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10 Monate alte Tochter extrem aktiv und sehr sehr laut
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Meine 10 Monate alte Tochter ist extrem aktiv, darunter verstehe ich, dass sie keine Minute bereit ist auf unserem Schoss zu sitzen. Auch wenn ich hochhebe, muss ich ständig in Bewegung bleiben, weil sie sonst mit aller Kraft versucht sich zu befreien. Gekuschelt wird nur wenn sie krank ist oder wirklich übermäßig erschöpft, wie nach einem Schreianfall.
Das ist das nächste Thema: Sie kreischt. In einer Lautstärke, die ich noch nie gehört habe. Ich habe den Vergleich, da ich in einer Krabbelgruppe mit 10 anderen Müttern und Babys bin und meine Familie kinderreich ist. Kinder und Eltern erschrecken sich regelrecht (an dieser Stelle des Textes muss ich zugegebener Maßen etwas grinsen, weil ich es total überzogen finde sich zu erschrecken oder sein Kind zu trösten weil ein anderes laut ist).
Zurück zu meinem „Problem“:
Unsere Kleine ist generell sehr laut. Wenn unsere Fenster auf sind, hört man sie wenn man in unsere Straße einbiegt. Seit sie 7 Monate alt ist, kreischt sie. Meistens aus Freude, manchmal aber auch um Aufmerksamkeit zu bekommen oder einfach als Kommunikation. Wir haben alles probiert; nicht darauf eingegangen, sie dann situationsbedingt ignoriert, es im strengen ruhigem Ton verboten. Hilft nichts!
Was mir jedoch am meisten Sorgen macht: Seit einem Monat wirft sie sich jetzt zurück, wenn sie unzufrieden ist oder nicht das bekommt was sie möchte. Sie macht sich auch manchmal steif und ballt die Fäuste, wenn ich sie wickeln oder umziehen möchte. Da sie sehr schnell ist und weit entwickelt für ihr Alter, krabbelt bzw versucht sie aufzustehen und „wegzurennen“ wenn ich sie Wickel...sieht total putzig aus, ist aber nervenaufreibend!
Kennt das jemand bzw hat jemand mit so einem Verhalten seines Kindes Erfahrungen gemacht?
Kommt mir bekannt vor. Meine ist 16 Monate alt und diese tolle Phase ist immer noch bei uns aktuell
Stur stur stur.., das ist meine Tochter und wenn die etwas nicvt bekommt, dann Donnerwetter und wenn sie sich freut, dann so richtig richtig laut und die weint auch richtig laut. Ruhig sitzen... unmöglich, ruhig liegen .... unmöglich .... Ruhe generell ... unmöglich.
Jetzt hatte die den 64 Wochen Schub (hat 4/5 Wochen gedauert. War der Horror )und jetzt ist die tatsächlich ruhiger (so10%). Man kann mit ihr richtig reden und die versteht es richtig und befolgt die Anweisungen und diskutiert auch ständig (sieht echt süß aus und es ist echt schwer noch böse Miene zu spielen, wenn die dich anguckt und mit dir diskutiert, ob die nun die Schokolade darf oder nicht
Ps: seit die 10 Monate alt ist , gibt’s bei uns die Pans... viel viel leichter
Naja was das schlafen angeht - sch***e. Die kleine wird nachm Essen bettfertig gemacht und es wird - so gut wie es geht - ein Buch angesehen und dann gehts ins Bett aber NEIN, sie ist doch noch gar nicht müde um 20 Uhr. Nein, sie doch nicht. Da wird sich aber sofort hingestellt, geschrien und mit allem umher geschmissen was es zu greifen gibt. Manchmal denke ich ich ziehe da eine Gewitterhexe groß. Nun bringt mein Mann sie ins Bett. Der ist konsequenter. Ich würde sie andauernd raus holen, kurz beruhigen und wieder rein legen aber das dauert dann Stunden und wird von mal zu mal schlimmer. Bei ihm weint sie nur kurz, er bleibt auch - so wie ich sitzen neben dem Bett - aber da weiß sie, dass sie mit ihm nicht solch ein Tamm Tamm machen braucht.
Manchmal denke ich, ich hätte jetzt schon total versagt
Zu allererst möchte ich dir sagen das du nicht versagt hast!! Wieso auch? Ich bin dir sehr ähnlich im Verhalten wenn meine Maus schreit. Ich renne lieber einmal zu viel hin. Ich für meinen Teil habe heraus gefunden das meine Maus momentan gerne ihre Grenzen bei mir testet. Das schlafen gehen ist mit mir auch anstrengend,beim Papa klappt es seid kurzem viel besser. Es sind immer so Phasen wo es mal total super klappt,also keine 10 min im Bett und sie schläft,oder halt mal 2 Stunden dauert.
Aber wie gesagt,Grenzen werden ausgetestet. Das ist völlig normal,und wird sich wieder legen-bis die nächste Phase kommt. Also lass dich nicht entmutigen. Bleib dran. Mit Geduld kommst du weiter als mit selbst vorwürfen. Es ist auch mein 1. Kind,unsicher sein ist da manchmal völlig normal.
Liebe Grüße Carmen
schön zu wissen, dass man nicht allein ist. Was machst du denn, wenn dein Partner dein Kind nicht ins Bett bringen kann (verhindert ist)? Ich selbst hatte heute einen 2-stündigen Kampf (Mittagschlaf) und habe ihn verloren. Ich habe sie immer wieder hingelegt, sie hat sich sofort auf’n Bauch gedreht und wieder hoch gezogen. Das ganze ging 2 Stunden bis ich mir innerlich gedacht habe : „na gut, dann bleibst du jetzt bis nachm Abendessen wach“. Nun hat mein Mann sie ins Bett gebracht und zack- es ist Ruhe. Ich verstehe das nicht. Er selbst sagt mir ständig ich hätte mich schon zur Sklavin von ihr gemacht und hätte sie verwöhnt und bla bla bla. Meist stille ich sie noch in den Schlaf und ich denke, dass sie weiß, dass wenn sie lange genug weint, wieder ausn Bett raus geholt wird und an die Brust darf aber nun wird sie morgen ein Jahr alt und ab Montag arbeite ich wieder und dann ist sie allein mit Papa (er hat dann 2 Monate Elternzeit). Ob das gut geht ?
Liebe Grüße
Naja,dann "kämpfe" ich halt.
Aber zum Glück kommt es nicht soooo oft vor. Meistens während sie ihre Schübe hat. Ich lege sie dann auch immer wieder hin,sie steht auf,ich leg sie hin.... spreche ruhig mit ihr,sage ihr das sie ein bisschen schlafen muss..etc. Aber wenns gar nicht klappt hole ich sie auch wieder raus und dann muss sie auch bis Abends wachbleiben. Zu meinem Erstaunen schafft sie das dann auch immer relativ gut. Ich versuche sie daher echt auszupowern,damit es halt nicht so anstrengend ist. Klappt halt nicht immer.
Eine Zeit lang habe ich mich mittags sogar mit ihr hingelegt.. das hat zwar geklappt,ist aber auf Dauer ja auch keine Lösung. Jetzt im moment sind wir mit der Eingewöhnung bei der Tagesmutter dran. Nächste Woche soll sie dann dort ihren Mittagsschlaf machen. Bin mal gespannt.
Liebe Grüße und gutes Durchhalten
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