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Kleinkind ausquartieren
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Meine kleine ist 17 Monate und schläft bei mir im Bett. Sie kann in ihrem Bettchen schlecht schlafen da sie sich ständig dreht und an die Stäbe knallt. Klar haben wir ein Nestchen dran aber sie wacht trotzdem auf. Wir haben das vordere Gitter weg. Das Bett steht jetzt als beistellbett neben meinem. Ich habe jetzt zunehmend das Gefühl, dass sie wach wird weil wir uns umdrehen, husten, zur Toilette gehen... etc.
Jetzt meine Frage;
1) wie gewöhne ich sie denn an ihr bettchen und den eingeschränkten Platz
2) wie kann ich sie am besten ausquartieren in ihr Zimmer. Ich könnte mir vorstellen, dass schlafen hier besser klappt. Momentan ist sie 2-4 mal nachts wach.
Ein weiteres Problem ist, dass sie nicht ohne meine Hilfe einschlafen kann. In meinem Arm schläft sie in 2 min ein. Wenn ich es so versuche dann schreit sie jedes Mal so lange bis sie Spucken muss
Habt ihr Tipps?
Lg
Mein Sohn knallt nachts auch richtig doll gegen die Gitterstäbe. Wir haben kein Nästchen, es scheint ihn aber nicht zu stören.
Er schläft jetzt gerade auch gerne wieder auf meinem Arm ein. Ich gehe seid einigen Tagen wieder arbeiten. Vielleicht mag er dann abends noch kuscheln! Auch bei uns geht das ruckizucki. Darum freuen wir uns, dass es so schnell geht. Uns stört es nicht.
Ich lege ihn dann mit seinem Kuscheltuch in sein Bett. Bei uns im Zimmer hatte ich auch das Gefühl, dass er öfters aufwacht.
Ich habe meine Kinder immer zum Mittagsschlaf in neue Betten oder Zimmer gelegt. Den haben sie immer gerne gemacht. Da fiel es ihnen leichter sich an etwas neues zu gewöhnen!
Ich glaube da gewöhnt sie sich dran, ebenso wie wir ja auch irgendwann die Geräusche von Bahnschienen oder einer stark befahrenen Straße ausblenden. Und wenn das gut klappt, dann stellt ihr nachts auch um. Unser Sohn hat erstmals richtig durchgeschlafen als er im eigenen Zimmer geschlafen hat, vielleicht auch weil er Ruhe vor uns hatte
Wie euer Ritual aussieht legt ihr am besten selbst fest, bei uns sieht es so aus dass mein Söhnchen (14 Monate) nach dem Wickeln selbst mit den Armen durch den hingehaltenen Schlafsack schlüpft (damit zeigt er mir auch seine Bereitschaft fürs Bett), sowie von meinem Arm aus selbst die Tür schließen und das Licht ausschalten darf. Sobald es dunkel ist (bei uns ist es wirklich dunkel) legt er seinen Kopf auf meine Schulter und wir kuscheln einen Moment, währenddessen erzähle ich ihm im meditativen Flüsterton was er an dem Tag erlebt hat oder besonders war. Und dann leg ich ihn hin. Mittags klappt das nahezu immer, abends manchmal, darauf arbeiten wir noch hin
Da hilft wohl nichts außer Zähne zusammen beißen und Schritt für Schritt (Mittagsschlaf, abends ins eigene Zimmer und nachts nicht ins Elternbett holen) das ausquartieren angehen. Das wichtigste ist in meinen Augen, wie bei vielem in der Kindererziehung, liebevolle Konsequenz
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