der Arzt zu spät reagiert hat, ihm dankbar dafür, dass er wenigstens Metformin im Kopf hatte, und nicht die Hormonkeulen rausgehauen hat.
Ich nehme es jetzt dauerhaft, eben wegen der insulinregulierenden Wirkung und der positiven Wirkung auf das PCO.
Im letzten Ultraschall beim Arzt war es kaum noch zu erkennen ......
Ohne das Metformin würde es aber wieder hervorkommen....
Ich möchte euch nun allen mal ein wenig Mut machen. Ich habe PCO mit zu vielen männlichen Hormonen, Insulinresistenz, Schilddrüsenunterfunktion und den Follikelzysten und bin nun in meiner zweiten SS. Meine "Große" ist jetzt 1/12. Habe zwar immer kurzzeitig Mönchspfeffer genommen, damit sich die Periode reguliert. Aber ich bin kein guter Tablettennehmer
Und es hat im 6 Monat ( 3 ÜZ) ohne Medis geklappt❤
Glaubt daran und an euch.
LG
Es gibt einige Medikamente, die den Eisprung anregen. Dazu gehören Metformin, Clomid, auch vllt künstliche Befruchtung.
Ivf, also künstliche Befruchtung, hat eine hohe Erfolgsquote. Europäisches Service, günstige Preise und loyale ukrainische Gesetzgebung - das sind einige der Hauptgründe, warum Tausende von Ehepaaren aus der ganzen Welt in die Ukraine zwecks der Durchführung des Leihmutterschaftsprogramms kommen.
Neben der Therapie vom Arzt könnt ihr auch im Alltag einiges machen, wenn ihr am PCO leidet und schwanger werden möchtet. Ganz wichtig, Stresst euch nicht. Stress ist einer der vielen Gründe, warum ein Menstruationszyklus unregelmäßig ist. Versucht euch so gut es geht zu entspannen und nicht euer ganzes Leben rund um den Kinderwunsch aufzubauen. Ja, es wäre toll, wenn ihr schwanger werden würdet, aber das Leben ist auch so schön.
Auch wichtig, viele Frauen mit PCO-Syndrom haben ein paar Kilos zu viel auf den Rippen. Die solltet ihr mit mehr Bewegung und gesunder Ernährung loswerden. In vielen Fällen reicht der Gewichtsverlust schon aus, damit sich der Zyklus reguliert und ihr regelmäßig einen Eisprung habt.
Auch die medikamentöse Therapie richtet sich in erster Linie nach den individuellen Symptomen und Bedürfnissen. Dazu zählt das Antiöstrogen Clomifen oder medikamentöses FSH. Während der Einnahme muss regelmäßig mittels Ultraschall kontrolliert werden, ob die Eizellen heranreifen und ein Eisprung stattfindet. vllt die solche gesundheitlichen Probleme haben, als Variante... die künstliche Befruchtung zu machen werden können!
> Ich habe PCO und ich habe 2 wundervolle tolle Jungs (4 Jahre 9 Monate, und
> 2 Jahre 1 Monat).
>
> Mein FA stellte bei mir das PCO fest und machte erstmal gar nichts. Er
> meinte wir geben dem ganzen einfach Zeit und wenn in einem Jahr immernoch
> nichts ist, dann könnte man ja mal gucken.....
> Heute könnte ich ihn dafür in den Hintern treten.
> Nach weit über einem Jahr kam er dann auf die Idee einen
> Insulinresistenztest zu machen. Obwohl ich schon öfter, und vor
> Schwangerschaftswunsch immer wieder drauf hingewiesen hatte, dass ich
> zunehme trotz Sport, trotz gesunder Ernährung usw..... den Test machte er
> viel zu spät.....
>
> Naja Test gemacht. Überweisung zum Endokrinologen. Großen Test gemacht. Der
> bestätigte die Insulinresistenz. Hormone waren auch zuviele männliche....
> Therapie mit Metformin.
> Mehr zu Metformin hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Metformin
> Der wichtigste Auszug aus Wikipedia zitiert:
> "Metformin wird seit Jahren erfolgreich bei der Behandlung des
> Polyzystischen Ovarialsyndroms verwendet, wo es offenbar die krankhaft
> gesteigerte Produktion des männlichen Geschlechtshormons Testosteron
> blockiert.[11] Es eröffnet am Polyzystischen Ovarialsyndrom erkrankten
> Frauen eine Möglichkeit, dennoch schwanger zu werden. Offiziell ist
> Metformin allerdings dafür nicht zugelassen, entspricht also einem
> sogenannten Off-Label-Use, worüber die Patientinnen aufzuklären sind. Auch
> ist das Medikament aus diesem Grund in dieser Indikation nicht zu Lasten
> der gesetzlichen Krankenversicherung zu verordnen."
>
> Aufgrund der Tatsache, dass das Metformin eben dafür keine offizielle
> Zulassung hat, also speziell für die Behandlung, musste ich eine
> Ernährungsberatung über mich ergehen lassen, und wurde über das Medikament
> und seine Wirkung aufgeklärt.
>
> Ich habe es 2 Monate genommen. Ergebnis.... Ich bekam ganz normal wieder
> meine Tage mit einem ganz normalen Zyklus.
> Den nächsten Zykus, bzw. die nächsten Tage blieben aus.... Ich dachte schon
> "Mist".... aber es war dann ein "JUHUUUUUUUUUUU". Das
> Juhu ist jetzt 4 Jahre und 9 Monate.
>
> Während der Schwangerschaft und der Stillzeit soll man Metformin nicht
> nehmen, einfach weil es für Schwangere und Stillende keine Studien gibt.
> Naja wie bei den meisten Medis halt.
>
> Nachdem der Zwerg nach 6 Monaten abgestillt war, habe ich wieder Metformin
> genommen.
> Mein Gewicht reduzierte sich.
> Mein Zyklus wurde wieder normal.
> Und dann gabs das nächste JUHUUUUU und das hat am 15.05. seinen zweiten
> Geburtstag gefeiert.
>
>
> PCO ist kein Ausschlußkriterium für eine Schwangerschaft. Aber es macht es
> deutlich schwieriger schwanger zu werden, und ja bei manchen Frauen auch
> nahezu unmöglich.
>
> Viele Ärzte hauen dann gleich die Hormonkeule raus..... Die hilft bei PCO
> nur meist nicht.... und ist sogar oft überflüssig....
>
> Ich bin, auch wenn der Arzt zu spät reagiert hat, ihm dankbar dafür, dass
> er wenigstens Metformin im Kopf hatte, und nicht die Hormonkeulen
> rausgehauen hat.
>
> Ich nehme es jetzt dauerhaft, eben wegen der insulinregulierenden Wirkung
> und der positiven Wirkung auf das PCO.
> Im letzten Ultraschall beim Arzt war es kaum noch zu erkennen ......
>
> Ohne das Metformin würde es aber wieder hervorkommen....
Hallo Khisanee04!
Habe gerade deinen Beitrag gelesen und fand deine Erzählung sehr interessant.
Auch bei mir gab's Probleme wegen PCO - und auch ich hab es mit Metformin erstmal unter Kontrolle gebracht (könnte aber durchaus sein, dass es mittlerweile wieder da ist).
Ich könnte mir aber nicht vorstellen ständig Metformin zu nehmen.
Vor allem auch wegen Nebenwirkungen usw.
Hast du davon gar nichts gemerkt?
lg Miriam
Die Behandlung wird individuell auf die Symptome und die Ziele der Frau abgestimmt. Bei Kinderwunsch kann das ein sehr umfangreiches Programm werden und zwischen wenigen Monaten bis zu fünf Jahren dauern.
In Deutschland leiden etwa eine Million Frauen daran.Das PCOS steht außerdem im Zusammenhang mit einer gestörten Wirkung von Insulin. Frauen mit PCOS können an einer Insulinresistenz leiden und dadurch die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus entwickeln. Durch einen Überschuss an Insulin im Blut wird außerdem wieder die Androgenbildung in den Eierstöcken verstärkt.
Auch,als Variante-künstliche Befruchtung(IVF). Unter IVF versteht man einen Prozess der künstlichen Befruchtung, bei dem die Follikelentwicklung in den Eierstöcken medikamentös gefördert wird, um reife Eizellen zu erhalten. Die gereiften Eizellen werden entnommen und künstlich, d.h. im Reagenzglas befruchtet. Der daraus entstehende Embryo wird in die Gebärmutter eingesetzt.
In Deutschland leiden etwa eine Million Frauen daran.Das PCOS steht außerdem im Zusammenhang mit einer gestörten Wirkung von Insulin.
Das Problem ist dann halt, wann man testet. Die Streifen-Urintests sind, soweit ich das weiß, nur sicher für jeden GV aussagekräftig, der mindestens 18 Tage her ist. Wenn man nicht sicher weiß, wann der ES war, kann es schon vorkommen, dass man zu früh testet.
Wir versuchen zurzeit ein zweites Kind zu bekommen.
Da meine Mens ausblieb und ich schon überfällig war machten wir einen Test, leider negativ
Ich war darauf beim FA der schickte mich zum Blutabnehmen. Seit der Blutbefund Besprechung muss ich Metformin nehmen. Hat jemand von euch Erfahrungen damit?
Ich hab erst immer nur eine Abends genommen und am 4. Tag dann auch eine in der Früh. Mir ist fast den ganzen Tag nur schlecht und ich muss ständig auf Toilette.
Zusätzlich hat mir mein FA verordnet mehr Sport zu machen und ein paar Kilos abzunehmen. Also setz ich mich fast täglich auf das Fahrrad und Dreh eine Runde. (PS: ich bin nicht übergewichtig, habe 72-73kg)
Würde mich über ein paar Antworten freuene
Liebe Grüße Franziska
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